Am Samstag wurde die Feuerwehr Wiesmoor im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes um 16.07 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in der Westerwieke I alarmiert. Kurz nach Alarmierung der Feuerwehr kam von der Leitstelle die Meldung, dass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr erforderlich sei. Daraufhin konnte der Einsatz abgebrochen werden.
Am späten Sonntagvormittag ereignete sich im Auricher Stadtteil Brockzetel gegen 10.40 Uhr im Kreuzungsbereich von Brockzeteler Straße und der Straße Zum Kanal ein schwerer Verkehrsunfall. Laut Alarmmeldung sollten daran mehrere Fahrzeuge beteiligt sein und es sollte mehrere Verletzte, darunter auch eingeklemmte Personen geben. Deswegen wurde gleich zu Beginn ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Neben Rettungsdienst und Polizei machten sich auch zahlreiche Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Brockzetel, Middels und Aurich auf den Weg zur Einsatzstelle.
Da die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland bereits seit einiger Zeit mit einem Alarmierungssystem arbeitet, dass je nach Alarmstichwort automatisch und unabhängig von Gemeinde- und Landkreisgrenzen die nächstgelegenen benötigten Rettungsmittel in Marsch setzt, wurden aufgrund der örtlichen Nähe zur Unfallstelle auch die Feuerwehr Ardorf aus dem angrenzenden Landkreis Wittmund, sowie die Feuerwehr Wiesmoor mit dem nächstgelegenen Rüstwagen alarmiert.
Kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle konnten die Kräfte aus Wiesmoor bereits wieder abrücken, da alle betroffenen Personen aus den beteiligten Fahrzeugen befreit waren.
Auf dem Gelände des Schulzentrums in Wiesmoor drohte ein Baum umzustürzen. Die Feuerwehr rückte mit der Drehleiter an und entfernte die Gefahrenstelle.
Am Donnerstag drohte an einer Straße auf dem Campingplatzgelände ein Baum umzustürzen. Zunächst wurde der Bauhof aktiviert. Allerdings konnte die Gefahrenstelle nicht ohne weitere Unterstützung beseitigt werden. Darum wurde die Drehleiter der Feuerwehr über den Ortsbrandmeister telefonisch angefordert. Der Baum wurde schließlich zurückgeschnitten, so dass von ihr keine Gefahr mehr ausging. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte gut zwei Stunden.
Am Montagabend befuhr der Lkw eines Bauunternehmens auf den Weg zu einer Großbaustelle die Kanalstraße I. Beim Einbiegen auf die dortige, mit Stahlplatten ausgelegte Baustraße, wurde der Kraftstofftank erheblich beschädigt und es trat Dieselkraftstoff aus.
Um einen Schaden für die Umwelt möglichst gering zu halten, wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 17.21 Uhr alarmiert. Laut Alarmmeldung drohten ca. 400 Liter Dieselkraftstoff auszulaufen. Die Einsatzkräfte rückten umgehend mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Bei der Erkundung am Unglücksort stellten die Feuerwehrleute fest, dass der Tank des Lkw bei dem Vorfall so schwer beschädigt wurde, dass der gesamte Tankinhalt bereits ausgelaufen war. Ein Teil des Kraftstoffes hatte sich großflächig auf den Stahlplatten im Einmündungsbereich von Kanalstraße I und Baustraße verteilt. Die Einsatzkräfte brachten mehrere Säcke Bindemittel aus, um die verbliebenen Flüssigkeitslachen aufzunehmen. Der weitaus größere Teil des Tankinhaltes war bereits in die Tragschicht der Baustraße eingesickert. Aufgrund der Ausdehnung der Bodenverunreinigung forderte der Einsatzleiter – wie in solchen Fällen üblich – die untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich an.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle bis zum Eintreffen des Landkreismitarbeiters ab. Nach einer Lagebesprechung mit dem ebenfalls anwesenden Bauleiter übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle im weiteren Verlauf an den Bauleiter. Die verantwortliche Baufirma wurde seitens der Unteren Wasserbehörde damit beauftragt, die Verunreinigungen fachgerecht zu beseitigen. So konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Einsatzort nach knapp eineinhalb Stunden wieder verlassen.
Am Mittwochabend rückte die Feuerwehr Wiesmoor zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Norderwieke I aus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr leisteten vor Ort eine Tragehilfe. Nach wenigen Minuten konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Durch das windige Wetter drohte eine Baumkrone im Friedeburger Forstweg auf einen Carport zu stürzen. Um die Gefahrenstelle zu beseitigen, forderte die Feuerwehr Friedeburg die Drehleiter aus Wiesmoor zur Unterstützung an. Die beiden Feuerwehren arbeiten den Einsatz gemeinsam erfolgreich ab.
Mitarbeiter einer Tiefbaufirma waren im Grenzweg mit Bauarbeiten beschäftigt. Einer der Männer erlitt in einer Baugrube plötzlich einen medizinischen Notfall. Aufgrund dessen wurde neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr alarmiert, um bei der Rettung der Person aus der Grube zu unterstützen. Wenige Minuten nach dem Alarm erreichten Rüstwagen und Drehleiter den Einsatzort. Beide Fahrzeuge verfügen über entsprechendes Equipment für solche Einsatzlagen. Allerdings brauchten die Einsatzkräfte der Feuerwehr hier nicht mehr tätig werden. Die anwesenden Arbeitskollegen hatten die betroffene Person bereits aus der Grube gerettet. Die Einsatzstelle wurde an den Rettungsdienst übergeben und die Feuerwehr rückte wieder ab.
Durch die Unwetter der vergangenen Tage war Baum abgeknickt und hatte sich in einem weiteren Baum verfangen. Um die Gefahrenstelle zu beseitigen, forderte der Bauhof die Drehleiter der Feuerwehr zur Unterstützung an.
Eine Baustellentoilette im Bereich der Schleuse an der Wittmunder Straße sollte durch die starken Windböen während eines Gewitters drohen, in den angrenzenden Nordgeorgsfehnkanal zu stürzen. Die Feuerwehr rückte aus und beseitigte die Gefahrenstelle.