Schwerer Verkehrsunfall, PKW im Graben

Am späten Heiligabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 22:17 Uhr zum zweiten Einsatz an diesem Tag alarmiert. Dieses Mal rückten die Einsatzkräfte mit dem Rüstwagen Kran zur Unterstützung der Feuerwehren der Gemeinde Uplengen aus. In der Straße Nordobenende in Südgeorgsfehn kam es zuvor zu einem Verkehrsunfall, in dessen Folge ein Pkw kopfüber in einen Graben geraten war. In dem Fahrzeug sollte eine Person eingeklemmt sein.

Während sich die Einsatzkräfte aus Wiesmoor auf der Anfahrt befanden, kam von der Einsatzstelle die Rückmeldung, dass die Person bereits aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Daraufhin konnten der Rüstwagen Kran und das ebenfalls ausgerückte Mannschaftstransportfahrzeug den Einsatz abbrechen und zum Standort zurückkehren.

Weitere Berichte finden Sie hier:

https://www.feuerwehr-remels.de/index.php/einsatzarchiv/einsaetze-2020#67

https://www.feuerwehr-lkleer.de/blog

Großbrand gerade noch verhindert

Am Sonntagabend geriet das Fett einer Gastronomie-Fritteuse in einem Gastronomiebetrieb an der Hauptstraße im Zentrum Wiesmoors in Brand. Daraufhin wurde die Feuerwehr um 19:47 Uhr durch die Kooperative Regionalleistelle Ostfriesland mit dem Einsatzstichwort Zimmerbrand alarmiert.

Als die Einsatzkräfte den Brandort erreicht hatten, quoll bereits dichter Rauch aus dem Dachbereich des größeren kombinierten Geschäfts- und Wohngebäudes hervor und wehte auf die Hauptstraße. Zudem war im Inneren des im Erdgeschoß befindlichen Imbisses eine starke Brandentwicklung zu erkennen. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz zur Lageerkundung und Brandbekämpfung in das Objekt vor. Weitere Kräfte bauten im rückwärtigen Bereich des Gebäudes sofort einenLöschangriff von außen auf, um Flammen zu bekämpfen, die aus den Rohren einer Lüftungsanlage in den Himmel schlugen. Außerdem wurde eine Wasserversorgung zu einem nahegelegenen Hydranten aufgebaut. Die Drehleiter ging ebenfalls vor dem Gebäude in Stellung, um von dort auf das Dach gelangen zu können. Hier wurde schließlich ein weiterer gezielter Löschangriff auf die Lüftungsanlage vorgenommen.

Es gelang der Feuerwehr gerade noch rechtzeitig, die Flammen niederzuschlagen, bevor sie sich durch die Lüftungsanlage auf weitere Teile des großen Gebäudekomplexes ausbreiten konnten. Während der aufwendigen Nachlöscharbeiten konnten mithilfe der vorhandenen Wärmebildkameras noch einige Glutnester ausfindig gemacht werden.

In den direkt vom Feuer betroffenen Räumlichkeiten richteten die Flammen und der entstandene Brandrauch erheblichen Schaden an. Die Feuerwehr setzte zudem zwei Hochleistungslüfter ein, um das Erdgeschoss als auch das Obergeschoss vom Brandrauch zu befreien. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr Wiesmoor war mit neun Fahrzeugen und insgesamt 60 Kräften für gut eineinhalb Stunden im Einsatz. Daneben waren auch Beamte der Polizei Aurich, sowie ein Mitarbeiter des örtlichen Energieversorgers vor Ort. Während der Löscharbeiten musste die Hauptstraße für den Verkehr gesperrt werden.

Zwei Kühe im Güllekeller

Die Feuerwehr Wiesmoor wurde am späten Sonntagabend um 22.29 Uhr zu einem weiteren Einsatz an diesem Tag gerufen. Die Einsatzkräfte mussten dieses Mal zu einer Tierrettung in einem landwirtschaftlichen Betrieb an der Wittmunder Straße ausrücken. Dort waren zwei Kühe in den unter dem Stallgebäude befindlichen Güllekeller gefallen.

Die vorgefundene Lage forderte in den stark beengten Verhältnissen des Stallgebäudes die Kreativität der Feuerwehrleute heraus. Die beiden Kühe befanden sich im gut zwei Meter tiefen Güllekeller und waren schwer zu erreichen.

