Am Donnerstag wurden mehrere Feuerwehren der Gemeinde Friedeburg, sowie die Drehleiter der Feuerwehr Wiesmoor um 08.37 Uhr zu einem Zimmerbrand in Friedeburg alarmiert.
Kurz nachdem die ersten Kräfte aus Friedeburg die Einsatzstelle erreicht hatten, stand fest, dass es sich nicht um einen ausgedehnten Brand handelte. Für die Kräfte aus Wiesmoor erfolgte daraufhin der Einsatzabbruch.
Am Dienstag wurden um 11.39 Uhr mehrere Feuerwehren der Gemeinde Friedeburg, sowie die Drehleiter der Feuerwehr Wiesmoor zum Brand einer Maschinenhalle im Friedeburger Ortsteil Etzel alarmiert.
Die ersteintreffenden Kräfte aus Friedeburg haben die Flammen rasch eingedämmt und so ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile verhindert. Daher konnten die Kräfte aus Wiesmoor, die mit Drehleiter und Tanklöschfahrzeug angerückt waren, die Einsatzstelle gleich nach ihrer Ankunft wieder verlassen und zum Standort zurückkehren.
Mitarbeiter einer Tiefbaufirma waren im Grenzweg mit Bauarbeiten beschäftigt. Einer der Männer erlitt in einer Baugrube plötzlich einen medizinischen Notfall. Aufgrund dessen wurde neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr alarmiert, um bei der Rettung der Person aus der Grube zu unterstützen. Wenige Minuten nach dem Alarm erreichten Rüstwagen und Drehleiter den Einsatzort. Beide Fahrzeuge verfügen über entsprechendes Equipment für solche Einsatzlagen. Allerdings brauchten die Einsatzkräfte der Feuerwehr hier nicht mehr tätig werden. Die anwesenden Arbeitskollegen hatten die betroffene Person bereits aus der Grube gerettet. Die Einsatzstelle wurde an den Rettungsdienst übergeben und die Feuerwehr rückte wieder ab.
Die ausgelösten Heimrauchmelder einer Wohneinheit eines Zweifamilienhauses im Efeuweg sorgten am späten Sonntagvormittag für einen Einsatz der Feuerwehr Wiesmoor. Die Bewohnerin der Oberwohnung bemerkte den Warnton der Geräte in der Untergeschosswohnung und setzte einen Notruf ab, in dessen Folge die Feuerwehr Wiesmoor um 11.42 Uhr alarmiert wurde. Der Bewohner der betroffenen Wohnung sollte sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung aufhalten.
Während der Anfahrt zur Einsatzstelle meldete sich die Leitstelle beim Ortsbrandmeister und gab an, dass an der Einsatzstelle laut Anwohnern ein deutlich wahrnehmbarer Brandgeruch aus der betroffenen Wohneinheit drang. Daraufhin ließ der Ortsbrandmeister noch auf der Anfahrt die Alarmstufe auf „Feuer Zimmer“ erhöhen. Wenig später waren schon zahlreiche Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen vor Ort eingetroffen.
Die Erkundung bestätigte die Angaben. Aus der Wohnung drang starker Brandgeruch. Zudem konnte durch ein Terrassenfenster festgestellt werden, dass im Inneren eine starke Rauchentwicklung vorhanden war. Da der Bewohner tatsächlich nicht zu Hause war, mussten die Einsatzkräfte die Eingangstür mit dem Türöffnungswerkzeug zerstörungsarm öffnen. Schließlich konnte eine Pfanne mit inzwischen verkohltem Essen auf dem eingeschalteten Herd als Ursache für den Brandgeruch und die Rauchentwicklung ausfindig gemacht werden. Daraufhin konnte der Großteil der angerückten Einsatzkräfte den Einsatzort wieder verlassen. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges entfernte die Pfanne aus dem Haus und belüftete im Anschluss das Gebäude. Ein Gebäudeschaden entstand nicht. Nach gut 40 Minuten konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Feuerwehr Wiesmoor im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes zu einer Notfalltüröffnung in der Hauptstraße alarmiert. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte konnte die Tür durch einen Schlüssel aus einem Schlüsseltresor geöffnet werden. Somit brauchte die Feuerwehr nicht mehr tätig werden und konnte die Einsatzstelle wieder verlassen.
