Feuerwehr erhält zwei neue Einsatzfahrzeuge

Am Samstag versammelten sich die Mitglieder der Feuerwehr Wiesmoor und viele weitere Gäste zur offiziellen Übergabe von zwei neuen Fahrzeugen beim Feuerwehrhaus an der Hauptstraße. Zum einen erhielten die Brandbekämpfer ein neues Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz (kurz: LF KatS) und zum anderen ergänzt nun ein neues Mehrzweckfahrzeug (kurz: MZF) auf Basis eines Ford Rangers den Fuhrpark der Wehr.

Die Stadt und die Feuerwehr Wiesmoor sind dabei besonders über die erneute Stationierung eines LF KatS am Standort Wiesmoor erfreut, da es auch den kommunalen Brandschutz stärkt. Das Fahrzeug wurde vollständig durch Bundesmittel finanziert und wird auch über diese unterhalten.

Neues Mehrzweckfahrzeug

Die Anschaffung des geländegängigen Mehrzweckfahrzeuges stellt einen ersten Schritt bei der Umsetzung des kürzlich von der Politik beschlossenen Feuerwehrbedarfsplanes dar. Das Fahrzeug dient dem hauptamtlichen Gerätewart der Feuerwehr als Logistikfahrzeug für anfallende Dienstfahrten, z.B. zur feuerwehrtechnischen Zentrale in Georgsheil. Weiterhin dient der Pick-up als schnelles Vorausfahrzeug für Einsätze in den Außenbereichen des Stadtgebietes. Aufgrund der hohen Geländegängigkeit durch den zuschaltbaren Allradantrieb erweist sich der Ford Ranger auch als optimale Ergänzung bei Einsätzen in schwierigem Terrain, oder als Erkundungsfahrzeug bei Unwetter- und Großschadenslagen. Bürgermeister Sven Lübbers hob bei der Übergabe des Fahrzeuges an Ortsbrandmeister Karlheinz Bienhoff vor allem das Tempo hervor, in dem Politik und Verwaltung zusammen mit der Feuerwehrführung diese zukunftsorientierte Anschaffung innerhalb weniger Wochen vorangetrieben und zum Abschluss gebracht hatten.

Neues Löschgruppenfahrzeug

Getreu dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ wurden die Verantwortlichen der Stadtverwaltung und der Feuerwehr Wiesmoor Ende letzten Jahres vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) darüber informiert, dass der Schwerpunktfeuerwehr Wiesmoor als Ersatz für das 33 Jahre alte Vorgängerfahrzeug LF 16 TS ein neues Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz (kurz: LF KatS) zugeteilt wurde.

Der Bundestagsabgeordnete Johann Saathoff ließ es sich nicht nehmen, das Fahrzeug in feierlichem Rahmen im Feuerwehrhaus Wiesmoor persönlich zu übergeben. In seiner Rede schilderte Saathoff den Anwesenden Hintergründe und Verfahrensweisen des Zivilschutzes, aus dessen Beständen das neue LF KatS stammt. Ein Ziel seines politischen Engagements bestand auch immer darin, auf die Erforderlichkeit der Stationierung solcher Fahrzeuge in unserer Region aufmerksam zu machen.

Stolze 28 Jahre leistete das Vorgängermodell, ein Löschgruppenfahrzeug (kurz: LF 16 TS) auf IVECO-Fahrgestell, Baujahr 1990, zuverlässig seinen Dienst in Wiesmoor. In den knapp drei Jahrzehnten seiner Dienstzeit in Ostfriesland kam das LF 16 TS allerdings nicht nur in Wiesmoor zum Einsatz. Zusammen mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Aurich, Abschnitt Süd, rückte das Löschgruppenfahrzeug auch zu überregionalen Großschadenslagen aus. Neben einigen Hochwasser-Einsätzen an der Elbe war das auch beim großen Moorbrand in der Nähe von Meppen im Jahr 2018 der Fall. Allerdings nagte der Zahn der Zeit bereits seit geraumer Zeit kräftig am Fahrzeug. Immer wieder mussten aufwendige Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden, um die weitere Einsatzbereitschaft des Fahrzeuges zu gewährleisten. Vor wenigen Jahren begann der Bund schließlich wieder, in den Katastrophenschutz zu investieren und ließ neue, standardisierte Fahrzeuge für die Feuerwehren produzieren.

Das LF KatS ist und bleibt Eigentum des Bundes. Es ist primär für den Katastrophenschutz vorgesehen und dient hauptsächlich der Brandbekämpfung und der damit verbundenen Sicherstellung der Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle. Es wird aber auch bei Einsätzen, Übungen und Ausbildungsdiensten im Stadtgebiet eingesetzt.

