Die Erntezeit ist in vollem Gange. Überall sind Traktoren und Mähdrescher im Einsatz, die oftmals unter witterungsbedingtem Zeitdruck die Ernte einfahren. Unter diesem Zeitdruck werden auch Nachlässigkeiten in Kauf genommen, die in einigen Fällen - wie die Verantwortlichen von Feuerwehr und Polizei jedes Jahr aufs Neue feststellen - zu verheerenden Großbränden, schlimmen Arbeitsunfällen oder schweren Unfällen im Straßenverkehr führen.

Achtung: Erntezeit!

Erhöhte Brandgefahr in der Erntezeit!

Verhütung von Bränden an Mähdreschern, anderen selbstfahrenden Erntemaschinen und Traktoren.

Der intensive Einsatz von Mähdreschern und anderen selbstfahrenden Erntemaschinen sowie Traktoren in kurzen Zeiträumen birgt bei nicht sachgerechter Handhabung und Wartung Brandrisiken, die oft mit hohen Verlusten verbunden sind. Zum Teil führen die Brände zu Totalschäden der Maschinen, zum Teil werden durch Brände der Maschinen auch landwirtschaftliche Nutzflächen oder Gebäude entzündet. Die Schäden können die Existenzen der Betriebe bedrohen. Brände lassen sich weitestgehend verhindern, wenn einige wichtige Punkte sorgfältig beachtet werden.

1. Rauchverbot
Beim Dreschen, Mähen, Strohtransport usw. darf nicht geraucht werden. Dies gilt auch in geschlossenen Fahrzeugkabinen.

2. Tanken
Das Betanken muss mit größter Sorgfalt erfolgen. Nie bei laufendem Motor! Verschütteter Kraftstoff ist sofort abzuwischen, da er sich sonst sehr leicht an heißen Fahrzeugteilen entzünden kann.

3. Ölwechsel
Beim Ölwechsel verschüttetes Öl sorgfältig abwischen. Dies gilt sowohl für das eingefüllte als auch für das abgelassene Öl. Ölreste am Motor führen in Verbindung mit Staub und Spreu zu Verbackungen, die sich ebenfalls sehr leicht an heißen Motorteilen entzünden können. Ölablass-Schläuche kontrollieren.

4. Reinigung und Wartung
Mähdrescher, andere selbstfahrende Erntemaschinen und Traktoren sind erhöht brandgefährdet. Die häufigsten Ursachen für Brände sind:

  • Defekte an Schläuchen und Leitungen (Kraftstoffleitungen, Hydraulikleitungen, Ölablass-Schläuche)
       
  • Isolierungsschäden an stromführenden Kabeln
       
  • heißgelaufene Lager
       
  • rutschende Keilriemen
       
  • Funkenschlag am Mähdrescher durch Fremdkörper, zum Beispiel Steine oder Metallteil
       
  • und vor allem die Entzündung von Verbackungen aus Staub, Spreu und Öl an heißen Motorteilen, hier insbesondere am Abgaskrümmer.

Brandrisiken können verhindert bzw. entscheidend vermindert werden, wenn in Zeiten häufiger Benutzung täglich die Maschine gereinigt wird. Gerade im Motorraum sind Verschmutzungen zu entfernen. Außerdem ist es bei der Reinigung des Mähdreschers wichtig, auch die Steinfangmulde im Aufnahmeaggregat zu leeren, damit sich dort nicht zu viele Fremdkörper ansammeln können. Geschieht dies nicht, ist die Gefahr gegeben, dass eben diese Fremdkörper ins Dreschwerk gelangen und es dort durch den Kontakt mit den bewegten Maschinenteilen aus Metall zum angesprochenen Funkenschlag kommt. Neben diesen regelmäßigen Reinigungen sollte einmal jährlich eine Grundreinigung erfolgen, zu der auch die Kontrolle von Leitungen und Schläuchen auf Unversehrtheit gehört.

