Unklarer Gasgeruch

Der Eigentümer eines Betriebes im Gewerbegebiet Am Dobben stellte am späten Sonntagabend einen unklaren Geruch im Bereich seines Betriebsgebäudes fest. Seine eigenen Messungen mit einem Gasspürgerät deuteten auf eine mögliche Explosionsgefahr hin. Daraufhin wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 21.22 Uhr alarmiert.

Die Einsatzkräfte bauten vorsorglich einen Löschangriff auf. Ein Atemschutztrupp ging zur Erkundung in das Gebäude vor. Die Ursache für den, auch im Außenbereich stark wahrnehmbaren Geruch, konnte schnell gefunden werden. In der Halle war es an einem Gerät zu einem technischen Defekt gekommen, in dessen Folge eine größere Menge Kraftstoff ausgetreten war. Die dadurch entstandenen Dämpfe hatten sich im gesamten Gebäude ausgebreitet. Es wurden zwei Hochleistungslüfter in Stellung gebracht, um die Kraftstoffdämpfe aus dem Betriebsgebäude zu entfernen. Parallel dazu nahm der zuvor zur Erkundung eingesetzte Atemschutztrupp den ausgelaufenen Kraftstoff mit Bindemittel auf und entfernte anschließend das Material, sowie das defekte Gerät aus dem Gebäude.

Die Belüftungsmaßnahmen nahmen noch einige Zeit in Anspruch, so dass die Feuerwehr die Einsatzstelle nach etwas mehr als einer Stunde wieder verlassen konnte.

Text: jmb                                                                                                                              

Badeunfall im Badesee Tannenhausen

Die Leinenführergruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde am Samstag um 16.51 Uhr zusammen mit der DLRG-Ortsgruppe Wiesmoor-Großefehn, der DLRG-Ortsgruppe Aurich, mehreren Feuerwehren der Stadt Aurich, sowie weiteren Rettungskräften zu einem Badeunfall alarmiert. Einsatzort war der Badesee in Tannenhausen.

Kurz nachdem die Leinenführergruppe ausgerückt war, kam von der Einsatzstelle die Rückmeldung, dass die verunglückte Person bereits gefunden und an den Rettungsdienst übergeben wurde. Daraufhin konnte der Einsatz für die Leinenführergruppe abgebrochen werden.

Text: jmb                                                           

Menschenrettung aus Wasser

Am frühen Freitagmorgen wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften zur Rettung einer Person aus dem Nordgeorgsfehnkanal an der Oldenburger Straße alarmiert. Neben den Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor wurden auch die DLRG-Ortsgruppen Wiesmoor-Großefehn und Aurich, sowie der Rettungsdienst und die Polizei zur Einsatzstelle entsandt.

Direkt nach dem Eintreffen der Feuerwehr begaben sich mehrere Einsatzkräfte mit Überlebensanzügen in den Kanal und begannen mit der Suche der vermissten Person. Nach wenigen Minuten fanden die Einsatzkräfte die Person leblos im Wasser. Sie wurde aus dem Kanal geborgen und dem Rettungsdienst übergeben. Leider kam für sie jede Hilfe zu spät. Im weiteren Verlauf unterstützte die Feuerwehr Wiesmoor die Polizei noch bei der polizeilichen Aufnahme des Unglücksfalls. Die restlichen Kräfte konnten bereits vorher aus dem Einsatz entlassen werden. Die Oldenburger Straße musste während der Rettungsarbeiten und bis zur Beendigung der polizeilichen Maßnahmen für circa eine Stunde komplett für den Verkehr gesperrt werden. Das letzte Fahrzeug der Feuerwehr konnte nach zwei Stunden zum Standort zurückkehren.

Text: jmb                                                                                                                              

Reanimation nach Verkehrsunfall

In der Nacht von Montag auf Dienstag ereignete sich auf der Hauptwieke I in Wiesmoor ein Verkehrsunfall. Neben Rettungsdienst und Polizei wurde auch die Feuerwehr Wiesmoor um 04.36 Uhr alarmiert, da zunächst von einer eingeklemmten Person ausgegangen wurde.

Dem, mit dem Mehrzweckfahrzeug ersteintreffenden Ortsbrandmeister, bot sich wenig später folgende Lage: Der Fahrer eines Kleinwagens war auf der Hauptwieke I in Fahrtrichtung Neuer Weg nach links von der Fahrbahn abgekommen und in eine Hecke mit größeren Tuja-Pflanzen gefahren. Dort war der Pkw auch zum Stillstand gekommen. Der Fahrzeuglenker konnte von Ersthelfern aus dem Fahrzeug geholt werden. Sie hatten umgehend mit der Reanimation des leblosen Fahrers begonnen.

Kurz darauf trafen die weiteren Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr ein. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete den Bereich großräumig aus. Außerdem wurde der Rettungsdienst bei der Reanimation unterstützt. Leider blieben die Bemühungen der Rettungskräfte ohne Erfolg. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Nach Abschluss der Unfallaufnahme durch die Polizei konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr die Unfallstelle nach fast zwei Stunden verlassen. Während dieser Zeit blieb die Hauptwieke I für den Verkehr gesperrt.