Technische Details des LF KatS Das Fahrzeug ist für eine Gruppenbesatzung (neun Einsatzkräfte) ausgelegt und ermöglicht der Besatzung die Durchführung einer umfangreichen Brandbekämpfung, sowie kleinerer technischer Hilfeleistungen. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung besitzt das LF-KatS einen Löschwassertank mit 1.000 Litern Fassungsvermögen, sowie zusätzlich einen mobilen Faltbehälter mit einem Fassungsvermögen von etwa 5.000 Litern. Neben der im Fahrzeug eingebauten Feuerlöschkreiselpumpe verfügt das LF-KatS zusätzlich über eine Tragkraftspritze. Letztere kann entweder an der Wasserentnahmestelle eingesetzt oder in einer Förderstrecke als Verstärkerpumpe genutzt werden. Um auch abgelegene Einsatzstellen erreichen zu können, verfügt das Fahrzeug über einen Allradantrieb und 600 Meter B-Schlauchleitung. Atemschutzgeräte und verschiedene Werkzeuge ergänzen die Ausstattung. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Übergabe des LF KatS

Am Samstag befanden sich Bürgermeister Sven Lübbers, Landrat Olaf Meinen, die Feuerwehrführung der Ortsfeuerwehr Wiesmoor, sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Thomas Kettler in Braunschweig, wo die niedersächsische Innenministerin Daniela Behrens und der Vizepräsident des Bundesamtes für Zivil- und Katastrophenschutz, Dr. Renè Funk, insgesamt 26 Fahrzeuge an die BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) des Landes Niedersachsen übergaben. Eines dieser Fahrzeuge, ein Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz (kurz: LF KatS), wurde in Wiesmoor stationiert. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Dienstversammlung der Feuerwehr Wiesmoor

Im Rahmen der letzten Dienstversammlung der Feuerwehr Wiesmoor am vergangenen Freitagabend fanden auch zwei Wahlen statt. Dabei handelte es sich um zwei Führungspositionen innerhalb der zum Schlauchwagen (SW) gehörigen Gruppe. So wurde Ivonne Büscher zur neuen Einheitsführerin der SW-Gruppe gewählt. Als neuer stellvertretender Einheitsführer steht ihr ab sofort Frank Renken zur Seite.

Bürgermeister Sven Lübbers beglückwünschte die beiden neu Gewählten. Außerdem nutzte er die Gelegenheit, um sich bei allen Mitgliedern der Feuerwehr Wiesmoor für ihre tatkräftige Unterstützung bei den zahlreichen Veranstaltungen in den zurückliegenden Wochen und Monaten zu bedanken. Er hob dabei besonders das Blütenfest hervor. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Auf dem Bild v.l.n.r.: Bürgermeister Sven Lübbers, stellvertretender Ortsbrandmeister Gerd Buß, Frank Renken, Ivonne Büscher, Ortsbrandmeister Karlheinz Bienhoff, Stadtbrandmeister Uwe Behrends

Feuerwehr übergibt Spende

Bereits Anfang Juni richtete der Arbeitskreis der Kindergärten – Grundschulen, kurz „KIGS“, im Stadion des VfB Germania Wiesmoor ein großes Fest für Kinder und deren Familien anlässlich des 20jährigen Bestehens des Arbeitskreises aus. Verschiedene örtliche Vereine und Institutionen unterstützten diese Aktion auf vielfältige Weise. Auch die Feuerwehr Wiesmoor war an diesem Tag zusammen mit der Jugendfeuerwehr im Stadion zu finden. Während die Nachwuchsbrandschützer dafür sorgten, dass sich die kleinsten Gäste an der Kübelspritze austoben konnten, sorgten einige Mitglieder der Einsatzabteilung mit Bratwurst für das leibliche Wohl der zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

Dank der Unterstützung einiger Wiesmoorer Unternehmer war die leckere Bratwurst für alle großen und kleinen Besucherinnen und Besucher an diesem Tag umsonst. Wer mochte, konnte dafür allerdings auch eine kleine Spende für den Arbeitskreis KIGS geben. So kamen am Ende des Tages knapp über 500 Euro am Stand der Feuerwehr zusammen. Der Förderverein der Feuerwehr Wiesmoor rundete diese Summe schließlich auf 600 Euro auf. Im Rahmen der letzten Zusammenkunft aller Mitglieder des Arbeitskreises der Kindergärten – Grundschulen in der Unterkunft des Waldkindergartens am Klosterweg in Mullberg übergaben Ortsbrandmeister Karlheinz Bienhoff und sein Stellvertreter Gerd Buß die Spende an die Vertreter des KIGS, die sich sehr darüber freuten. Seitens des Arbeitskreises erhielt die Jugendfeuerwehr noch ein großes Glas mit süßer „Nervennahrung“ als Dankeschön für die tatkräftige Unterstützung.

