Ein Fußgänger war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch an der Straße Osterende in Zwischenbergen in einen tiefen Straßengraben gestürzt. Zeugen riefen einen Rettungswagen hinzu. Aufgrund möglicher Verletzungen, die eine patientenschonende Rettung erforderlich machten, forderten die Rettungsdienstmitarbeiter die Feuerwehr an.
Die Alarmierung erreichte die Einsatzkräfte um 00.59 Uhr. Wenig später rückte die Feuerwehr mit dem Einsatzleitwagen, dem Rüstwagen und dem geländegängigen UTV aus. An der Einsatzstelle wurde der Patient zunächst stabilisiert und dann mittels Spineboard aus dem Graben gerettet. Nach 30 Minuten war der Einsatz schließlich beendet.
Im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes an der Hauptstraße wurde die Feuerwehr Wiesmoor in der Nacht von Freitag auf Samstag um 00.22 Uhr zur Unterstützung mit der Drehleiter angefordert. An der Einsatzstelle musste eine Patientin aufgrund eines medizinischen Notfalls schnell und schonend aus dem ersten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses gerettet werden. Der Weg durch das Gebäude schied dabei aus verschiedenen Gründen aus. Die Person wurde schließlich in einer Schleifkorbtrage mit der Drehleiter durch ein Fenster aus dem Gebäude geholt. Der Einsatz konnte bereits nach gut 30 Minuten erfolgreich beendet werden.
Am Freitag wurde die Feuerwehr Wiesmoor im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes um 12.57 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in der Rhododendronstraße alarmiert. Kurz nach Alarmierung der Feuerwehr kam vom an der Einsatzstelle befindlichen Rettungsdienst die Meldung, dass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr erforderlich sei. Daraufhin konnte der Einsatz abgebrochen werden.
Am Nachmittag des Pfingstmontages wurde die Leinenführergruppe der Feuerwehr Wiesmoor zusammen mit der DLRG-Ortsgruppe Wiesmoor-Großefehn und zahlreichen weiteren Rettungskräften zu einer Personensuche nach einem Ertrinkungsunfall zum Kiessee Marienhafe alarmiert.
An der Einsatzstelle unterstützten die Kräfte aus Wiesmoor die eingesetzten Rettungstaucher der DLRG mit drei Leinenführern. Zudem wurden zwei Kameraden in Überlebensanzügen zur Personensuche im ufernahen Bereich eingesetzt. Die Kräfte aus Wiesmoor konnten den Einsatz um kurz nach 17 Uhr beenden und zum Standort zurückkehren.
Nach einem Verkehrsunfall auf der Pollerstraße in Wiesmoor, bei dem ein Pkw mit einem Baum kollidierte, geriet das Unfallfahrzeug am frühen Freitagmorgen in Brand. Der Fahrer konnte sich nach dem Unfall selbstständig aus dem Wagen befreien. Er erlitt leichte Verletzungen.
Als die Feuerwehr, die um 04.04 Uhr alarmiert wurde, die Einsatzstelle wenige Minuten später erreicht hatte, brannte das Fahrzeug bereits in voller Ausdehnung. Zwei Atemschutztrupps nahmen umgehend die Brandbekämpfung auf. Kurz nach Beginn der Löscharbeiten platzte der Kraftstofftank des Unfallwagens auf. Der auslaufende brennende Treibstoff wurde mit Schaum abgelöscht. Die Löschwasserversorgung wurde dabei durch die wasserführenden Fahrzeuge sichergestellt. Damit das Gemisch aus Löschwasser und ausgelaufenen Betriebsstoffen nicht in die Oberflächenentwässerung gelangen konnte, wurde zwei Gullys im Bereich der Einsatzstelle mit Rohrdichtkissen verschlossen. Zudem hatten die Einsatzkräfte diesen Bereich notdürftig mit Erde eingedeicht, um die weitere Ausbreitung des kontaminierten Löschwassers zu verhindern. Im Zuge der Nachlöscharbeiten mussten die Feuerwehrleute Motorhaube und Heckklappe des älteren Fahrzeugs der Marke Volkswagen mit hydraulischem Rettungsgerät öffnen, um auch die letzten Flammen löschen zu können.
Nach Ende der Löscharbeiten wurde das Unfallfahrzeug durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle noch bis zum Eintreffen einer Fachfirma ab, die im Anschluss die Fahrbahn reinigte und das kontaminierte Löschwasser aufnahm. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte, die mit vier Fahrzeugen vor Ort waren, die Einsatzstelle wieder verlassen.
