Notfalltüröffnung

Am späten Donnerstagvormittag wurde die Feuerwehr Wiesmoor zu einer Notfalltüröffnung in der Freilichtbühnenstraße alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften der Polizei und dem Rettungsdienst mit dem Türöffnungswerkzeug einen Zugang zur betroffenen Wohnung. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                           

Schwerer Verkehrsunfall

Während sich die Feuerwehr Wiesmoor bereits in Mullberg im technischen Hilfeleistungseinsatz nach einem Verkehrsunfall befand (Einsatznr.: 024), erfolgte um12:49 Uhr die Alarmierung zu einem weiteren Verkehrsunfall. Diesmal lautete die Meldung allerdings, dass eine Person im verunfallten Fahrzeug eingeklemmt sein sollte. Der Einsatzort befand auf dem Postweg zwischen Strackholt und Spetzerfehn.Dort war ein Autofahrer alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn abgekommen und im angrenzenden Straßengraben gelandet.

Mit dem Rüstwagen-Kran und dem Mannschaftstransportfahrzeug rückten die Einsatzkräfte aus Wiesmoor zur Unterstützung der Großefehner Feuerwehren zur Unfallstelle aus. Nach Ankunft der Rettungskräfte stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht eingeklemmt war. Er wurde ohne die Zuhilfenahme von hydraulischem Rettungsgerät durch die Feuerwehr aus seinem Wagen befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Dieser Einsatz endete für die Kräfte aus Wiesmoor nach gut einer halben Stunde.

Baum droht aus Blockhütte zu stürzen

Ein Sturmschaden als Spätfolge des zurückliegenden stürmischen Wochenendes beschäftigte am frühen Sonntagabend die Feuerwehr Wiesmoor. Eine aufmerksame Passantin meldete der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland einen Baum auf dem Freilichtbühnengelände, der auf die Blockhütten des dortigen Pfadfinder-Zeltplatzes zu stürzen drohte. Daraufhin wurde gegen 17.20 Uhr zunächst der Ortsbrandmeister der Wiesmoorer Feuerwehr informiert. Wenig später rückten sechs Einsatzkräfte mit Rüstwagen und Hilfeleistungslöschfahrzeug aus, um die Gefahrenstelle zu beseitigen. An der Einsatzstelle fanden die Feuerwehrleute eine gut 20 Meter hohe Birke in Schräglage vor, deren Wurzelteller auf der Wind beaufschlagten Seite bereits einige Zentimeter aus dem Erdreich herausragte. Die Birke hatte sich zwar mit der Baumkrone in anderen Bäumen verfangen, allerdings war davon auszugehen, dass diese labile Verbindung weiteren Windböen nicht standhält. Da sich in Fallrichtung des Baumes zwei größere Blockhütten auf dem Zeltplatz der örtlichen Pfadfindergruppe befanden, musste die Feuerwehr tätig werden. Mithilfe der Seilwinde des Rüstwagens, die am Baum angeschlagen wurde, sowie einer Umlenkrolle konnten die Einsatzkräfte die schräg hängende Birke entlang eines Wanderweges hinter dem Pfadfindergelände gefahrlos zu Boden bringen. Danach wurden noch überstehende Äste des gefällten Baumes, den Wanderweg blockierten, mit der Motorsäge entfernt. Nach etwas weniger als einer Stunde konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Personensuche mit positivem Ausgang

Die Feuerwehr Wiesmoor wurde auf Anforderung der Polizei am späten Dienstagabend um 21.10 Uhr zu einer Personensuche alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Stadtteil Wiesederfehn. Als Treffpunkt für die Einsatzkräfte und als Standort der Einsatzleitung wurde der große Parkplatz des Combi-Marktes an der Hauptstraße genutzt.

Dort fand durch die Polizei zunächst eine Einweisung in die Situation statt. Es gab ernstzunehmende Hinweise, dass die gesuchte Person sehr mobil unterwegs sein könnte. Zudem war es wahrscheinlich, dass sich die vermisste Person in einer medizinischen Notlage befand. Daraufhin veranlasste der Einsatzleiter der Feuerwehr Wiesmoor in Rücksprache mit der Polizei eine umfangreiche Nachalarmierung weiterer Kräfte, um die Suche in dem riesigen Gebiet effektiver durchführen zu können. So wurden neben den Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor auch der ELW 2 der Feuerwehr Middels, die Rettungshundestaffel des DRK Aurich, die Drohnengruppen aus Osterhusen, Norden und Ochtersumalarmiert. Da sich auch der Hopelser Wald im Suchgebiet befand, wurden kreisübergreifend die Feuerwehren Marx und Friedeburg ebenfalls zur Unterstützung angefordert.

Nachdem die ersten Einheiten die Suche in ihren zugeteilten Bereichen aufgenommen hatten, kam über die Einsatzleitung die Meldung, dass sich die gesuchte Person wieder an ihrer Wohnanschrift eingefunden hatte. Somit konnten die zahlreichen, noch auf Anfahrt befindlichen Kräfte, als auch die bereits eingesetzten Feuerwehrleute den Einsatz nach knapp einer Stunde abbrechen.

Baumbeseitigung

An der Schulstraße stürzte aufgrund der anhaltenden Sturmböen eine große mehrstämmige Birke auf die Straße. Der Baum blockierte dabei die gesamte Fahrbahn. Um die Gefahrenstelle zu beseitigen, rückte die Feuerwehr Wiesmoor mit dem Rüstwagen und dem Mehrzweckfahrzeug aus. Das Gehölz wurde mit einer Motorsäge zerkleinert und bei Seite geräumt. Nach einer dreiviertel Stunde war die Fahrbahn wieder frei und der Einsatz beendet.

