Tragehilfe für den Rettungsdienst

Am Samstagnachmittag unterstützte die Feuerwehr Wiesmoor den Rettungsdienst bei einem Einsatz an der Hauptstraße. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr leisteten eine Tragehilfe beim Transport eines Patienten aus dem Obergeschoss eines Mehrparteienhauses.

Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                        

Notfalltüröffnung

Am Freitagvormittag wurde die Feuerwehr Wiesmoor zu einer Notfalltüröffnung in der Hauptstraße alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften der Polizei und dem Rettungsdienst mit dem Türöffnungswerkzeug einen Zugang zur betroffenen Wohnung.

Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                        

Ölschaden nach VU

Vermutlicher Ölschaden nach VU

Gegen Montagmittag ereignete sich auf der Hauptwieke I ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen, in dessen Folge ein Transporter halbwegs in den angrenzenden Kanal rutschte. Da vermutet wurde, dass Betriebsstoffe auslaufen könnten, wurde zunächst der stellvertretende Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wiesmoor alarmiert. Bei der Erkundung an der Unfallstelle stellte sich schließlich heraus, dass kein Eingreifen seitens der Feuerwehr notwendig war. Somit konnte der Einsatz abgebrochen werden

Rundballen im Kanal

Bei Erntearbeiten auf einer Weide am Ems-Jade-Kanal in Marcardsmoor machte sich ein Heurundballen selbstständig und rollte in das Gewässer. Die Feuerwehren Marcardsmoor und Wiesmoor rückten daraufhin aus, um die Gefahrenstelle für den Sport- und Freizeitbootsverkehr zu beseitigen.

Die Kräfte aus Marcardsmoor schleppten den Ballen mithilfe ihres Schlauchbootes an die Kanalböschung. Dort übernahm der betroffene Landwirt mit seinem Traktor die weitere Bergung. Die Einsatzkräfte aus Wiesmoor, die mit dem Rüstwagen-Kran angerückt waren, brauchten nicht mehr eingreifen.

Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)  Bild(er): Feuerwehr Wiesmoor                                                                              

Personenrettung

Montagmittag rückte die Feuerwehr Wiesmoor um kurz nach 12 Uhr mit der Drehleiter und dem Rüstwagen aus, um den Rettungsdienst bei einem Einsatz zu unterstützen.

Zuvor war es auf einer Baustelle in der Straße „An der Fehnkaserne“ zu einem Arbeitsunfall gekommen, bei dem eine Person verletzt wurde. Der verunglückte Handwerker war von einem Gerüst in das Obergeschoss des Rohbaus gestürzt. Um den Patienten möglichst schonend zu retten, entschieden sich die Kräfte des Rettungsdienstes dazu, die Feuerwehr hinzuzuziehen.

Mithilfe der Drehleiter, die aufgrund des Knickgelenks am Leiterpark passgenau zum Patienten im Rohbau manövriert werden konnte, wurde der Verletzte schließlich per Schleifkorbtrage aus dem Obergeschoss gerettet. Der Einsatz war nach knapp einer Stunde beendet.

Tierrettung

Zu einem Hilfeleistungseinsatz der besonderen Art wurde die Feuerwehr Wiesmoor am Sonntagmorgen um 08.55 Uhr alarmiert. Die Einsatzkräfte mussten zu einer Tierrettung in einem landwirtschaftlichen Betrieb an der Mullberger Straße ausrücken. Dort war eine Kuh in einen Güllekeller gefallen.

Dieses nicht alltägliche Einsatzszenario forderte in den beengten Verhältnissen des Stallgebäudes die ganze Kreativität der Feuerwehrleute. Nachdem die Kuh durch die Abdeckung des außenliegenden Zugangsschachts zum gut zwei Meter tiefen Güllekellers gefallen war, befand sich das Tier beim Eintreffen der Feuerwehr ganz am anderen Ende des unterhalb des Stallgebäudes verlaufenden Kellers.

Der betroffene Landwirt hatte bereits einen Teil des Spaltbodens entfernt, um die Rettung des Wiederkäuers vorzubereiten. Mit einer guten Mischung aus Improvisation, Manpower und dem Kran des Rüstwagens gelang es schließlich nach gut eineinhalb Stunden, die Kuh aus dem Keller zu heben. Die Feuerwehr Wiesmoor war mit drei Fahrzeugen und 16 Kräften im Einsatz.

Sturmschaden

Durch starke Windböen knickten am Sonntag mehrere Äste im Bereich des Torf- und Siedlungsmuseum im dortigen Baumbestand ab. Die Feuerwehr rückte mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug an und beseitigte den Windbruch mithilfe eines Hochentasters.

Ölschaden

Eine defekte Ölwanne an einem Pkw sorgte an der Oldenburger Straße für einen Ölschaden, zu dem die Feuerwehr Wiesmoor am späten Samstagabend um kurz vor 21 Uhr ausrücken musste. Der Fahrzeugführer des beschädigten Autos stellte sein Fahrzeug im Bereich einer Firmenzufahrt ab. Die Einsatzkräfte streuten die verunreinigten Flächen mit Bindemittel ab, welches später wieder aufgenommen wurde. Nach knapp einer Stunde konnten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle wieder verlassen.

Ölschaden auf Gewässer

Auf dem Nordgeorgsfehnkanal wurde am Sonntagabend ein Ölfilm vor einer Schleuse an der Schulstraße entdeckt. Zunächst wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 20.42 Uhr alarmiert. Nach einer kurzen Lageerkundung ließ der Ortsbrandmeister aus Wiesmoor die Feuerwehr Marcardsmoor, die speziell für die Ölschadensbekämpfung auf Gewässern ausgestattet ist, nachalarmieren. Die Kameradinnen und Kameraden aus Marcardsmoor legten im Verlauf des Einsatzes Ölsperren aus, um eine weitere Ausbreitung der Gewässerverunreinigung zu verhindern. Der Einsatz endete gegen 22 Uhr.

Ölschaden nach Verkehrsunfall

Nachdem sich am Dienstagvormittag ein Verkehrsunfall auf der Hauptstraße ereignet hatte, rückte die Feuerwehr Wiesmoor gegen 11 Uhr aus, um in einem Entwässerungsgraben zwei Ölsperren auszulegen. Der Einsatz konnte nach 30 Minuten beendet werden.