Ein Anwohner bemerkte am frühen Abend des Himmelfahrtstages eine Rauchentwicklung im Dachbereich eines Wohnhauses im Buchenweg. Er wählte daraufhin folgerichtig den Notruf.
Mit dem Alarmstichwort Dachstuhlbrand wurden kurz darauf die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor, die SEG des DRK Aurich, sowie Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Der Ortsbrandmeister erreichte daraufhin mit dem Mehrzweckfahrzeug als erstes den Einsatzort. Die Erkundung ergab, dass die Rauchentwicklung durch einen Kleinbrand auf der Terrasse hinter dem Gebäude verursacht wurde. Das Feuer, durch dass bereits die Glasscheibe einer Terrassentür geborsten war, konnte von Bewohnern selbst gelöscht werden. Außerdem hatte sich Brandrauch im Wohnhaus ausgebreitet. Wenig später war die Feuerwehr Wiesmoor bereits mit Einsatzleitwagen, Tanklöschfahrzeug, Drehleiter und Hilfeleistungslöschfahrzeug vor Ort.
Da sich die vorgefundene Lage nun weniger dramatisch als zunächst angenommen darstellte, veranlasste der Ortsbrandmeister den Einsatzabbruch für die Feuerwehr Marcardsmoor, das DRK Aurich und die weiteren Kräfte der Feuerwehr Wiesmoor. Die Maßnahmen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle beschränkten sich im Anschluss auf die Nachkontrolle der Brandstelle mit der Wärmebildkamera und das Belüften des Wohnhauses. Nach etwas mehr als 30 Minuten konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen.
Am Montagvormittag wurde die Feuerwehr Wiesmoor im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes um 11.13 Uhr zu einer Notfalltüröffnung im Klootschießerring alarmiert. Am Einsatzort stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und ein Eingreifen der Feuerwehr somit nicht erforderlich war.
Am frühen Dienstagabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes um 17.40 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in der Juister Straße alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften dem Rettungsdienst mithilfe des Türöffnungswerkzeuges einen zerstörungsfreien Zugang zur betroffenen Wohnung.
Am Donnerstag rückte die Feuerwehr Wiesmoor gegen Mittag zur Unterstützung des Rettungsdienstes in den Drosselweg aus. Der Einsatz konnte bereits nach wenigen Minuten beendet werden.
Am Dienstagabend rückte die Feuerwehr Wiesmoor um kurz nach 19.30 Uhr mit mehreren Fahrzeugen zu einem vermuteten Zimmerbrand im ersten Obergeschoss eines größeren Wohn- und Geschäftshauses an der Hauptstraße aus. Aufgrund des Alarmstichwortes wurden auch Kräfte des Rettungsdienstes, die SEG Sanitätsdienst der DRK Bereitschaft Aurich, die Polizei, sowie die Feuerwehr Friedeburg mit dem Einsatzleitwagen alarmiert.
Die ersteintreffenden Kräfte stellten eine Rauchentwicklung und Brandgeruch fest, welche aus der betroffenen Wohnung drangen. Ein Atemschutztrupp verschaffte sich schließlich gewaltsam Zutritt zur Wohnung, während die nachgerückten Kräfte bereits Vorbereitungen für einen umfangreichen Löschangriff trafen. Derweil suchte der eingesetzte Atemschutztrupp nach möglichen noch in der Wohnung befindlichen Personen. Die Suche konnte zügig beendet werden, Personen befanden sich nicht darin. Die Ursache für die Rauchentwicklung wurde durch die vorgehenden Kräfte ebenfalls schnell ausfindig gemacht. In der Küche schmorte angebranntes Essen auf dem Herd. Der Topf wurde kurzerhand in der danebenliegen Spüle abgelöscht.
Daraufhin konnten weitere Kräfte, die sich och auf der Anfahrt befanden, oder im Feuerwehrhaus in Bereitstellung warteten, den Einsatz abbrechen. Darunter auch die Kräfte der Feuerwehr Friedeburg, die mit ihrem Einsatzleitwagen zur Unterstützung mitalarmiert wurden, da sich der Einsatzleitwagen der Wiesmoorer Wehr zurzeit zur technischen Generalüberholung beim Hersteller befindet.
Die Wohnung wurde im Anschluss durch die Feuerwehr belüftet. Eine knappe dreiviertel Stunde später konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen vor Ort.