Baumbeseitigung

Am späten Dienstagabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 21.01 Uhr zur Beseitigung eines umgestürzten Baumes auf der Oldenburger Straße alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten mit dem Rüstwagen und dem Hilfeleistungslöschfahrzeug aus, um die Gefahrenstelle auf der Fahrbahn zu entfernen. Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                          

Sturmschaden

Im Kreuzungsbereich von Markt- und Narzissenstraße war durch die anhaltenden Sturmböen ein größerer Ast aus einer Baumkrone gebrochen. Da er noch im Baum hing und ein Stück in die Fahrbahn ragte, rückte die Feuerwehr Wiesmoor mit dem Rüstwagen aus und beseitigte die Gefahrenstelle. Nach einer halben Stunde war der Einsatz beendet.

Schwerer Verkehrsunfall, PKW im Graben

Am späten Heiligabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 22:17 Uhr zum zweiten Einsatz an diesem Tag alarmiert. Dieses Mal rückten die Einsatzkräfte mit dem Rüstwagen Kran zur Unterstützung der Feuerwehren der Gemeinde Uplengen aus. In der Straße Nordobenende in Südgeorgsfehn kam es zuvor zu einem Verkehrsunfall, in dessen Folge ein Pkw kopfüber in einen Graben geraten war. In dem Fahrzeug sollte eine Person eingeklemmt sein.

Während sich die Einsatzkräfte aus Wiesmoor auf der Anfahrt befanden, kam von der Einsatzstelle die Rückmeldung, dass die Person bereits aus dem Fahrzeug befreit werden konnte. Daraufhin konnten der Rüstwagen Kran und das ebenfalls ausgerückte Mannschaftstransportfahrzeug den Einsatz abbrechen und zum Standort zurückkehren.

Weitere Berichte finden Sie hier:

https://www.feuerwehr-remels.de/index.php/einsatzarchiv/einsaetze-2020#67

https://www.feuerwehr-lkleer.de/blog

Vermutlicher PKW-Brand nach Verkehrsunfall

Die Feuerwehren Marcardsmoor und Wiesmoor wurden um 18:25 Uhr am Montagabend zu einem Pkw-Brand in die Straße „Zweite Reihe“ in Marcardsmoor gerufen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte aus Marcardsmoor stellten fest, dass es sich um einen Verkehrsunfall handelte, bei dem ein Kleinwagen im Bereich einer Kurve frontal gegen einen Baum geprallt war. Ein Brandgeschehen war allerdings nicht festzustellen. Die Fahrzeuglenkerin hatte den im Frontbereich stark beschädigten Wagen kurz nach dem Unfall bereits selbstständig verlassen können und wurde anschließend von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und übernahm die Absicherung der Einsatzstelle. Nach Übergabe der Unfallstelle an die Polizei wurde der Einsatz gegen 19.40 Uhr beendet.

Die Feuerwehr Marcardsmoor war mit 18 Kräften und beiden Fahrzeugen angerückt, die Einsatzkräfte aus Wiesmoor konnten den Einsatz abbrechen. Ebenfalls im Einsatz waren der Rettungsdienst und ein Notarzt, sowie die Polizei Wiesmoor.

Großbrand gerade noch verhindert

Am Sonntagabend geriet das Fett einer Gastronomie-Fritteuse in einem Gastronomiebetrieb an der Hauptstraße im Zentrum Wiesmoors in Brand. Daraufhin wurde die Feuerwehr um 19:47 Uhr durch die Kooperative Regionalleistelle Ostfriesland mit dem Einsatzstichwort Zimmerbrand alarmiert.

Als die Einsatzkräfte den Brandort erreicht hatten, quoll bereits dichter Rauch aus dem Dachbereich des größeren kombinierten Geschäfts- und Wohngebäudes hervor und wehte auf die Hauptstraße. Zudem war im Inneren des im Erdgeschoß befindlichen Imbisses eine starke Brandentwicklung zu erkennen. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz zur Lageerkundung und Brandbekämpfung in das Objekt vor. Weitere Kräfte bauten im rückwärtigen Bereich des Gebäudes sofort einenLöschangriff von außen auf, um Flammen zu bekämpfen, die aus den Rohren einer Lüftungsanlage in den Himmel schlugen. Außerdem wurde eine Wasserversorgung zu einem nahegelegenen Hydranten aufgebaut. Die Drehleiter ging ebenfalls vor dem Gebäude in Stellung, um von dort auf das Dach gelangen zu können. Hier wurde schließlich ein weiterer gezielter Löschangriff auf die Lüftungsanlage vorgenommen.

Es gelang der Feuerwehr gerade noch rechtzeitig, die Flammen niederzuschlagen, bevor sie sich durch die Lüftungsanlage auf weitere Teile des großen Gebäudekomplexes ausbreiten konnten. Während der aufwendigen Nachlöscharbeiten konnten mithilfe der vorhandenen Wärmebildkameras noch einige Glutnester ausfindig gemacht werden.

In den direkt vom Feuer betroffenen Räumlichkeiten richteten die Flammen und der entstandene Brandrauch erheblichen Schaden an. Die Feuerwehr setzte zudem zwei Hochleistungslüfter ein, um das Erdgeschoss als auch das Obergeschoss vom Brandrauch zu befreien. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr Wiesmoor war mit neun Fahrzeugen und insgesamt 60 Kräften für gut eineinhalb Stunden im Einsatz. Daneben waren auch Beamte der Polizei Aurich, sowie ein Mitarbeiter des örtlichen Energieversorgers vor Ort. Während der Löscharbeiten musste die Hauptstraße für den Verkehr gesperrt werden.