5. Brandbekämpfung
Zur Brandbekämpfung ist mindestens ein 6 kg Pulverhandfeuerlöscher mitzuführen. Bei Mähdreschern und anderen größeren Erntemaschinen empfiehlt es sich, zwei 6 kg oder einen 12 kg Pulverhandfeuerlöscher mitzuführen. Dieser muss für den Fahrer leicht erreichbar in der Nähe der Fahrerkabine installiert werden. Die Löscher sind turnusgemäß in einem Rhythmus von maximal zwei Jahren prüfen zu lassen. Bei einem Brand ist gezielt der Brandherd mit stoßweisem Auslösen des Löschers zu bekämpfen. Pulverlöscher ersticken das Feuer durch den kurzfristigen aber wirkungsvollen Entzug von Sauerstoff. Ein 6 kg Pulverlöscher hat eine effektive Löschdauer von ca. 10 sec, ein 12 kg Pulverlöscher von ca. 16 sec. Feuerlöscher müssen nach jeder Benutzung wieder aufgefüllt werden. Sinnvoll ist es auch, sich bereits zu Hause in Ruhe mit der Handhabung des Geräts vertraut zu machen, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt.
Achtung: Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.

Neue Löschtechnik
Eine andere sehr wirkungsvolle Brandbekämpfung im Motorraum z. B. eines Mähdreschers oder Häckslers, wird durch die Installation einer Aerosol- Löschanlage erzielt. Hier wird über Temperaturfühler dem Fahrer ein ausgebrochener Brand gemeldet. Der Fahrer schaltet daraufhin den Motor aus und die Löschpatronen werden tätig. Das Feuer im Motorraum ist in der Regel nach10 bis 20 Sekunden gelöscht. Das ausgestoßene Pulver (Aerosol) ist ungiftig und kann mit den Verbackungen aus Staub, Spreu und Öl leicht entfernt werden. Nach Behebung der Brandursache (z.B. Leckage an Öl- und Dieselschläuchen) ist die Maschine wieder einsatzbereit und die Ernte kann unverzüglich fortgesetzt werden. Die Feuerwehr gibt zusammengefasst folgende Sicherheitshinweise und bittet dringend um Beachtung:

  • Absolutes Rauchverbot im Ernteeinsatz
       
  • Kühlrippen an Motoren von Staub, Stroh und Schmutz reinigen
      
  • Erntemaschinen regelmäßig reinigen und sorgfältig warten
       
  • Mit Wasser gefüllte Wagen bereithalten um im Notfall den Einsatz der Feuerwehren zu unterstützen
       
  • Kraftstoff niemals bei laufendem Motor nachfüllen
       
  • Ein Feuerlöscher gehört auf jede Erntemaschine
       
  • Tages- und Wochenendausflügler sollten darauf achten, das die Zufahrten zu Feldern nicht mit dem PKW verstellt werden und für Einsatzfahrzeuge frei bleiben!

 


Heu und Stroh richtig transportieren und lagern.

Die Erntezeit bringt auch in diesem Jahr wieder erhöhte Brand- und Unfallgefahren in der Landwirtschaft mit sich.

Transport:
Schon beim Transport von Heu oder Stroh in Ballenform gilt es, bestimmte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Werden beim Verladen und Sichern der Ladung Fehler gemacht, entstehen unkalkulierbare Gefahren. Auch aus Gründen der Haftung sollte sich jeder landwirtschaftliche Betriebsunternehmer frühzeitig Gedanken zum sicheren Transport und zur anschließenden ordnungsgemäßen Lagerung machen:

  • Beim Transport müssen die Ballen entsprechend gesichert werden, um ein Verrutschen und Herabfallen der Ladung zu vermeiden. Besonders die großen Rundballen müssen, wenn sie zweistöckig geladen werden, mit einem Gurt oder ähnlich geeignetem Material festgezurrt werden, wenn kein Ladegatter vorhanden ist
       
  • Die Fahrweise ist der Ladung anzupassen
       
  • Fahrzeuge müssen mit einer Schutzeinrichtung für den Fahrer und mit einem geeigneten Arbeitswerkzeug zum Aufnehmen und Halten der Ballen ausgerüstet sein
       
  • Wenn beim Transport der Ernteerzeugnisse vom Feld zur späteren Lagerstätte die öffentlichen Verkehrsflächen verschmutzt werden, sind diese unverzüglich zu reinigen, um den Straßenverkehr nicht zu gefährden. Dabei ist auch auf Eigensicherung zu achten!