Gründung der Kinderfeuerwehr Marcardsmoor

Bereits seit längerem bestand in Marcardsmoor der Wunsch, eine Kinderfeuerwehr zu gründen. In den vergangenen Monaten liefen die Vorbereitungen dafür auf Hochtouren. Es wurden zuvor einige Schnuppertermine mit interessierten Kindern aus dem ganzen Stadtgebiet durchgeführt, sowie noch allerhand organisatorische Dinge erledigt. Nachdem der Stadtrat in seiner letzten Sitzung einstimmig für die Gründung der Kinderfeuerwehr votierte, konnte nun der offizielle Startschuss erfolgen. Eine Kinderfeuerwehr bietet Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 10 Jahren die Möglichkeit, sich spielerisch mit dem Thema „Brandschutz“ auseinanderzusetzen. Dabei steht natürlich auch der Spaß im Vordergrund. Die neue Kinderfeuerwehrwartin Daniela Plaszyk ist selbst seit vielen Jahren aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Marcardsmoor tätig. Somit bringt sie beste Voraussetzungen für die Betreuung der jungen Nachwuchsbrandschützer mit. Sie wird von einem sechsköpfigen Betreuerteam und bei Bedarf von weiteren Helfern aus der Feuerwehr unterstützt. Mit der Gründung einer Kinderfeuerwehr schließt die Feuerwehr Marcardsmoor eine bestehende Lücke in der Nachwuchsgewinnung für die beiden Feuerwehren der Stadt Wiesmoor. Zusammen mit der ebenfalls stark besetzten Jugendfeuerwehr Wiesmoor trägt die Kinderfeuerwehr Marcardsmoor nun dazu bei, auch zukünftig schlagkräftige Einsatzabteilungen vorhalten zu können.

Traditionell geben sich die meisten Kinderfeuerwehren einen eigenen Namen, der oft einen Bezug zu den örtlichen Gegebenheiten hat. Die 17 Mitglieder starke Truppe aus Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren in Marcardsmoor trägt daher fortan den Namen „Moorlöschzwerge“.

Bei den Grußworten zur Gründungsveranstaltung der Moorlöschzwerge startete Bürgermeister Sven Lübbers, der die Wichtigkeit der Einrichtung einer Kinderfeuerwehr, insbesondere für die Feuerwehr Marcardsmoor, hervorhob. Neben einer kleinen Aufmerksamkeit zur Gründung der Kinderfeuerwehr überbrachte er auch die besten Grüße von Rat und Verwaltung der Stadt Wiesmoor. Es folgten zahlreiche weitere Gäste aus den Reihen der Kreisfeuerwehr, der örtlichen Vereine und Institutionen, sowie Vertreter der Nachbarfeuerwehren, die den feierlichen Anlass nutzten, um den Gründungsmitgliedern der Kinderfeuerwehr alles Gute für die Zukunft zu wünschen und Kinderfeuerwehrwartin Daniela Plaszyk als Starthilfe jeweils ein kleines Präsent überreichten. Abgerundet wurde das Programm an diesem Tag mit Spielemöglichkeiten und Bastelaktionen für die Kleinsten und einer Fahrzeugschau. Auch für das leibliche Wohl wurde durch die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Marcardsmoor gesorgt.

Unsere „Oma“ zu Besuch in der alten Heimat

In dieser Woche wurde unser alter Rüstkranwagen, intern auch „Oma“ genannt, von zwei Kameraden des THW abgeholt, um per Auflieger in Richtung Lübeck zu reisen. Hintergrund der Aktion ist das 125jährige Jubiläum der Berufsfeuerwehr Lübeck, zu dem unsere „Oma“ als Ehrengast eingeladen ist.

Der Rüstkranwagen, Baujahr 1962, wurde damals bei der Feuerwehr Lübeck in Dienst gestellt und war dort im Einsatz, bis das Fahrzeug 1979 von der damaligen Gemeinde Wiesmoor erworben wurde. In unserer Feuerwehr war der RKW 10 schließlich bis 1995 im Dienst.

