Schwelbrand in Anlagenteil

Am frühen Mittwochmorgen alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland die Feuerwehr Wiesmoor um 04.27 Uhr zu einem gemeldeten Betriebsgebäudebrand an der Ilexstraße in Hinrichsfehn. Aufgrund des Alarmstichwortes wurden zudem auch die Feuerwehr Marcardsmoor, sowie die DRK Bereitschaft Aurich-Süd von der Leitstelle in Marsch gesetzt.

Der ersteintreffende Einsatzleiter der Feuerwehr Wiesmoor wurde an der Einsatzstelle von einem Mitarbeiter der betroffenen Firma in Empfang genommen. In der Produktionshalle war zu diesem Zeitpunkt zwar eine Rauchentwicklung zu erkennen, jedoch kein offenes Feuer mehr. Weitere Mitarbeiter des Betriebes, die zuvor am betroffen Anlageteil eigene Löschversuche mit Feuerlöschern unternommen hatten, wurden gebeten, die Halle zu verlassen. Ein Atemschutztrupp des wenig später eintreffenden Tanklöschfahrzeuges ging dann umgehend zur weiteren Lageerkundung ins Gebäude vor und kontrollierte die Brandstelle auf übrig gebliebene Glutnester. Parallel dazu brachte man vor der Halle einen Hochleistungslüfter in Stellung, mit dem der Rauch aus dem Gebäudeinneren entfernt wurde. Die weiteren Kräfte der Feuerwehr Wiesmoor, sowie die Feuerwehr Marcardsmoor und das DRK konnten daraufhin ihren Einsatz abbrechen. Die Besatzungen von zwei vorsorglich mitalarmierten Rettungswagen kümmerten sich um die Mitarbeiter der Firma, die sich in der Nähe der Brandstelle aufgehalten hatten. Nach einer abschließenden Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr Wiesmoor, die insgesamt mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort war, nach gut einer Stunde die Einsatzstelle wieder verlassen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb

Reh aus Kanal geborgen

Nach einem Wildunfall auf der Wittmunder Straße wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor um 05.30 Uhr alarmiert, um den Kadaver eines Rehs aus dem angrenzenden Nordgeorgsfehnkanal zu bergen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                           

Schwerer Verkehrsunfall

Während sich die Feuerwehr Wiesmoor bereits in Mullberg im technischen Hilfeleistungseinsatz nach einem Verkehrsunfall befand (Einsatznr.: 024), erfolgte um12:49 Uhr die Alarmierung zu einem weiteren Verkehrsunfall. Diesmal lautete die Meldung allerdings, dass eine Person im verunfallten Fahrzeug eingeklemmt sein sollte. Der Einsatzort befand auf dem Postweg zwischen Strackholt und Spetzerfehn.Dort war ein Autofahrer alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn abgekommen und im angrenzenden Straßengraben gelandet.

Mit dem Rüstwagen-Kran und dem Mannschaftstransportfahrzeug rückten die Einsatzkräfte aus Wiesmoor zur Unterstützung der Großefehner Feuerwehren zur Unfallstelle aus. Nach Ankunft der Rettungskräfte stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht eingeklemmt war. Er wurde ohne die Zuhilfenahme von hydraulischem Rettungsgerät durch die Feuerwehr aus seinem Wagen befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Dieser Einsatz endete für die Kräfte aus Wiesmoor nach gut einer halben Stunde.

Saunabrand an ungewöhnlicher Stelle

Zu einem Brandeinsatz an einem Wohn- und Geschäftshauskomplex rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus. Der Alarm erfolgte um 03.41 Uhr – wenige Minuten später trafen die ersten Kräfte an der Einsatzstelle, die an der Hauptstraße lag, ein.

Sie stellten fest, dass auf der Dachterrasse im rückwärtigen Bereich des Gebäudes eine Saunahütte in voller Ausdehnung brannte. Das Feuer hatte sich bereits auf die aus Kunststoffplatten bestehende Bedachung eines darunterliegenden Anbaus ausgedehnt. Einsetzende Windböen trieben die Flammen auf der Dachterrasse zudem in Richtung einer angrenzenden Oberwohnung, deren äußere Scheiben der doppelverglasten Fenster bereits geborsten waren. Da durch das Feuer keine Personen gefährdet waren, konnten sich die Einsatzkräfte gleich zu Beginn auf die Brandbekämpfung konzentrieren.

