Heckenbrand

Die Feuerwehren Marcardsmoor und Wiesmoor wurden am Montag um 12.45 Uhr von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland zu einem Heckenbrand in der Straße „Zweite Reihe“ in Marcardsmoor alarmiert. Das Marcardsmoorer Löschgruppenfahrzeug traf wenige Minuten nach der Alarmierung als erstes Fahrzeug an der Einsatzstelle ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Grundstückseigentümer das Feuer bereits größtenteils selbst unter Kontrolle bringen können. Mehrere, über zwei Meter große, Tuja-Pflanzen fielen den Flammen zum Opfer. Die Einsatzkräfte aus Marcardsmoor nahmen den Schnellangriff des Löschgruppenfahrzeugs vor, um die Nachlöscharbeiten durchzuführen. Das Tanklöschfahrzeug aus Wiesmoor lieferte im weiteren Verlauf des Einsatzes weiteres Löschwasser, mit dem die ausgetrocknete Vegetation und das ebenfalls trockene Erdreich im Umfeld der Brandstelle ausgiebig durchnässt wurden, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Nach gut 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte aus Marcardsmoor und Wiesmoor den Einsatzort wieder verlassen.

Auslösung BMA

Die interne Brandmeldeanlage eines Betriebes an der Hauptstraße meldete am Dienstagmittag einen Feueralarm. Daraufhin wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 12.43 Uhr alarmiert.

Die Erkundung des Objekts durch die angerückten Feuerwehrkräfte ergab anschließend keine Hinweise auf ein Brandereignis. Daher konnte der Einsatz nach wenigen Minuten beendet werden.

Moorbrand

Während noch die Nachlöscharbeiten am Efeuweg liefen, meldete die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland dem Einsatzleiter um 16.55 Uhr über Funk einen weiteren Einsatz. Im Löwenmaulweg brannte eine Moorfläche hinter einem Wohnhaus. Die Kräfte, die am Efeuweg nicht mehr benötigt wurden, fuhren daraufhin die neue Einsatzstelle an. Zudem rückte vom Feuerwehrhaus auch das hoch geländegängige Mehrzweckfahrzeug auf Unimog-Fahrgestell aus, das in der trockenen Jahreszeit mit Geräten und Material speziell für die Brandbekämpfung von Moor- und Flächenbränden beladen ist.

Die angerückten Kräfte führten lediglich noch Nachlöscharbeiten an der Einsatzstelle durch, da Anwohner den Moorbrand vor Eintreffen der Feuerwehr bereits größtenteils selbst löschen konnten. Mit dem Löschwasservorrat aus dem Löschgruppenfahrzeug wurde die gut zehn Quadratmeter große Moorfläche ordentlich durchnässt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Hier war die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 16 Kräften knapp eine Stunde beschäftigt.

Unklare Rauchentwicklung

Noch auf der Anfahrt zum zweiten Einsatz meldete sich die Leitstelle erneut und informierte die Einsatzkräfte über einen dritten Einsatz. Diesmal handelte es sich um eine unklare Rauchentwicklung, wiederum im Efeuweg. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug übernahm diesen Einsatz. Unweit der ersten Einsatzstelle an diesem Tag meldete ein Anwohner Rauchschwaden auf einem Nachbargrundstück. Hier konnte nach der Erkundung jedoch schnell Entwarnung gegeben werden – es handelte sich lediglich um einen Grill. Dieser Einsatz konnte daraufhin abgebrochen werden.

