Einsatzgebiet

KarteDie Stadt Wiesmoor befindet sich geographisch gesehen im mittleren Bereich der ostfriesischen/ friesischen Halbinsel - am äußersten süd-östlichen Rand des  Landkreises Aurich, in direkter Nachbarschaft zu den Landkreisen Wittmund und Leer. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von 82,99 Quadrat-kilometern und setzt sich neben dem Stadtkern aus neun weiteren Orts- und Stadtteilen zusammen. Die Blumenstadt zählt 13.276 Einwohner in ca. 4000 Haushalten (Stand 20.03.2017). Zwei Ortfeuerwehren (Wiesmoor als Schwerpunktfeuerwehr und Marcardsmoor als Feuerwehr mit Grundausstattung) sorgen rund um die Uhr für den Schutz der Bevölkerung.

 


Wiesmoor:

nördl. Breite       53° 43’
östl. Länge           7° 73’
Höhe über NN    Ø 11m

In erster Linie umfasst das Einsatzgebiet der Wehr das gesamte eigene Stadtgebiet. Hier finden sich neben der normalen Wohnbebauung auch größere Gewerbebetriebe sowie landwirtschaftliche Betriebe, Wald- und Moorgebiete. Jedes Objekt bringt im Einsatzfall seine ganz eigene Problematik mit sich, auf die die Einsatzkräfte aber Dank ihrer Ausstattung und Ausbildung gut vorbereitet sind. Im Einsatzgebiet befinden sich unter anderem:

Die Bundesstraße 436 (Weener-Sande), welche auf 11 km Länge quer durch das Stadtgebiet  verläuft. Dazu kommen noch einige Kilometer der Bundesstraßen 436 und 72 aus der Nachbargemeinde Großefehn hinzu, die ebenfalls zum Ausrückbereich des Rüstwagens aus Wiesmoor gehören.

Ostfriesland ist bekannt für seine Fehnland-schaften. Dazu gehören natürlich auch eine Viel-zahl von Fehnkanälen (oft auch „Wieken“ genannt), die früher dazu dienten das Moor zu entwässern, um es urbar zu machen. Außerdem wurden sie als Verkehrswege für die Schifffahrt genutzt. Insgesamt durchziehen verschiedene Kanäle mit einer Gesamtlänge von rund 35 km das Stadt-gebiet. Die beiden größten Kanäle sind der Ems-Jade-Kanal (Emden- Wilhelmshaven) und der Nordgeorgsfehnkanal, der in Marcardsmoor in den Ems-Jade-Kanal mündet. Die Feuerwehr wird mehrmals im Jahr zu Verkehrsunfällen gerufen, bei denen Pkw in die Kanäle geraten sind und Personen aus diesen Fahrzeugen befreit werden müssen. Gerade bei solchen Einsätzen wird der Rüstwagen des Öfteren auch überörtlich in den Nachbarkommunen eingesetzt.

Auf einer Gesamtfläche von 101 ha befinden sich vier Gewerbegebiete in Wiesmoor. Hier haben sich etliche kleine, mittlere aber auch große Gewerbe-betriebe im Laufe der Jahre angesiedelt. Zu den größten in Wiesmoor ansässigen Firmen gehören Bohlen & Doyen (Bild) und Möbel Buss.

Ausgedehnte Moorflächen finden sich ebenfalls auf dem Gebiet der Stadt Wiesmoor. Ein Teil davon ist das ca. 80 ha große Ottermeergelände. Außerdem gibt es an der Grenze zur Gemeinde Friedeburg (Landkreis Wittmund) noch ein großes Waldgebiet, den Hopelser Wald. Bei länger andauender trockener Witterung im Frühjahr oder in den Sommermonaten steigt die Brandgefahr in diesen Gebieten erheblich an. Es kommt hier immer wieder zu Flächen- und Moorbränden, teils auch größeren Ausmaßes.

Des Weiteren gehören zum Ausrückbereich der Feuerwehr Wiesmoor:

•die Landstraße L 12 (14 km)
•Ein- und Mehrfamilienwohnhäuser, sowie mehrstöckige Wohnblocks
•Kindergärten, Kooperative Gesamtschule mit ca. 1450 Schülern (Stand 31.12.2010)
•großer Campingplatz auf dem Ottermeergelände
•Behinderteneinrichtungen
•mehrere Senioren- und Pflegeheime
•Hotels und Pensionen
•kleine und mittlere Einzelhandelgeschäfte sowie ein großes Einkaufszentrum
•mittlere und große landwirtschaftliche Anwesen
•Biogasanlage

Durch die Funktion als Schwerpunktfeuerwehr mit zwei Sonderfahrzeugen (Rüstwagen mit Kran und Drehleiter) wird die Feuerwehr Wiesmoor häufig auch außerhalb der eigenen Stadtgrenzen eingesetzt. Wie vorher schon erwähnt, kommt der Rüstwagen bei schweren Verkehrsunfällen auf Anforderung auch in den Nachbargemeinden (teilweise über die Kreisgrenzen hinaus) zum Einsatz. Das gleiche gilt auch für die Drehleiter, z.B. im Falle eines Großbrandes. Außerdem ist die Feuerwehr Wiesmoor mit zwei Fahrzeugen in die Kreisbereitschaft des Landkreises Aurich, Brandschutzabschnitt Süd, eingebunden. Mit der Kreisbereitschaft und/ oder dem in Wiesmoor stationierten  Katastrophenschutz-fahrzeug vom Typ LF 16 TS ist im Rahmen einer Großschadenslage auch der niedersachsenweite Einsatz möglich. Das war z.B. bei den Hochwassern an der Elbe in den Jahren 2002, 2006 und 2013 der Fall.

 

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