Lagerung:
Insbesondere Heu und Stroh sind Ausgangspunkt zahlreicher Großbrände. Feuergefahren werden nicht selten durch eine unvorsichtige und unüberlegte Bergung und Lagerung von Stroh und Heu erhöht. Mögliche Schäden und Gefahren können vermieden oder verringert werden, wenn bei der Stroh- und Heulagerung bestimmte Grundsätze und Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. So sollten aus Sicherheitsgründen etwa:

  • mit Heut und Stroh beladene Wagen nicht neben Gebäuden in Straßennähe abgestellt werden
       
  • Unbefugte vom Hof ferngehalten, Türen, Tore und Einfriedungen geschlossen gehalten werden
       
  • Rundballenmiete auf sicherem Untergrund errichten. Die Stapelhöhe sollte maximal drei Lagen betragen. Werden Ballen höher als drei Lagen als Zylinderstapel eingelagert, dann ist die Verbundbauweise anzuwenden
       
  • Geeignet zum Einlagern und Entnehmen sind z.B. Hoflader mit geprüftem Schutzrahmen und einem zwangsweise wirkenden Rückhaltesystem
       
  • Ballenstapel nur von oben abbauen, nicht unterhöhlen
       
  • wegen Selbstentzündungsgefahr ständig die Temperatur in der Heulagerung kontrolliert werden (Entsprechende Messgeräte sind bei vielen Feuerwehren vorhanden. Setzen sie sich mit der Ortsfeuerwehr in Ihrer Nähe in Verbindung).

 

Da Ernteerzeugnisse bei offener Lagerung durch Unvorsichtigkeit, Rauchen, spielende Kinder und Funkenflug ständig erhöhter Brandgefahr ausgesetzt sind, sollten bei der Lagerung im Freien mindestens folgende Sicherheitsabstände eingehalten werden:

  • 25 Meter von Hochspannungsleitungen, öffentlichen Wegen und Straßen
       
  • 50 Meter von Waldgrundstücken, Moor- und Heideflächen, aber auch von Bahngleisen
      
  • 25 Meter zu Gebäuden mit feuerhemmenden Wänden und entsprechender Bedachung sowie 50 Meter zu Holz- oder Reetdachgebäuden
       
  • 300 Meter zu Schulen und ähnlichen Einrichtungen, Betrieben, in den explosionsgefährliche Stoffe hergestellt, verarbeitet oder gelagert werden und zu oberirdisch gelagerten brennbaren Flüssigkeiten.

Lagerplätze, auf denen die genannten leicht entzündlichen Ernteerzeugnisse frei in offenen oder nicht ganz umkleideten Feldscheunen oder unter Schutzdächern oder im Freien in Mieten oder in anderer Weise gelagert werden, müssen 100 Meter Abstand voneinander halten.
Ausführlichere Informationen zur Selbstentzündung von Ernteerzeugnissen finden Sie im Ratgeber unter: "Selbstentzündung von Ernteerzeugnissen und Düngemitteln".


Unfallgefahren in der Landwirtschaft!

Vermeidung von schweren Arbeitsunfällen beim Betrieb von Erntemaschinen und anderen landwirtschaftlichen Geräten.

Nicht nur die erhöhte Brandgefahr während der Erntezeit allein sorgt bei den Feuerwehren für steigende Einsatzzahlen. Oftmals werden die Einsatzkräfte auch zu umfangreichen technischen Hilfeleistungseinsätzen alarmiert, wenn es darum geht, Menschen nach schweren Arbeitsunfällen in der Landwirtschaft zu retten.