Gebäudebrand

Um 15.55 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesmoor zu einem vermutlichen Entstehungsbrand im Efeuweg in Wiesmoor alarmiert. Die Lage am Einsatzort stellte sich nach Ankunft des ersten Fahrzeugs allerdings als äußerst brisant dar. Bei dem betroffenen Objekt handelte es sich um ein in holzbauweise errichtetes Wohnhaus. Von außen war bereits eine starke Rauchentwicklung aus einem Teil der Fassade heraus, sowie im Dachbereich des Hauses erkennbar. Die Bewohner des Hauses hatten zu diesem Zeitpunkt das Gebäude bereits verlassen. Somit konnte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Ein Trupp unter Atemschutz begann sofort damit, die Holzverkleidung der Außenfassade mit einer Motorsäge zu öffnen, um die Flammen löschen zu können. In der Anfangsphase des Einsatzes musste zunächst noch davon ausgegangen werden, dass sich das Feuer bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet hatte. Daher brachte man auch die Drehleiter vor dem Haus in Stellung. Weiterhin wurden durch nachrückende Kräfte vorsorglich Schlauchleitungen zu zwei Hydranten in der Umgebung verlegt, um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen. Parallel dazu deckten die Einsatzkräfte einen Teil des Daches ab, um eine gezielte Brandbekämpfung zu ermöglichen. So konnte die weitere Ausbreitung des Feuers noch im Bereich der Dachtraufe gestoppt werden. Nach gut 20 Minuten war die Lage unter Kontrolle. Mithilfe der Wärmebildkamera wurden im Zuge der noch länger andauernden Nachlöscharbeiten letzte Glutnester gefunden und abgelöscht. Der Brandschaden beschränkte sich nach Abschluss der Löscharbeiten auf den Außenbereich des Gebäudes. Das Innere des Wohnhauses blieb unbeschadet. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, die mit sieben Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften ausgerückt war, verhinderte hier im letzten Augenblick einen ausgedehnten Gebäudebrand.

Unerlaubtes Osterfeuer

Am frühen Morgen des Karfreitages wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 04.12 Uhr zu einem unklaren Feuerschein an der Straße „Am Bagbander Tief“ alarmiert. Nachdem die Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreicht hatten, bestätigte sich der Verdacht, dass es sich dabei um ein unerlaubt abgebranntes Osterfeuer auf einer landwirtschaftlichen Ackerfläche handelte. Da sich in diesem Bereich die Löschwasserversorgung extrem schwierig gestaltet hätte und die beiden größeren Sträucherhaufen bereits zum Großteil niedergebrannt waren und somit keine unmittelbare Gefahr der Brandausbreitung auf die Umgebung bestand, wurde aufgrund der Verhältnismäßigkeit beschlossen, die Reste kontrolliert abbrennen zu lassen. Dazu blieb die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs bis 06.30 Uhr an der Einsatzstelle.

Schornsteinbrand

Ein Schornsteinbrand beschäftigte die Feuerwehr Wiesmoor am Montagmorgen. Wenige Minuten nach der Alarmierung um 08.09 Uhr rückten die Einsatzkräfte zum Brandort an der Hauptstraße im Stadtteil Voßbarg aus. An der Einsatzstelle konnte die Situation schnell unter Kontrolle gebracht werden, eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Gebäudeteile war nicht festzustellen. Die Reinigungsarbeiten am betroffenen Schornstein wurden in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister durchgeführt. Mit einem Hochleistungslüfter wurde das Wohnhaus während der Reinigungsarbeiten rauchfrei gehalten. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr, die mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften angerückt war, die Einsatzstelle schließlich wieder verlassen.

Flächenbrand

Am frühen Sonntagabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 17.25 Uhr zu einem größeren Flächenbrand an der Hauptwieke II in Wiesmoor alarmiert. An der Einsatzstelle brannte eine ca. 2500 Quadratmeter große Grasfläche. Die dortige ausgetrocknete Vegetation bot den Flammen reichlich Nahrung. Das Feuer hatte zudem bereits auf einen Waldstreifen aus Birken übergegriffen. Während die Einsatzkräfte den Flächenbrand mit dem Löschwasservorrat der wasserführenden Fahrzeuge in Schach hielten, wurde eine Tragkraftspritze am angrenzenden Kanal in Stellung gebracht, um weiteres Löschwasser zu fördern. Die Feuerwehr verhinderte durch den Einsatz von vier C-Rohren ein Übergreifen der Flammen auf zwei benachbarte Grundstücke. Nach 20 Minuten war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden konnte. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Hauptwieke II komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr Wiesmoor, die mit vier Fahrzeugen und 31 Kräften angerückt war, konnte den Einsatz nach gut 90 Minuten beenden

Gewächshausbrand

Ein Großbrand zerstörte am späten Mittwochabend einen Teil einer großen Gewächshausfläche in einem Gärtnereibetrieb an der Azaleenstraße in Hinrichsfehn. Die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor, sowie das DRK Aurich und der Einsatzleitwagen 2 aus Middels wurden um 20.45 Uhr mit dem Alarmstichwort Betriebsgebäudebrand alarmiert.