Der betroffene Landwirt hatte bereits einen Traktor mit Frontlader im Stall positioniert, um die Rettung der zwei Wiederkäuer vorzubereiten. Zudem wurde von ihm auch ein Tierarzt hinzugezogen. Mit der Erfahrung aus vergleichbaren Einsätzen, sowie einer bewährten Mischung aus Improvisation, Manpower und dem umfangreichen Equipment des Rüstwagens gelang es schließlich in gut zwei Stunden, beide Kühe in enger Zusammenarbeit mit dem Hofeigentümer und dem Tierarzt lebend aus dem Keller zu heben. Die Feuerwehr Wiesmoor war mit vier Fahrzeugen und 18 Kräften im Einsatz. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                          

Vermisste Person im Kanal

Wenige Minuten nach Ende des ersten Einsatzes am Freitagabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 20.08 Uhr erneut zu einem Wasserrettungseinsatz alarmiert. Dieses Mal lautete die Meldung: Menschenrettung aus Wasser, Einsatzort war die Mullberger Straße in Mullberg. Dort wurde ein herrenloses Fahrrad an der Kanalböschung gefunden. Durch die dortige Spurenlage lag zudem die Vermutung nahe, dass der Besitzer des Fahrrades wohlmöglich in den Kanal gestürzt sei. Daraufhin rückten die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot zur Einsatzstelle aus.

Dort wurde zunächst der betroffene Bereich der Kanalböschung durch die Einsatzkräfte abgesucht, teils auch mit Wärmebildkameras. Weiterhin wurde die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet. Hierbei kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Von der Rüstwagenbesatzung wurde das Schlauchboot zu Wasser gebracht, um das Gebiet von der Wasserseite aus abzusuchen. Parallel dazu machten sich die Einsatztaucher der DLRG und die Drohnengruppe der Feuerwehr für den Einsatz bereit.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam von der Polizei die Rückmeldung, dass der Fahrradbesitzer zu Hause angetroffen werden konnte. Somit konnten alle beteiligten Rettungskräfte den Einsatz nach knapp einer Stunde abbrechen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                                           

PKW im Kanal

Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 19.19 Uhr mit dem Rüstwagen Kran zur Unterstützung der Feuerwehren der Gemeinde Uplengen alarmiert. In der Straße Obenende Süd in Nordgeorgsfehn kam es zuvor zu einem Verkehrsunfall, in dessen Folge ein Pkw in einen Kanal geraten war. In dem Fahrzeug sollte sich noch eine Person befinden.

Während sich die Einsatzkräfte aus Wiesmoor auf der Anfahrt befanden, kam von der Einsatzstelle bereits die Rückmeldung, dass sich keine Person mehr im Fahrzeug befand. Daraufhin konnten der Rüstwagen Kran und das ebenfalls ausgerückte Mannschaftstransportfahrzeug den Einsatz abbrechen und zum Standort zurückkehren. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)      

Dieselspur

Eine Dieselspur auf der Hauptstraße und dem Hopelser Weg sorgte am Montagabend für einen Einsatz der Feuerwehr Wiesmoor. Die Einsatzkräfte rückten aus und sicherten die Einsatzstelle ab, bis ein Fachunternehmen eintraf und die betroffenen Bereiche der beiden Fahrbahnen reinigte.

Heumessung

Zu einem Einsatz im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor am Montagabend gegen 18.30 Uhr aus. Die Einsatzstelle befand sich an der Hauptstraße.

Dort führten die Feuerwehrleute eine Heumessung durch. Da bei zwei Heuballen eine leicht erhöhte Temperatur festgestellt wurde, mussten diese ausgefahren werden. Nach knapp einer Stunde konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden.

Ölschaden

Eine defekte Ölwanne an einem Pkw sorgte an der Oldenburger Straße für einen Ölschaden, zu dem die Feuerwehr Wiesmoor am späten Samstagabend um kurz vor 21 Uhr ausrücken musste. Der Fahrzeugführer des beschädigten Autos stellte sein Fahrzeug im Bereich einer Firmenzufahrt ab. Die Einsatzkräfte streuten die verunreinigten Flächen mit Bindemittel ab, welches später wieder aufgenommen wurde. Nach knapp einer Stunde konnten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle wieder verlassen.

Ölschaden nach Verkehrsunfall

Nachdem sich am Dienstagvormittag ein Verkehrsunfall auf der Hauptstraße ereignet hatte, rückte die Feuerwehr Wiesmoor gegen 11 Uhr aus, um in einem Entwässerungsgraben zwei Ölsperren auszulegen. Der Einsatz konnte nach 30 Minuten beendet werden.

Nachlöscharbeiten und Amtshilfe mit Drohne

Donnerstagvormittag rückte die Feuerwehr Wiesmoor um 11.08 Uhr erneut aus, um wieder aufgeflammte Glutnester im Inneren eines abgebrannten Gewächshauses abzulöschen. Außerdem wurden mit der Drohne Aufnahmen zu Dokumentationszwecken für die Polizei gemacht.