Gemeldeter Großbrand entpuppt sich als Lagerfeuer

Mit dem Alarmstichwort „Gärtnerei in Vollbrand“ wurde am Samstagabend um 20:55 Uhr ein Großaufgebot von Einsatzkräften alarmiert. Neben den Feuerwehren Wiesmoor, Marcardsmoor und Middels (ELW 2), wurde auch die DRK Bereitschaft Aurich-Süd durch die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland in Marsch gesetzt.

Der Einsatzort sollte sich am Mühlenweg im Stadtteil Mullberg befinden. Wenige Minuten nach dem Alarm kam vom ersteintreffenden Einsatzleitwagen der Feuerwehr Wiesmoor die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. An der angegebenen Einsatzstelle fanden die Feuerwehrkräfte lediglich ein sehr großes Lagerfeuer vor, das aus einiger Entfernung sehr wohl den Anschein eines größeren Schadenfeuers erweckte. Auf Anordnung der Polizei löschte die Feuerwehr das Lagerfeuer ab. Dafür fuhr das Tanklöschfahrzeug die Einsatzstelle an, alle weiteren Kräfte brachen den Einsatz ab. Nach knapp einer Stunde konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

Saunabrand an ungewöhnlicher Stelle

Zu einem Brandeinsatz an einem Wohn- und Geschäftshauskomplex rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus. Der Alarm erfolgte um 03.41 Uhr – wenige Minuten später trafen die ersten Kräfte an der Einsatzstelle, die an der Hauptstraße lag, ein.

Sie stellten fest, dass auf der Dachterrasse im rückwärtigen Bereich des Gebäudes eine Saunahütte in voller Ausdehnung brannte. Das Feuer hatte sich bereits auf die aus Kunststoffplatten bestehende Bedachung eines darunterliegenden Anbaus ausgedehnt. Einsetzende Windböen trieben die Flammen auf der Dachterrasse zudem in Richtung einer angrenzenden Oberwohnung, deren äußere Scheiben der doppelverglasten Fenster bereits geborsten waren. Da durch das Feuer keine Personen gefährdet waren, konnten sich die Einsatzkräfte gleich zu Beginn auf die Brandbekämpfung konzentrieren.

Noch vom Boden aus leitete die Feuerwehr einen ersten Löschangriff mit einem C-Rohr ein, um die Flammen in Schach zu halten. Da die Lage zu diesem Zeitpunkt noch als kritisch anzusehen war und eine mögliche Ausbreitung der Flammen in die darunterliegenden Räumlichkeiten nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Feuerwehr Marcardsmoor zur Unterstützung nachgefordert. Im Verlauf des Einsatzes setzten die Feuerwehrleute weitere C-Rohre ein, die unter anderem über die Drehleiter und einen Atemschutztrupp, welcher sich Zutritt zur Dachterrasse verschafft hatte, vorgenommen wurden. So gelang es den Einsatzkräften rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäudeteile konnte somit erfolgreich verhindert werden. Die Saunahütte wurde vom Feuer vollkommen zerstört, der darunterliegende Anbau stark in Mitleidenschaft gezogen. Im Zuge der Nachlöscharbeiten entfernten die eingesetzten Atemschutztrupps die Reste der Hütte vom Dach. Mit Wärmebildkameras kontrollierten sie die Brandstelle außerdem auf versteckte Glutnester. Nach knapp zwei Stunden konnten die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor, die mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort waren, wieder abrücken.Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)        

                                                                           

Personensuche mit positivem Ausgang

Die Feuerwehr Wiesmoor wurde auf Anforderung der Polizei am späten Dienstagabend um 21.10 Uhr zu einer Personensuche alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Stadtteil Wiesederfehn. Als Treffpunkt für die Einsatzkräfte und als Standort der Einsatzleitung wurde der große Parkplatz des Combi-Marktes an der Hauptstraße genutzt.

Dort fand durch die Polizei zunächst eine Einweisung in die Situation statt. Es gab ernstzunehmende Hinweise, dass die gesuchte Person sehr mobil unterwegs sein könnte. Zudem war es wahrscheinlich, dass sich die vermisste Person in einer medizinischen Notlage befand. Daraufhin veranlasste der Einsatzleiter der Feuerwehr Wiesmoor in Rücksprache mit der Polizei eine umfangreiche Nachalarmierung weiterer Kräfte, um die Suche in dem riesigen Gebiet effektiver durchführen zu können. So wurden neben den Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor auch der ELW 2 der Feuerwehr Middels, die Rettungshundestaffel des DRK Aurich, die Drohnengruppen aus Osterhusen, Norden und Ochtersumalarmiert. Da sich auch der Hopelser Wald im Suchgebiet befand, wurden kreisübergreifend die Feuerwehren Marx und Friedeburg ebenfalls zur Unterstützung angefordert.

Nachdem die ersten Einheiten die Suche in ihren zugeteilten Bereichen aufgenommen hatten, kam über die Einsatzleitung die Meldung, dass sich die gesuchte Person wieder an ihrer Wohnanschrift eingefunden hatte. Somit konnten die zahlreichen, noch auf Anfahrt befindlichen Kräfte, als auch die bereits eingesetzten Feuerwehrleute den Einsatz nach knapp einer Stunde abbrechen.

Baum droht auf Straße zu stürzen

Die Feuerwehr Marcardsmoor wurde zusammen mit der Feuerwehr Wiesmoor um 08.55 Uhr am Donnerstagmorgen zur Unterstützung des Baubetriebshofes der Stadt Wiesmoor angefordert. An der Poststraße in Marcardsmoor, in Höhe des Rastplatzes Helms Busch, drohte ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen. Mithilfe der Drehleiter wurde der Baum von oben herab zurückgeschnitten und schließlich gefällt. Insgesamt waren sechs Einsatzkräfte mit dem Löschgruppenfahrzeug aus Marcardsmoor, sowie drei Einsatzkräfte aus Wiesmoor mit der Drehleiter vor Ort. Nachdem die Gefahrenstelle beseitigt war, konnten beide Wehren gut eine Stunde später die Einsatzstelle wieder verlassen. Text: Holger Janßen/Jan-Marco Bienhoff (hoj/jmb)