Im Keller eines Wohnhauses an der Mullberger Straße kam es durch einen Defekt der Wasserzuleitung zu einem größeren Wasserschaden, in dessen Folge die Feuerwehr Wiesmoor am späten Samstagabend um 21.52 Uhr alarmiert wurde. Die Einsatzkräfte setzten zwei Tauchpumpen und einen Wassersauger ein, um das Wasser aus den Räumlichkeiten zu pumpen. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Gegen Freitagmittag wurde die Feuerwehr Wiesmoor neben der Feuerwehr Marcardsmoor gegen 12.15 Uhr zu einer Gewässerverunreinigung im Nordgeorgsfehnkanal alarmiert. Dort trieb in einem Kanalabschnitt an der Marktstraße ein ölartiger Film auf der Wasseroberfläche. Nach der Erkundung durch den Ortsbrandmeister Wiesmoor konnte der Einsatz für die Kräfte aus Wiesmoor nach kurzer Zeit abgebrochen werden.
Die Einsatzkräfte aus Marcardsmoor kümmerten sich im Anschluss um die Eindämmung der Gewässerverunreinigung.
Am frühen Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Wiesmoor im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes um 13.30 Uhr zu einer Notfalltüröffnung im Rotenburger Weg alarmiert. Der Einsatz konnte nach gut einer halben Stunde beendet werden.
Freitagmittag rückte die Feuerwehr Wiesmoor gegen 12 Uhr aus, um eine Fahrbahnverunreinigung im Kreuzungsbereich von Mullberger Straße und Drosselweg zu beseitigen. Der Einsatz konnte nach gut einer dreiviertel Stunde beendet werden.
Gegen Dienstagmittag wurde die Feuerwehr Wiesmoor im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes um 12.18 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in der Mullberger Straße alarmiert. Kurz nach Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass an der Einsatzstelle ein Eingreifen nicht mehr erforderlich war. Somit konnte der Einsatz abgebrochen werden.
Am späten Montagabend wurde der Rüstwagen-Kran der Feuerwehr Wiesmoor um 21.28 Uhr zusammen mit weiteren Feuerwehren aus der Gemeinde Großefehn zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf dem Postweg im Großefehner Ortsteil Strackholt alarmiert. In einer langgezogenen Kurve kam zuvor ein Pkw von der Straße ab und schleuderte anschließend in einen wasserführenden Graben.
Nach Eintreffen der Rettungskräfte konnte die im Fahrzeug befindliche Person zügig aus dem Unfallwrack befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden. Da erhebliche Mengen Betriebsstoffe aus dem verunfallten Fahrzeug austraten, wurde der Pkw sofort im Anschluss an die Rettungsaktion mit dem Kran des Rüstwagens aus dem Gewässer geborgen. Die Feuerwehr Wiesmoor konnte die Einsatzstelle nach knapp einer Stunde wieder verlassen.
Einen weiteren Bericht finden Sie unter folgendem Link.
Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes um 21.29 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in der Dahlienstraße alarmiert. Der mit dem Mehrzweckfahrzeug ersteintreffende Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wiesmoor stellte nach kurzer Erkundung fest, dass an der Einsatzstelle ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr erforderlich war. Somit konnte der Einsatz abgebrochen werden.
Die Leinenführergruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde am Dienstagabend um 16.16 Uhr zusammen mit der DLRG-Ortsgruppe Wiesmoor-Großefehn, der DLRG-Ortsgruppe Aurich, mehreren Feuerwehren der Stadt Aurich, sowie weiteren Rettungskräften zu einem vermuteten Badeunfall alarmiert. Einsatzort war der Badesee in Tannenhausen.
Kurz nachdem die Leinenführergruppe ausgerückt war, kam von der Einsatzstelle die Rückmeldung, dass die gesuchte Person wohlauf gefunden werden konnte. Daraufhin konnten alle alarmierten Einheiten den Einsatz abbrechen.
Noch während der Nachbereitung von Einsatz Nummer 071 erreichte den Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wiesmoor im Feuerwehrhaus ein Anruf der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland. Darin wurde ihm mitgeteilt, dass es an der Mullberger Straße, in der Nähe des Stadtkerns, zur Auslösung der automatischen Sturzerkennung einer Smart-Watch gekommen war. Umgehend rückten mehrere Einsatzkräfte mit dem Mehrzweckfahrzeug und dem Einsatzleitwagen zur Erkundung an den angegebenen Ort des Geschehens aus. Tatsächlich war dort weit und breit kein Unfallgeschehen zu sehen. Die Feuerwehrleute suchten im Anschluss zu Fuß und mithilfe eines E-Scooters ein mehrere hundert Meter langes Teilstück der Mullberger Straße nach der Smart-Watch ab. Fündig wurden sie jedoch nicht. Kurz darauf meldete sich die Leitstelle telefonisch beim Ortsbrandmeister zurück und informierte ihn darüber, dass die betroffene Person erreicht werden konnte. Es lag kein Notfall vor. Daraufhin konnte die Feuerwehr den Einsatz nach kurzer Zeit beenden.
Am späten Samstagabend meldeten Zeugen eine Person, die an der Schulstraße unweit der KGS in den Nordgeorgsfehnkanal gestürzt und anschließend verschwunden war. Daraufhin wurden um 22.08 Uhr neben zahlreichen Kräften der Polizei auch die Feuerwehren aus Wiesmoor, Marcardsmoor und Wiesede, die DLRG-Ortsgruppen Wiesmoor-Großefehn und Aurich, eine Rettungshundestaffel mit Wasserortungshunden, sowie mehrere Kräfte des Rettungsdienstes alarmiert.
Die Einsatzkräfte, die innerhalb weniger Minuten mit einer großen Zahl Helferinnen und Helfer vor Ort waren, positionierten ihre Fahrzeuge sowohl auf der Schulstraße als auch auf der Wittmunder Straße. Sie leiteten innerhalb kürzester Zeit an beiden Uferseiten des Kanals einen umfangreichen Sucheinsatz ein. Mehrere Feuerwehrkräfte gingen dazu in Überlebensanzügen ins Wasser, die beiden Boote der Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor wurden zu Wasser gelassen und die Suche aus der Luft mit der Drohne gestartet. Weitere Einsatzkräfte suchten fußläufig die Uferbereiche mit Wärmebildkameras ab. Auch Taucher der DLRG kamen zum Einsatz. Zudem setzten die Einsatzkräfte der DLRG das so genannte „Aqua Eye“ – ein spezielles Sonar-Suchgerät – ein. Den Suchbereich leuchtete die Feuerwehr außerdem mit mehreren Scheinwerfern und über die Drehleiter großräumig aus. Der großangelegte Sucheinsatz sorgte auch bei zahlreichen Besuchern des zeitgleich auf dem nahen Marktplatz stattfindenden Stadtfestes für viel Aufmerksamkeit. Leider mussten in der Folge einige alkoholisierte Schaulustige der Einsatzstelle verwiesen werden.
Im Verlauf der Suchaktion ermittelte die Polizei nach weiteren Zeugenaussagen eine männliche Person, die an besagter Stelle tatsächlich in den Kanal gestürzt war. Sie konnte sich aber selbst wieder aus der misslichen Lage befreien. Dieser kleine Unfall hinderte die Person im Anschluss allerdings nicht daran, das Stadtfest zu besuchen. Somit konnten die knapp 100 Einsatzkräfte der beteiligten Hilfsorganisationen die Suche nach etwas mehr als einer Stunde einstellen.