Am Samstagvormittag ereignete sich auf der Hauptstraße in Höhe des Combi-Verbrauchermarktes ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Um 10.58 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesmoor alarmiert, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab, nahmen die ausgetretenen Betriebsstoffe mit Bindemittel auf und räumten nach Beendigung der Unfallaufnahme durch die Polizei die Fahrbahn wieder frei, indem die beiden betroffen Fahrzeuge von der Fahrbahn auf einen angrenzenden Parkplatz geschoben wurden. Die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle nach gut 45 Minuten wieder verlassen.
Gegen 11 Uhr wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wiesmoor am Samstag mit dem Stichwort F2-Schuppen in den Hopelser Weg alarmiert, wo ein Schuppen in voller Ausdehnung brennen sollte.
Am Einsatzort bestätigte sich die gemeldete Lage. Ein großer Schuppen im hinteren Bereich eines Grundstücks brannte in voller Ausdehnung. Der Schuppen in Holzrahmenbauweise mit Glaselementen war an mehreren Seiten von Buschwerk umgeben. Umgehend nahmen zwei Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung mit zwei Strahlrohren auf, um die Flammen niederzuschlagen und das restliche Grundstück zu schützen. Anfänglich vermutete Druckgasbehälter konnten im Verlauf des Einsatzes ausgeschlossen werden. Die Löschwasserversorgung wurde zu Beginn des Einsatzes durch den Löschwasservorrat der wasserführenden Fahrzeuge sichergestellt. Für die weitere Löschwasserversorgung wurde die Wasserversorgung durch das öffentliche Hydrantennetz sichergestellt.
Im Rahmen der Brandbekämpfung mussten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten durchführen und dafür große Teile des Schuppens ausräumen. Nach gut zwei Stunden konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen. Der Schuppen samt Inhalt wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Personen wurden nicht verletzt.
Die Feuerwehr war mit neun Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort. Die Absicherung der Einsatzkräfte wurde durch eine Rettungswagenbesatzung des Rettungsdienstes des Landkreises Wittmund gewährleistet.
Am frühen Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Wiesmoor gegen 05.20 Uhr zu einem Schuppenbrand im Amselweg im Stadtteil Mullberg alarmiert. Kurz darauf rückte die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus.
Am Einsatzort bestätigte sich die gemeldete Lage. Ein großer Raum des in massivbauweise errichteten Schuppens brannte in voller Ausdehnung. Der Schuppen stand ca. vier Meter entfernt vom Wohnhaus. Umgehend nahmen zwei Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung mit zwei Strahlrohren auf. Es gelang ihnen, die Flammen zügig niederzuschlagen, so dass der Brand auf den bereits vom Feuer betroffenen Raum begrenzt werden konnte. Zudem wurden zwei Propangasflaschen aus dem brennenden Schuppen geborgen. Ein Trupp kühlte sie anschließend im Freien mit einem Strahlrohr. Die Versorgung mit Löschwasser wurde zu Beginn des Einsatzes durch den Löschwasservorrat der wasserführenden Fahrzeuge sichergestellt. Für die weitere Löschwasserversorgung musste eine knapp 300 Meter lange Schlauchleitung zum nächstgelegenen Hydranten verlegt werden. Im weiteren Verlauf des Einsatzes führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch, da sich die Flammen teilweise tief in die vorhandenen Holzverkleidungen gefressen hatten. Nach gut zweieinhalb Stunden konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Ein Raum des Schuppens wurde durch das Feuer vollständig zerstört, weitere Räume wurden durch Hitze und Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Personen wurden nicht verletzt.
Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 40 Kräften im Einsatz. Die Absicherung der Einsatzkräfte wurde zunächst durch eine Rettungswagenbesatzung des Rettungsdienstes des Landkreises Wittmund sichergestellt. Später übernahmen zwei Kräfte der SEG-Sanitätsdienst der DRK Kreisbereitschaft Aurich die sanitätsdienstliche Absicherung an der Einsatzstelle.
Nach einem Verkehrsunfall an der Hauptstraße sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab. Nachdem ein Abschleppunternehmen das verunfallte Fahrzeug geborgen hatte, halfen die Einsatzkräfte noch bei der Reinigung der Fahrbahn. Danach konnte der Einsatz beendet werden.
Am Donnerstagabend ereignete sich auf dem Mullberger Weg im Friedeburger Ortsteil Bentstreek ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Dabei wurde eine Person tödlich verletzt.
Zur Unterstützung der polizeilichen Unfallaufnahme wurde um 17.42 Uhr die Drohne der Feuerwehr Wiesmoor angefordert, um Luftaufnahmen von der Unfallstelle anzufertigen. Für die Einsatzkräfte aus Wiesmoor endete der Einsatz nach knapp dreieinhalb Stunden mit der Rückkehr ins Feuerwehrhaus.