Text: jmb                                                                                                                              

Unterstützung für den Rettungsdienst

Die Feuerwehr Wiesmoor wurde am Montag um 18.18 Uhr zur Unterstützung einer Rettungswagenbesatzung zu einer Tragehilfe in der Azaleenstraße alarmiert. Die Einsatzkräfte konnten den Einsatz bereits nach wenigen Minuten erfolgreich beenden.

Text: jmb                                                           

Unterstützung für den Rettungsdienst

Die Feuerwehr Wiesmoor wurde am Freitag um 10.30 Uhr mit der Drehleiter zur Unterstützung im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes alarmiert. Die Einsatzstellte befand sich in der Straße Hoher Weg in der Nachbarkommune Uplengen im Landkreis Leer. Als sich die Drehleiter auf der Anfahrt zur Einsatzstelle befand, kam von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland die Meldung, dass der Einsatz abgebrochen werden kann. Somit kehrten die Einsatzkräfte nach wenigen Minuten zum Standort zurück.

Text: jmb                                                                                                                           

Sturmschaden

Am Freitagmorgen unterstützte die Feuerwehr Wiesmoor den Bauhof der Stadt Wiesmoor bei einer Baumbeseitigung. Im Burenweg musste eine umsturzgefährdete Pappel gefällt werden. Der Baum wurde vom Korb der Drehleiter heraus zurückgeschnitten und die Gefahrenstelle damit beseitigt.

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Notfalltüröffnung

Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 09.49 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in der Upschörter Straße in Marcardsmoor alarmiert. Der Einsatz konnte allerdings nach wenigen Minuten abgebrochen werden, da laut Rückmeldung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters aus Marcardsmoor kein Einsatz der Feuerwehr mehr erforderlich war.

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Gasleitung beschädigt

Auf dem Grundstück eines Wohnhauses am Neuen Weg wurde am Freitagabend durch Baggerarbeiten eine Hausanschlussleitung für Erdgas beschädigt. Die Feuerwehr Wiesmoor wurde daher um kurz nach 17.30 Uhr alarmiert. Die Einsatzkräfte sicherten den Einsatzort ab und bauten vorsorglich einen Löschangriff auf. Dafür musste der Neue Weg für den Straßenverkehr gesperrt werden. Wenig später erreichte auch ein Mitarbeiter des zuständigen Energieversorgers EWE die Einsatzstelle. Er konnte die Gasausströmung in kurzer Zeit stoppen. Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle im Anschluss an den Mitarbeiter der EWE und kehrte zum Standort zurück.

Text: jmb                              

Schwerer Verkehrsunfall mit Elektro-Kabinenroller

Bei einem schweren Verkehrsunfall im Bereich der Kreuzung von Hauptstraße und Pollerstraße kollidierten am Donnerstagabend ein Pkw und ein so genannter Kabinenroller mit Elektroantrieb. Das einsitzige Kleinfahrzeug wurde durch den Aufprall schwer beschädigt und blieb in Seitenlage auf der Fahrbahn liegen. Die Fahrerin wurde dabei schwer verletzt und war in den Resten ihres Vehikels eingeschlossen. Im zweiten unfallbeteiligten Fahrzeug, das mehrere Meter entfernt ebenfalls auf der Fahrbahn zum Stillstand kam, wurden zwei Personen leicht verletzt. Sie konnten ihr Fahrzeug selbstständig verlassen.

Da laut ersten Meldungen von der Unfallstelle von mehreren eingeklemmten Personen ausgegangen wurde, alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland um 19.55 Uhr ein Großaufgebot an Rettungskräften. So wurde neben der Feuerwehr Wiesmoor auch der Rüstwagen der Feuerwehr Friedeburg aus dem benachbarten Landkreis Wittmund zur Unterstützung alarmiert. Auch zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes waren mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle unterwegs.

Vor dem Eintreffen der Rettungskräfte kümmerten sich bereits mehrere Ersthelfer, darunter auch einige Feuerwehrleute, um die Unfallopfer. Sie stabilisierten unter anderem auch den schwer beschädigten Kabinenroller mit Material aus der Umgebung der Unfallstelle, um die eingeschlossene Fahrerin in ihrer misslichen Lage etwas zu entlasten. Nachdem die Rettungskräfte eingetroffen waren, leitete die Feuerwehr in Rücksprache mit dem Rettungsdienst die technische Rettung der Fahrerin ein. Dazu wurde das Fahrzeugdach des Vehikels mit hydraulischem Rettungsgerät abgetrennt. So konnte die verunfallte Frau nach kurzer Zeit aus dem Fahrzeugwrack befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die schwer verletzte Fahrerin wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Kräfte aus Friedeburg blieben derweil an der Einsatzstelle in Bereitstellung, da die Lage vor Ort weniger Ressourcen forderte, als zunächst angenommen.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme durch die Polizei war die Bundesstraße für gut dreieinhalb Stunden gesperrt. Die Feuerwehr Wiesmoor unterstützte dabei mit zwei Fahrzeugen bei den notwendigen Straßensperrungen. Außerdem kam im Verlauf des Einsatzes auch die Drehleiter zum Einsatz, um die Unfallstelle auszuleuchten und den Polizeibeamten von oben einen Überblick über das Trümmerfeld zu verschaffen. Das letzte Fahrzeug der Feuerwehr konnte den Einsatzort um 23.40 Uhr verlassen.

Text: jmb                                                                                                                              

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