Da eine so lange Reise auf eigener Achse für unsere „Oma“ keine Option war, suchte die BF Lübeck den Kontakt zum dortigen THW. Schließlich gelang es den Beteiligten auf unkompliziertem Weg eine Lösung zu finden. In weiterer Zusammenarbeit mit dem THW Ortsverband Bad Oldesloe konnte der Rüstkranwagen in dieser Woche schließlich mit einem Tieflader abgeholt werden. Wir wünschen den Kameradinnen und Kameraden aus Lübeck, sowie allen anderen Beteiligten und Besuchern der Feierlichkeiten ein schönes Jubiläumsfest! Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Begehung des Hopelser Waldes

Es ist immer ein Bestreben der Feuerwehren „vor der Lage zu sein“. Dieser Ausdruck aus dem Feuerwehrjargon sagt aus, dass die Einsatzkräfte stets versuchen, zukünftige Entwicklungen in allen möglichen Bereichen, sowie sich verändernde Rahmenbedingungen in der eigenen Region im Blick zu halten, um bereits im Vorfeld entsprechend agieren zu können. So soll sichergestellt werden, dass die Feuerwehren auch zukünftig für alle anfallenden Aufgaben gewappnet sind.

Vor diesem Hintergrund fand in der Nachbarkommune Friedeburg kürzlich eine Begehung des Hopelser Waldes statt. Die trockenen Sommer der vergangenen Jahre erhöhen auch in unserer Region die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden. Zu dieser informativen Objektbegehung hatte auch der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wiesmoor, Karlheinz Bienhoff, eine Einladung erhalten. Organisiert wurde die Begehung von Frank Schlegel, dem Friedeburger Gemeindebrandmeister und stellvertretenden Kreisbrandmeister des Landkreises Wittmund. Zu den Teilnehmern gehörten Vertreter der Friedeburger Feuerwehren, des Landkreises Wittmund, des angrenzenden Karl-Georgs-Forstes und Regierungsbrandmeister Erwin Reiners. Die Begehung wurde von Revierförster Martin Susse (Niedersächsische Landesforsten) geführt. Teils ging es zu Fuß durch den Wald, teils mit Feuerwehrfahrzeugen. Im Fokus der Begehung stand neben der Wasserversorgung im Falle eines Waldbrandes auch die Befahrbarkeit der Wirtschaftswege. Revierförster Martin Susse erläuterte den Teilnehmern vor Ort die möglichen Wasserentnahmestellen im Forst und die Waldwege, die im Einsatzfall befahren werden können. Dabei zeigte sich auch, wo die Grenzen für die schweren Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr liegen. Von Vorteil sind hier natürlich kleinere geländegängige Fahrzeuge. Davon überzeugte sich auch gerne Regierungsbrandmeister Erwin Reiners, in dem er einen Teil der Befahrung im UTV der Feuerwehr Wiesmoor mitmachte. Die beiden Wälder Karl-Georgs-Forst und Hopelser Wald, die zusammen mehr als 800 Hektar große sind, liegen zwar komplett auf dem Gebiet der Gemeinde Friedeburg, wegen der unmittelbaren Nähe zum Stadtgebiet Wiesmoor kann die Feuerwehr Wiesmoor bei Bedarf allerdings jederzeit zur Unterstützung ihrer Kameradinnen und Kameraden aus dem Landkreis Wittmund angefordert werden. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Dienstversammlung

Erstmals Ehrung für 70jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Wiesmoor

Die zurückliegende Dienstversammlung der Feuerwehr Wiesmoor konnte gleich mit zwei besonderen Ereignissen aufwarten. So durften Ortsbrandmeister Karlheinz Bienhoff und Stadtbrandmeister Uwe Behrends zum ersten Mal in der Geschichte der Feuerwehr Wiesmoor einen Kameraden für 70jährige Mitgliedschaft im Feuerlöschwesen auszeichnen. Der Jubilar und Alterskamerad Anton Kohnen trat als damals 18jähriger in die Feuerwehr ein. Von Beginn war Anton in allen Bereichen sehr aktiv dabei. Er erlebte in nunmehr sieben Jahrzehnten den fortschreitenden technischen Wandel und die Weiterentwicklung der Feuerwehr Wiesmoor nicht nur hautnah mit – er war durch sein stetiges Engagement vielmehr auch fester Bestandteil dieser Entwicklung. Vor allem die Verpflegung seiner Feuerwehrkameradinnen und -kameraden bei längeren Einsätzen oder bei Veranstaltungen lag ihm stets sehr am Herzen. Auch der Übergang vom aktiven Dienst in die Altersabteilung tat diesem Engagement keinen Abbruch. Fortan übernahm er für viele Jahre die Organisation der Blutspendeaktionen, die mehrere Male im Jahr im Feuerwehrhaus stattfinden.

