Gegen 18 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesmoor zu einem Verkehrsunfall in der Kanalstraße II alarmiert, bei dem ein Pkw in den dortigen Voßbargkanal zu rutschen drohte. Es befand sich noch eine Person im Fahrzeug.
Als die Feuerwehr die Einsatzstelle erreicht hatte, hing der Pkw mit dem Heck nach unten an der Kanalböschung. Ersthelfer aus der Nachbarschaft hatten geistesgegenwärtig reagiert und den Wagen mithilfe eines kleinen Traktors und eines weiteren Transporters provisorisch gesichert. Damit verhinderten sie das Abrutschen des verunfallten Pkws in den Kanal. In Anbetracht der winterlichen Witterung bewahrten sie so die ältere Fahrerin davor, in eine wahrscheinlich lebensbedrohliche Lage zu geraten, falls sie mit ihrem Fahrzeug ins kalte Wasser gestürzt wäre. Neben der bestehenden Sicherung durch die Ersthelfer wurde dann der Kran des Rüstwagens zügig am Wagen angeschlagen. Gemeinsam wurde das havarierte Fahrzeug schließlich soweit die Böschung hinaufgezogen, bis die Dame aus ihrem Fahrzeug gerettet werden konnte. Bis auf einen Schrecken blieb sie augenscheinlich unverletzt. Im Anschluss wurde der Pkw wieder komplett auf die Fahrbahn gezogen und der Einsatz beendet.
Die Drehleiter der Feuerwehr Wiesmoor wurde am Abend um 16.54 Uhr zu einem Sturmschaden in der Gemeinde Friedeburg alarmiert. Kurz nach der Alarmierung kam von der Leitstelle die Rückmeldung, dass eine Drehleiter nicht erforderlich sei. Daraufhin erfolgte der Einsatzabbruch.
In einem Mehrparteienhaus im Verlaatsweg im Großefehner Ortsteil Ostgroßefehn wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag von einem Bewohner ein unklarer Gasgeruch wahrgenommen. Neben den zuständigen Feuerwehren aus der Gemeinde Großefehn wurde auch die Feuerwehr Wiesmoor mit dem Einsatzleitwagen, auf dem sich ein Mehrgaswarngerät befindet, alarmiert.
Nach der Ankunft an der Einsatzstelle wurde das Messgerät in den Einsatz gebracht. Es konnten keine ungewöhnlichen Messwerte festgestellt werden. In Rücksprache mit dem Einsatzleiter vor Ort konnten die Kräfte aus Wiesmoor die Einsatzstelle nach wenigen Minuten wieder verlassen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 04.11 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in der Azaleenstraße alarmiert. Nachdem der Ortsbrandmeister die Einsatzstelle mit dem Mehrzweckfahrzeug als erster erreicht hatte, stellte er fest, dass seitens der Feuerwehr kein Eingreifen mehr notwendig war. Somit konnte der Einsatz nach wenigen Minuten abgebrochen werden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 00.33 Uhr zu einer Notfalltüröffnung im Amaryllisweg alarmiert. Der Einsatz konnte nach wenigen Minuten beendet werden, nachdem die Feuerwehr der Bewohnerin einen Zugang zur Wohnung verschafft hatte.
Auf dem Grundstück eines Wohnhauses in der Straße Dobbenende im Großefehner Ortsteil Strackholt wurde am Mittwochnachmittag eine Hausanschlussleitung für Erdgas beschädigt. Aufgrund der örtlichen Nähe wurde um 15.10 Uhr neben den zuständigen Feuerwehren aus der Gemeinde Großefehn auch der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Wiesmoor alarmiert.
Wenige Minuten nach Ankunft des Einsatzleitwagens an der Einsatzstelle, stellte sich heraus, dass der Einsatzleitwagen nicht mehr benötigt wurde. In Rücksprache mit dem Einsatzleiter vor Ort konnten die Kräfte aus Wiesmoor die Einsatzstelle wieder verlassen.
Am Freitagmorgen benötigte die Besatzung eines Rettungswagens die Hilfe der Feuerwehr. Ein Patient musste möglichst schonend aus dem Obergeschoss des Haupthauses der Turngemeinschaft Wiesmoor zum RTW transportiert werden.
So alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland um 09.26 Uhr die Drehleiter der Feuerwehr Wiesmoor zur Unterstützung hinzu. Mithilfe des Hubrettungsfahrzeuges konnte der Patient in wenigen Minuten aus dem Obergeschoss transportiert und anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden. Zugute kam den Einsatzkräften dabei, dass sie sich erst vor wenigen Wochen im Rahmen von Anleiterübungen mit dem Objekt vertraut gemacht hatten. Auf Betreiben der Verantwortlichen der TG Wiesmoor probten die Einsatzkräfte damals verschiedene Möglichkeiten, die Gebäude der TG mit der Drehleiter zu erreichen. Dieses Wissen konnte nun in die Tat umgesetzt werden.
Am Donnerstagnachmittag rückte die Feuerwehr Wiesmoor mit der Drehleiter in den Buchweizenweg in Marcardsmoor aus, da sich dort ein größerer Baum in Schräglage befand und auf die Fahrbahn, sowie auf einen auf dem Nachbargrundstück befindlichen Schuppen zu fallen drohte. Bei dem Baum handelte es sich um eine Erle mit einem Stammdurchmesser von gut 50 Zentimetern.
Mithilfe der Drehleiter konnte der Baum zurückgeschnitten und anschließend gefällt werden. Nach gut einer Stunde war die Gefahrenstelle beseitigt und die Straße wieder frei.
Am Mittwochmorgen ereignete sich auf der Bundesstraße 436 in Friedeburg ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Da mehrere Personen in den verunfallten Fahrzeugen eingeklemmt waren, wurde neben mehreren Feuerwehren aus der Gemeinde Friedeburg auch die Feuerwehr Wiesmoor mit dem Rüstwagen-Kran alarmiert.
An der Einsatzstelle bestätigte sich die gemeldete Lage. Der Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw endete für zwei Personen tödlich. Ihr massiv zerstörter Kleinwagen wurde nach der Kollision in einen angrenzenden Straßengraben geschleudert. Nachdem der Fahrer des anderen Fahrzeugs durch die Kräfte aus Friedeburg mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst übergeben wurde, erfolgte die Bergung der beiden verstorbenen Unfallopfer im Kleinwagen nach der Unfallaufnahme durch die Polizei. Im Zuge der Unfallaufnahme wurde zudem die Drohne der Feuerwehr Wiesmoor nachgefordert, um Luftaufnahmen von der Unfallstelle anzufertigen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hoben die Einsatzkräfte den Kleinwagen mit dem Kran des Rüstwagens aus dem tiefen Graben. Im Anschluss daran befreiten die Einsatzkräfte die teils schwerst eingeklemmten Unfallopfer unter dem Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Fahrzeug.
Für die Einsatzkräfte aus Wiesmoor endete der Einsatz nach knapp fünfeinhalb Stunden mit der Rückkehr ins Feuerwehrhaus.
Die Bewohner eines Wohnhauses im Buchenweg bemerkten am Dienstagabend einen ungewöhnlichen Geruch im Haus. Sie vermuteten einen Gasaustritt und wählten den Notruf, in dessen Folge die Feuerwehr Wiesmoor um 18.47 Uhr alarmiert wurde.
Nachdem die Einsatzkräfte den Ort des Geschehens erreicht hatten, untersuchte ein Trupp unter Atemschutz das betroffene Gebäude mit einem speziellen Messgerät. Die Bewohner hatten das Haus bereits nach Absetzen des Notrufes verlassen. Der eingesetzte Atemschutztrupp konnte im Gebäude keine ungewöhnlichen Messwerte feststellen. Auch ein Mitarbeiter des örtlichen Energieversorgers konnte im weiteren Verlauf keine Hinweise auf einen Gasaustritt finden.
Kurz nach Beginn des Einsatzes meldeten sich allerdings einige weitere Bewohner der Straße bei den Einsatzkräften und schilderten ebenfalls ein Problem mit einem unerklärlichen chemischen Geruch in ihren Häusern. Als die Feuerwehrleute den Hinweisen nachgingen, bemerkten sie an einigen Stellen im Außenbereich einen verdünnerartigen Geruch in der Luft. Schließlich wurde die Kanalisation in der Straße durch das Öffnen einiger Kanaldeckel überprüft. Dort konnte der Geruch in einem Kanalschacht im Bereich des Sonnenblumenweges besonders stark wahrgenommen werden. Die Feuerwehr spülte anschließend die Kanalisation in diesem Bereich mit Wasser. In Rücksprache mit einem Mitarbeiter des örtlichen Klärwerks beendete die Feuerwehr diese Maßnahme nach knapp 30 Minuten. Danach konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.