Die Bewohner eines Wohnhauses im Buchenweg bemerkten am Dienstagabend einen ungewöhnlichen Geruch im Haus. Sie vermuteten einen Gasaustritt und wählten den Notruf, in dessen Folge die Feuerwehr Wiesmoor um 18.47 Uhr alarmiert wurde.
Nachdem die Einsatzkräfte den Ort des Geschehens erreicht hatten, untersuchte ein Trupp unter Atemschutz das betroffene Gebäude mit einem speziellen Messgerät. Die Bewohner hatten das Haus bereits nach Absetzen des Notrufes verlassen. Der eingesetzte Atemschutztrupp konnte im Gebäude keine ungewöhnlichen Messwerte feststellen. Auch ein Mitarbeiter des örtlichen Energieversorgers konnte im weiteren Verlauf keine Hinweise auf einen Gasaustritt finden.
Kurz nach Beginn des Einsatzes meldeten sich allerdings einige weitere Bewohner der Straße bei den Einsatzkräften und schilderten ebenfalls ein Problem mit einem unerklärlichen chemischen Geruch in ihren Häusern. Als die Feuerwehrleute den Hinweisen nachgingen, bemerkten sie an einigen Stellen im Außenbereich einen verdünnerartigen Geruch in der Luft. Schließlich wurde die Kanalisation in der Straße durch das Öffnen einiger Kanaldeckel überprüft. Dort konnte der Geruch in einem Kanalschacht im Bereich des Sonnenblumenweges besonders stark wahrgenommen werden. Die Feuerwehr spülte anschließend die Kanalisation in diesem Bereich mit Wasser. In Rücksprache mit einem Mitarbeiter des örtlichen Klärwerks beendete die Feuerwehr diese Maßnahme nach knapp 30 Minuten. Danach konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.
Am frühen Donnerstagmorgen verunfallte auf der Hauptstraße in Wiesederfehn ein Lkw. Der Sattelzug kam aus Fahrtrichtung Friedeburg nach links von der Fahrbahn ab und landete im angrenzenden Straßengraben. Der Fahrer wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.
Die Feuerwehr wurde alarmiert, um zu erkunden, ob Betriebsstoffe aus der verunfallten Zugmaschine auslaufen. Das konnte nach Eintreffen und durchgeführter Erkundung nicht bestätigt werden. Bis zum Eintreffen der Polizei sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab. Nach knapp einer halben Stunde konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.
Im Rahmen einer Amtshilfe rückte die Feuerwehr Wiesmoor mit Rüstwagen und Einsatzleitwagen am Sonntagabend aus, um eine verstorbene Person aus einem Gebäude zu bergen. Der Einsatz konnte nach knapp eineinhalb Stunden beendet werden.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag benötigte die Besatzung eines Rettungswagens erneut die Hilfe der Feuerwehr. Wiederum musste ein Patient möglichst schnell und schonend aus dem Obergeschoss eines Wohnhauses zum RTW transportiert werden. Auch hier schied das Treppenhaus aufgrund der baulichen Gegebenheiten als Transportweg dafür aus. Diesmal befand sich der Einsatzort im Friedeburger Ortsteil Hesel.
So alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland um 04.48 Uhr wieder die nächstgelegene Drehleiter der Feuerwehr Wiesmoor zur Unterstützung hinzu. Mithilfe des Hubrettungsfahrzeuges konnte auch dieser Patient in wenigen Minuten aus dem Obergeschoss transportiert und anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden.
Die Besatzung eines Rettungswagens benötigte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bei einem Einsatz in der Harm-Eissen-Straße in Friedeburg die Hilfe der Feuerwehr. Dort musste ein Patient möglichst schnell und schonend aus dem Obergeschoss eines Wohnhauses zum RTW transportiert werden. Allerdings schied das Treppenhaus aufgrund der Gegebenheiten als Transportweg dafür aus.
So alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland um 00.08 Uhr die nächstgelegene Drehleiter der Feuerwehr Wiesmoor zur Unterstützung hinzu. Mithilfe des Hubrettungsfahrzeuges konnte der Patient in wenigen Minuten aus dem Obergeschoss transportiert und anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden.
Die Feuerwehr Wiesmoor wurde am Donnerstag um 16.50 Uhr zur Unterstützung einer Rettungswagenbesatzung zu einer Tragehilfe im Amaryllisweg alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten den Einsatz bereits nach wenigen Minuten erfolgreich beenden.
Auf dem Grundstück eines Wohnhauses an der Reithstraße wurde am Donnerstagvormittag durch Bauarbeiten eine Hausanschlussleitung für Erdgas beschädigt. Die Feuerwehr Wiesmoor wurde daher um 10.40 Uhr alarmiert. Die Einsatzkräfte sicherten den Einsatzort ab und bauten vorsorglich einen Löschangriff auf. Dafür musste die Reithstraße kurzzeitig für den Straßenverkehr gesperrt werden. Wenig später erreichten auch zwei Mitarbeiter des zuständigen Energieversorgers EWE die Einsatzstelle. Durch sie konnte die Gasausströmung in kurzer Zeit gestoppt werden. Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle im Anschluss an den Mitarbeiter der EWE und kehrte zum Standort zurück.
Am Freitagnachmittag wurde die Bereitschaft des städtischen Baubetriebshofes zum Fasanenweg gerufen, da dort ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Bei dem Baum handelte es sich um eine große Linde mit einem Stammdurchmesser von gut 50 Zentimetern, die sich in starker Schräglage befand und in der Krone eines gegenüberliegenden Straßenbaumes verfangen hatte.
Aufgrund dieser besonderen Lage wurde zunächst der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wiesmoor telefonisch informiert. Nach kurzer Lageerkundung ließ er die Drehleiter und den Rüstwagen anrücken, um die Gefahrenstelle zu beseitigen. Mithilfe der Drehleiter konnte die Baumkrone teilweise zurückgeschnitten werden. Anschließend wurde das Stahlseil der Seilwinde des Rüstwagen am Baum angeschlagen, um so die Linde sicher zu Boden zu bringen. Danach wurde sie mit einer Motorsäge weiter zerkleinert. Nach gut eineinhalb Stunden war die Gefahrenstelle beseitigt und die Straße wieder frei.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 00.49 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in der Hauptwieke I alarmiert. Der Einsatz konnte nach wenigen Minuten abgebrochen werden, da ein Einsatz der Feuerwehr nicht mehr erforderlich war.
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die Feuerwehr Wiesmoor im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes um 23.17 Uhr zu einer Notfalltüröffnung im Heideblütenweg im benachbarten Ostgroßefehn alarmiert. Der Einsatz konnte noch auf der Anfahrt abgebrochen werden.