In seiner Funktion als stellvertretender Kreisbrandmeister überreichte Stadtbrandmeister Uwe Behrends dem Jubilar unter dem langanhaltenden Applaus aller Anwesenden das Ehrenabzeichen für 70jährige Mitgliedschaft. Weiterhin wurden an diesem Abend die Kameraden Marc Helmerichs (25 Jahre), Dieter Beekmann und Klaus Heinen (beide 50 Jahre) für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Bürgermeister Sven Lübbers dankte den Kameraden ebenfalls für die geleisteten Dienste und überreichte ihnen im Namen der Stadt die Silbermünze der Stadt Wiesmoor.

Eine weitere Premiere gab es schließlich bei den Beförderungen. Ivonne Büscher, stellvertretende Einheitsführerin der SW-Gruppe, und Sina Lübbers, 2. stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin, erhielten als erste Frauen in den Reihen der Feuerwehr Wiesmoor den Dienstgrad Löschmeisterin.

Weiterhin wurde Patrick Mandel zum Löschmeister befördert. Anastasia Hunt und Sascha Tramann erhielten die Ernennung zur Feuerwehrfrau, bzw. zum Feuerwehrmann. Auch zwei Neuaufnahmen in die aktive Wehr gab es an diesem Abend. Ab sofort verstärken Leon Faß und Justin Smid die Einsatzabteilung.

Turnusgemäß standen auch mehrere Wahlen auf der Tagesordnung der Versammlung. So wurde Gerrit Thiemann als neuer Zugführer gewählt. Ihm steht Frank de Buhr zur Seite, der in seinen Funktionen als stellvertretender Zugführer und Einheitsführer der RW-Gruppe wiedergewählt wurde. Ebenfalls wiedergewählt wurden Ralf Diekmann als stellvertretender Einheitsführer der RW-Gruppe, sowie Joachim Bienhoff als stellvertretender Einheitsführer der TLF-Gruppe und Dennis Nörder als 1. stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart.

In seinem Bericht gab Ortsbrandmeisters Karlheinz Bienhoff außerdem Einblick in die aktuelle Situation der Feuerwehr. So musste die Ortsfeuerwehr Wiesmoor in diesem Jahr bereits 52 Mal zu Einsätzen ausrücken. Neben vielen kleineren Einsätzen zählte die Statistik auch einen Großbrand und mehrere Einsätze mit Menschenleben in Gefahr. Der Feuerwehrbedarfsplan wurde durch eine externe Firma fertiggestellt und bereits der Verwaltung der Stadt, sowie der Politik vorgestellt. Insgesamt konnte der Feuerwehr Wiesmoor ein sehr positiver Ist-Zustand bescheinigt werden – lediglich das Feuerwehrhaus entspricht in keiner Weise mehr den aktuellen Standards. Dieses Problem soll nun bald angegangen werden. Die Ersatzbeschaffung des neuen Rüstwagens läuft in vollem Gange, mit einer Auslieferung wird Anfang 2024 gerechnet. Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Ortsbrandmeister Karlheinz Bienhoff noch bei Kamerad Holger Eyhusen für seine geleistete Arbeit als Zugführer der Feuerwehr Wiesmoor in den vergangenen neun Jahren. Im Namen aller Kameradinnen und Kameraden übergab er ihm dafür ein kleines Präsent. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Auf dem Bild v.l.n.r.: Frank de Buhr, Gerd Buß, Holger Eyhusen, Justin Smid, Anastasia Hunt, Marc Helmerichs, Anton Kohnen, Leon Faß, Dieter Beekmann, Sascha Tramann, Klaus Heinen, Gerrit Thiemann, Joachim Bienhoff, Patrick Mandel, Sina Lübbers, Dennis Nörder, Ivonne Büscher, Ortsbrandmeister Karlheinz Bienhoff, Stadtbrandmeister Uwe Behrends, stellv. Stadtbrandmeister Tobias Reinbacher, Bürgermeister Sven Lübbers

Leistungsspange

Am Sonntag haben alle neun Teilnehmer die Leistungsspange in Emden erhalten.

Die Nachwuchsbrandschützer mussten ihr Können in Fünf Disziplinen unter Beweis stellen. Neben einem Staffellauf, einer Schlauchstafette, dem Kugelstoßen sowie einem Theoretischen Wissenstest, mussten die Jugendlichen einen Löschangriff nach FwDV3 aufbauen.

Jede Disziplin wurde von den Jugendlichen mit Bravour gemeistert

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