Noch vom Boden aus leitete die Feuerwehr einen ersten Löschangriff mit einem C-Rohr ein, um die Flammen in Schach zu halten. Da die Lage zu diesem Zeitpunkt noch als kritisch anzusehen war und eine mögliche Ausbreitung der Flammen in die darunterliegenden Räumlichkeiten nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Feuerwehr Marcardsmoor zur Unterstützung nachgefordert. Im Verlauf des Einsatzes setzten die Feuerwehrleute weitere C-Rohre ein, die unter anderem über die Drehleiter und einen Atemschutztrupp, welcher sich Zutritt zur Dachterrasse verschafft hatte, vorgenommen wurden. So gelang es den Einsatzkräften rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäudeteile konnte somit erfolgreich verhindert werden. Die Saunahütte wurde vom Feuer vollkommen zerstört, der darunterliegende Anbau stark in Mitleidenschaft gezogen. Im Zuge der Nachlöscharbeiten entfernten die eingesetzten Atemschutztrupps die Reste der Hütte vom Dach. Mit Wärmebildkameras kontrollierten sie die Brandstelle außerdem auf versteckte Glutnester. Nach knapp zwei Stunden konnten die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor, die mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort waren, wieder abrücken.Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)        

                                                                           

Amtshilfe

Die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 02.01 Uhr im Rahmen der Amtshilfe zur Unterstützung der Polizei Aurich alarmiert. Die Einsatzkräfte aus Wiesmoor rückten daraufhin mit dem Einsatzleitwagen, sowie dem Schlauchwagen aus, auf dem entsprechend dem Alarmierungsstichwort das Beladungsmodul „Drohne“ mitgeführt wurde. Der Einsatz konnte nach etwas mehr als anderthalb Stunden beendet werden. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb

Großbrand gerade noch verhindert

Am Sonntagabend geriet das Fett einer Gastronomie-Fritteuse in einem Gastronomiebetrieb an der Hauptstraße im Zentrum Wiesmoors in Brand. Daraufhin wurde die Feuerwehr um 19:47 Uhr durch die Kooperative Regionalleistelle Ostfriesland mit dem Einsatzstichwort Zimmerbrand alarmiert.

Als die Einsatzkräfte den Brandort erreicht hatten, quoll bereits dichter Rauch aus dem Dachbereich des größeren kombinierten Geschäfts- und Wohngebäudes hervor und wehte auf die Hauptstraße. Zudem war im Inneren des im Erdgeschoß befindlichen Imbisses eine starke Brandentwicklung zu erkennen. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz zur Lageerkundung und Brandbekämpfung in das Objekt vor. Weitere Kräfte bauten im rückwärtigen Bereich des Gebäudes sofort einenLöschangriff von außen auf, um Flammen zu bekämpfen, die aus den Rohren einer Lüftungsanlage in den Himmel schlugen. Außerdem wurde eine Wasserversorgung zu einem nahegelegenen Hydranten aufgebaut. Die Drehleiter ging ebenfalls vor dem Gebäude in Stellung, um von dort auf das Dach gelangen zu können. Hier wurde schließlich ein weiterer gezielter Löschangriff auf die Lüftungsanlage vorgenommen.

Es gelang der Feuerwehr gerade noch rechtzeitig, die Flammen niederzuschlagen, bevor sie sich durch die Lüftungsanlage auf weitere Teile des großen Gebäudekomplexes ausbreiten konnten. Während der aufwendigen Nachlöscharbeiten konnten mithilfe der vorhandenen Wärmebildkameras noch einige Glutnester ausfindig gemacht werden.

In den direkt vom Feuer betroffenen Räumlichkeiten richteten die Flammen und der entstandene Brandrauch erheblichen Schaden an. Die Feuerwehr setzte zudem zwei Hochleistungslüfter ein, um das Erdgeschoss als auch das Obergeschoss vom Brandrauch zu befreien. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr Wiesmoor war mit neun Fahrzeugen und insgesamt 60 Kräften für gut eineinhalb Stunden im Einsatz. Daneben waren auch Beamte der Polizei Aurich, sowie ein Mitarbeiter des örtlichen Energieversorgers vor Ort. Während der Löscharbeiten musste die Hauptstraße für den Verkehr gesperrt werden.