Besonders häufig kommt es hierbei vor, dass Personen mit den Gliedmaßen in die Einzugseinrichtungen von Erntemaschinen geraten und eingeklemmt werden. Weitere Unfälle in dieser Richtung passieren häufig durch umstürzende oder herabstürzende Maschinen und Gerätschaften, während mit ihnen gearbeitet wird oder an ihnen Wartungs- und Reinigungsarbeiten durchgeführt werden. Diese Unglücke enden meist mit sehr schweren Verletzungen oder leider in einigen Fällen sogar tödlich.

Auch wenn die Ernte unter witterungsbedingtem Zeitdruck eingefahren werden muss, so können einige wichtige Regeln – wenn sie beachtet werden – unter Umständen Leben retten:

  • Maschinen, Geräte, Werkzeuge, technische Anlagen und Fahrzeuge dürfen nur bestimmungsgemäß verwendet und nur von Beschäftigten benutzt, gewartet und instand gesetzt werden, die mit der Benutzung, Wartung und Instandsetzung vertraut und über die Gefahren unterrichtet sind
       
  • Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Beachtung der vom Hersteller mitgelieferten Gebrauchsanweisung
       
  • Maschinen, Geräte, Werkzeuge, technische Anlagen und Fahrzeuge sind vor ihrer Benutzung auf ihren ordnungsgemäßen Zustand einschließlich der Arbeitssicherheit zu prüfen (freilaufende Wellen und Keilriemen, lockere Bauteile und Steckverbindungen, Beleuchtung)
       
  • Sind zum gefahrlosen Betrieb Kontrolleinrichtungen erforderlich, müssen diese gut wahrnehmbar sein
       
  • Bei allen Arbeiten immer die dafür erforderliche persönliche Schutzausrüstung tragen
       
  • Beim „Ingangsetzen" von Maschinen, Geräten, technischen Anlagen und Fahrzeugen ist darauf zu achten, dass niemand gefährdet wird
       
  • Maschinen mit Verbrennungsmotor dürfen nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden, wenn nicht sichergestellt ist, dass die Abgase zwangsläufig aus dem Raum abgeführt werden
       
  • Immer auf einen sicheren und befahrbaren Untergrund für Fahrzeuge und eine sichere Standfläche für Maschinen und Geräte achten (Besondere Vorsicht bei Verdichtungsarbeiten auf Fahrsilos! Die Absturzgefahr von Fahrzeugen ist hier besonders hoch!)
       
  • Vor dem Beheben von Störungen oder bei Wartungs-, Reinigungs-, Einrichtungs- oder Instandhaltungsarbeiten sowie bei Arbeitsunterbrechungen sind kraftbetriebene Maschinen, Geräte, technische Anlagen und Werkzeuge grundsätzlich abzustellen (vom Netz zu trennen), deren Stillstand abzuwarten und geeignete Maßnahmen gegen irrtümliches „Ingangsetzen" und ungewollte Bewegungen zu treffen
       
  • Bei Wartungs-, Instandhaltungs-, Einrichtungsarbeiten und dergleichen sind geeignete Werkzeuge zu benutzen Erntemaschinen, von deren Einzugsvorrichtung Gefahr ausgeht, dürfen im Stand nur beschickt werden, wenn geeignete Zuführeinrichtungen benutzt werden
       
  • Splitter, Späne, Halme, Fremdkörper und dergleichen dürfen aus der Nähe sich bewegender Teile nicht mit der Hand oder dem Fuß entfernt werden
       
  • Beim Transport sind Maschinen, Geräte, Werkzeuge, technische Anlagen, Fahrzeuge und deren Bauteile gegen gefahrbringende Lageveränderungen (verrutschen, herunterfallen etc.) zu sichern
       
  • Das Arbeiten an bewegten Teilen ist nur zulässig, wenn Einrichtungen vorhanden sind, die ein gefahrloses Arbeiten ermöglichen

Dies ist nur kleine Auswahl an wichtigen Sicherheitshinweisen, deren Einhaltung schweren Arbeitsunfällen vorbeugen kann. Für weitere Informationen speziell zu diesem Thema informieren sie sich bitte bei der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft unter der Internetadresse: "http://www.lsv.de"


Landwirtschaftliche Fahrzeuge und Fahrzeuggespanne im Straßenverkehr.