Kurz nachdem die ersten Kräfte den Brandort erreicht hatten, ergab eine erste Lageerkundung, dass mehrere Gewächshäuser des zusammenhängenden Gebäudekomplexes bereits in Vollbrand standen. Die Flammen griffen sehr schnell weiter um sich, so dass der Einsatzleiter kurz darauf die Alarmstufe erhöhen ließ und auch die Feuerwehr Strackholt aus der Gemeinde Großefehn zur Unterstützung anforderte.

In dem Brandobjekt selbst fanden die Flammen in der überall verbauten Schattierungsfolie, die aus leicht brennbarem Material bestand, reichlich Nahrung. Die hohen Temperaturen brachten die Folie zum Schmelzen, so dass sie anschließend brennend zu Boden tropfte. Dabei entzündeten sich auch Teile der Innenausstattung sowie Paletten, Kisten und Rollwagen mit Verpackungs- und Arbeitsmaterialien.

Um sich Zugang zum Innenraum der Gewächshäuser zu verschaffen, mussten die Einsatzkräfte einige Glasscheiben einschlagen. Auch durch das Feuer selbst wurden etliche Glasscheiben zerstört. Der schwierige Zugang zum ausgedehnten Brandobjekt, ein Meer aus Glasscherben und der heruntertropfende brennende Kunststoff stellten für die Einsatzkräfte eine nicht unerhebliche Gefährdung dar. Dennoch wurde im Innenangriff keiner der eigesetzten Feuerwehrleute verletzt.

Mithilfe der Drohne verschafften sich die Feuerwehrleute einen Überblick über die unübersichtliche Einsatzstelle. Zudem lieferte die Wärmebildkamera der Drohne wichtige Aufnahmen, die es im weiteren Verlauf des Einsatzes möglich machten, gezieltere Löschmaßnahmen in der großflächigen Brandruine durchzuführen.

Aufgrund der rasanten Brandausbreitung wurden die bereits betroffenen Gewächshäuser komplett zerstört. Den Feuerwehrkräften gelang es aber, durch mehrere Riegelstellungen und einen massiven Löschwassereinsatz von mehreren Seiten und aus dem Wenderohr der Drehleiter heraus eine Ausbreitung des Feuers auf die gesamte Gewächshausanlage zu verhindern. In direkter Nähe zu den Gewächshäusern befanden sich zudem zwei Blockheizkraftwerke, die ebenfalls erfolgreich vor den Flammen geschützt werden konnten. Das Löschwasser wurde aus drei Hydranten und einem Teich in der Umgebung der Einsatzstelle entnommen. Die Einsatzkräfte mussten dafür mehrere hundert Meter Schlauchleitungen verlegen. Dabei kam auch der Schlauchwagen der Feuerwehr Wiesmoor zum Einsatz.

Während des Einsatzes unterstützte die SEG Sanitätsdienst der DRK-Bereitschaft Aurich die eingesetzten Feuerwehren. Die Besatzung des Notfallkrankentransportwagens stellte die sanitätsdienstliche Absicherung der Feuerwehrkräfte sicher. Außerdem bauten die Helfer des Roten Kreuz in sicherer Entfernung zum Brandort eine Verpflegungsstelle für die eingesetzten Kräfte auf. Die Feuerwehr aus Middels unterstützte die Einsatzleitung vor Ort mit dem Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich.

Insgesamt waren rund 110 Kräfte der eingesetzten Feuerwehren, des DRK und der Polizei mit 16 Fahrzeugen im Einsatz. Die Azaleenstraße war im Zuge der Löscharbeiten komplett für den Verkehr gesperrt. Gegen 01.00 Uhr konnten die letzten Feuerwehrleute die Einsatzstelle verlassen. Die anschließenden umfangreichen Aufräum- und Reinigungsarbeiten im Feuerwehrhaus zogen sich bis kurz vor 05.00 Uhr am Morgen hin.

Auslösung BMA

Die automatische Brandmeldeanlage einer Seniorenwohneinrichtung in der Straße Am Kastanienpark meldete um 17.48 Uhr einen Feueralarm. Die eingesetzten Kräfte stellten am Einsatzort fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, der durch Wasserdampf ausgelöst wurde.