Amtshilfe für die Polizei mit Drohne

Die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 03:40 Uhr zu einer Amtshilfe für die Polizei Aurich alarmiert. Der Einsatzort befand sich in einem Stadtteil der Kreisstadt.

Die Kräfte aus Wiesmoor rückten daraufhin mit dem Einsatzleitwagen, sowie dem Schlauchwagen aus, auf dem entsprechend dem Alarmierungsstichwort das Beladungsmodul „Drohne“ mitgeführt wurde. Am frühen Morgen kehrten sie nach zwei Stunden wieder zum Standort zurück.

Feuer in einem Betriebsgebäude

Zu einem gemeldeten Betriebsgebäudebrand eines Firmengebäudes an der Oldenburger Straße wurden am Sonntagabend um 16.22 Uhr neben der Feuerwehr Wiesmoor auch die Feuerwehr Marcardsmoor, der in Middels stationierte ELW 2 des Landkreises, sowie die DRK Bereitschaft Aurich Süd alarmiert.  

Die Erkundung des Einsatzobjektes durch die ersteintreffenden Kräfte aus Wiesmoor brachte allerdings schnell die Erkenntnis, dass es zwar ein Brandereignis im Inneren des Gebäudes gegeben hatte, jedoch in weniger großem Ausmaß als zunächst gemeldet. Ein offenes Feuer war nicht mehr festzustellen. Daraufhin konnten die weiteren Kräfte aus Marcardsmoor und des DRK, sowie der ELW 2 den Einsatz abbrechen. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde das Gebäude belüftet und vom Feuer betroffene Einrichtungsgegenstände aus dem Gebäude entfernt. Mit Wärmebildkameras kontrollierten die Einsatzkräfte die Brandstelle abschließend auf versteckte Glutnester. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                          

Personensuche mit Drohnen

Die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde am Dienstagabend um 19.07 Uhr zur Unterstützung der Polizei zu einer Personensuche alarmiert.

Die Einsatzkräfte aus Wiesmoor rückten daraufhin mit dem Einsatzleitwagen, sowie dem Schlauchwagen aus, auf dem entsprechend dem Alarmierungsstichwort das Beladungsmodul „Drohne“ mitgeführt wurde.

Gebäudebrand

Um 15.55 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesmoor zu einem vermutlichen Entstehungsbrand im Efeuweg in Wiesmoor alarmiert. Die Lage am Einsatzort stellte sich nach Ankunft des ersten Fahrzeugs allerdings als äußerst brisant dar. Bei dem betroffenen Objekt handelte es sich um ein in holzbauweise errichtetes Wohnhaus. Von außen war bereits eine starke Rauchentwicklung aus einem Teil der Fassade heraus, sowie im Dachbereich des Hauses erkennbar. Die Bewohner des Hauses hatten zu diesem Zeitpunkt das Gebäude bereits verlassen. Somit konnte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Ein Trupp unter Atemschutz begann sofort damit, die Holzverkleidung der Außenfassade mit einer Motorsäge zu öffnen, um die Flammen löschen zu können. In der Anfangsphase des Einsatzes musste zunächst noch davon ausgegangen werden, dass sich das Feuer bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet hatte. Daher brachte man auch die Drehleiter vor dem Haus in Stellung. Weiterhin wurden durch nachrückende Kräfte vorsorglich Schlauchleitungen zu zwei Hydranten in der Umgebung verlegt, um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen. Parallel dazu deckten die Einsatzkräfte einen Teil des Daches ab, um eine gezielte Brandbekämpfung zu ermöglichen. So konnte die weitere Ausbreitung des Feuers noch im Bereich der Dachtraufe gestoppt werden. Nach gut 20 Minuten war die Lage unter Kontrolle. Mithilfe der Wärmebildkamera wurden im Zuge der noch länger andauernden Nachlöscharbeiten letzte Glutnester gefunden und abgelöscht. Der Brandschaden beschränkte sich nach Abschluss der Löscharbeiten auf den Außenbereich des Gebäudes. Das Innere des Wohnhauses blieb unbeschadet. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, die mit sieben Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften ausgerückt war, verhinderte hier im letzten Augenblick einen ausgedehnten Gebäudebrand.