Während der Erntezeit kommt es im Straßenverkehr immer wieder zu schweren Unfällen mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Fahrzeuggespannen und Erntemaschinen.

Gründe hierfür sind unter anderem: Arbeitsdruck, nächtliche Ernteeinsätze und/oder verschmutzte Fahrbahnen. Das Bewegen ihrer breiten und unübersichtlichen Fahrzeuggespanne im Straßenverkehr, verbunden mit dem hohen Zeitdruck während der Erntearbeiten erfordert von den Landwirten jederzeit ein Höchstmaß an Konzentration. Außerdem verlangen die jeweiligen herrschenden Witterungsverhältnisse von den Führern der landwirtschaftlichen Fahrzeuge eine besonders vorsichtige und angepasste Fahrweise.

 


Tipps für Landwirte:

Besonders wichtig sind jetzt eine gut funktionierende, saubere Beleuchtungsanlage und funktionierende Bremsen. Rechnen Sie mit schwierigen Witterungs- und Bodenverhältnissen und planen Sie entsprechend mehr Zeit ein. Wer Straßenverschmutzungen verursacht hat, muss diese auch unverzüglich entfernen, um den nachfolgenden Verkehr nicht zu gefährden. Tragen Sie dabei unbedingt Warnwesten.

Zu einer ordnungsgemäßen Beleuchtung zählen auch die rot-weißen Warntafeln, die bei breiten oder langen Anbaugeräten, Anhängerfahrten mit ausgeklappten Bordwänden oder bei Benutzung von Zwillingsbereifung vorgeschrieben sind. Immer wenn die Außenkanten seitlich mehr als 40cm oder nach hinten mehr als 1m über die Rückleuchten hinaus ragen, müssen die Warntafeln angebaut werden.
Ein weiteres Problem ist das Nichtabdecken von gefährlichen Teilen wie Mähwerke, Heuwenderzinken, Eggen oder Frontladergabeln.

Die Verantwortlichen von Polizei und Feuerwehr richten sich daher an alle Landwirte und Fahrer landwirtschaftlicher Fahrzeuge mit dem dringenden Appell: Tragen Sie zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Kontrollieren Sie die Beleuchtung und Beschilderung. Sichern Sie ihre Ladung und decken Sie scharfe Teile ab. Und vor dem Abbiegen bitte rechtzeitig blinken und in den Spiegel schauen, dann werden die Ursachen für die häufigsten und schwersten Unfälle mit land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen vermieden.
 

Verhaltens Hinweise für die übrigen Verkehrsteilnehmer:

Für die restlichen Verkehrsteilnehmer muss ebenfalls eine erhöhte Aufmerksamkeit in dieser Zeit gelten. Erntemaschinen und andere landwirtschaftliche Fahrzeuge sind jetzt rund um die Uhr – auch an Sonntagen – im Einsatz. Besondere Vorsicht bitte in der Nähe von abzweigenden Feldwegen oder Ackerzufahrten. Neben Beeinträchtigungen durch Fahrbahnverschmutzungen ist hier auch mit einem erhöhten Aufkommen von langsam fahrenden landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu rechnen. Vor allem nachts oder bei Nebel könnten z. B. die Maße eines Mähdreschers auf Grund der kleinen Lampen nicht exakt eingeschätzt werden. Diese und andere Erntemaschinen haben eine erhebliche Überbreite und verkleinern so auch die freie Fahrspur.

 
Ein rücksichtsvolles und vorausschauendes Miteinander aller Teilnehmer im Straßenverkehr hilft mit Unfälle zu vermeiden!

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