Während noch die Nachlöscharbeiten am Efeuweg liefen, meldete die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland dem Einsatzleiter um 16.55 Uhr über Funk einen weiteren Einsatz. Im Löwenmaulweg brannte eine Moorfläche hinter einem Wohnhaus. Die Kräfte, die am Efeuweg nicht mehr benötigt wurden, fuhren daraufhin die neue Einsatzstelle an. Zudem rückte vom Feuerwehrhaus auch das hoch geländegängige Mehrzweckfahrzeug auf Unimog-Fahrgestell aus, das in der trockenen Jahreszeit mit Geräten und Material speziell für die Brandbekämpfung von Moor- und Flächenbränden beladen ist.
Die angerückten Kräfte führten lediglich noch Nachlöscharbeiten an der Einsatzstelle durch, da Anwohner den Moorbrand vor Eintreffen der Feuerwehr bereits größtenteils selbst löschen konnten. Mit dem Löschwasservorrat aus dem Löschgruppenfahrzeug wurde die gut zehn Quadratmeter große Moorfläche ordentlich durchnässt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Hier war die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 16 Kräften knapp eine Stunde beschäftigt.
Noch auf der Anfahrt zum zweiten Einsatz meldete sich die Leitstelle erneut und informierte die Einsatzkräfte über einen dritten Einsatz. Diesmal handelte es sich um eine unklare Rauchentwicklung, wiederum im Efeuweg. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug übernahm diesen Einsatz. Unweit der ersten Einsatzstelle an diesem Tag meldete ein Anwohner Rauchschwaden auf einem Nachbargrundstück. Hier konnte nach der Erkundung jedoch schnell Entwarnung gegeben werden – es handelte sich lediglich um einen Grill. Dieser Einsatz konnte daraufhin abgebrochen werden.
Um 15.55 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesmoor zu einem vermutlichen Entstehungsbrand im Efeuweg in Wiesmoor alarmiert. Die Lage am Einsatzort stellte sich nach Ankunft des ersten Fahrzeugs allerdings als äußerst brisant dar. Bei dem betroffenen Objekt handelte es sich um ein in holzbauweise errichtetes Wohnhaus. Von außen war bereits eine starke Rauchentwicklung aus einem Teil der Fassade heraus, sowie im Dachbereich des Hauses erkennbar. Die Bewohner des Hauses hatten zu diesem Zeitpunkt das Gebäude bereits verlassen. Somit konnte sich die Feuerwehr auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Ein Trupp unter Atemschutz begann sofort damit, die Holzverkleidung der Außenfassade mit einer Motorsäge zu öffnen, um die Flammen löschen zu können. In der Anfangsphase des Einsatzes musste zunächst noch davon ausgegangen werden, dass sich das Feuer bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet hatte. Daher brachte man auch die Drehleiter vor dem Haus in Stellung. Weiterhin wurden durch nachrückende Kräfte vorsorglich Schlauchleitungen zu zwei Hydranten in der Umgebung verlegt, um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen. Parallel dazu deckten die Einsatzkräfte einen Teil des Daches ab, um eine gezielte Brandbekämpfung zu ermöglichen. So konnte die weitere Ausbreitung des Feuers noch im Bereich der Dachtraufe gestoppt werden. Nach gut 20 Minuten war die Lage unter Kontrolle. Mithilfe der Wärmebildkamera wurden im Zuge der noch länger andauernden Nachlöscharbeiten letzte Glutnester gefunden und abgelöscht. Der Brandschaden beschränkte sich nach Abschluss der Löscharbeiten auf den Außenbereich des Gebäudes. Das Innere des Wohnhauses blieb unbeschadet. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, die mit sieben Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften ausgerückt war, verhinderte hier im letzten Augenblick einen ausgedehnten Gebäudebrand.
Ein Abfallbehälter geriet am Samstagnachmittag auf dem Marktplatz in Wiesmoor in Brand. Die Feuerwehr rückte mit dem Tanklöschfahrzeug an und löschte das Feuer mit wenigen Litern Wasser ab.
Der Ortsbrandmeister rückte zu einem Erkundungseinsatz in der Straße „Büntstreek“ aus. Die Meldung, dass dort ein unerlaubtes Osterfeuer abgebrannt wurde, bestätigte sich nicht. Somit war kein Eingreifen der Feuerwehr notwendig.
Die Brandstelle an der Straße „Am Bagbander Tief“ wurde nochmal durch den Ortsbrandmeister kontrolliert. Vom Osterfeuer ging weiterhin keine Gefahr für die Umgebung aus. Dem Eigentümer des Grundstückes wurde nochmals nahegelegt, die Reste des Osterfeuers umgehend selbst zu löschen.
Am frühen Morgen des Karfreitages wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 04.12 Uhr zu einem unklaren Feuerschein an der Straße „Am Bagbander Tief“ alarmiert. Nachdem die Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreicht hatten, bestätigte sich der Verdacht, dass es sich dabei um ein unerlaubt abgebranntes Osterfeuer auf einer landwirtschaftlichen Ackerfläche handelte. Da sich in diesem Bereich die Löschwasserversorgung extrem schwierig gestaltet hätte und die beiden größeren Sträucherhaufen bereits zum Großteil niedergebrannt waren und somit keine unmittelbare Gefahr der Brandausbreitung auf die Umgebung bestand, wurde aufgrund der Verhältnismäßigkeit beschlossen, die Reste kontrolliert abbrennen zu lassen. Dazu blieb die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs bis 06.30 Uhr an der Einsatzstelle.
Ein Schornsteinbrand beschäftigte die Feuerwehr Wiesmoor am Montagmorgen. Wenige Minuten nach der Alarmierung um 08.09 Uhr rückten die Einsatzkräfte zum Brandort an der Hauptstraße im Stadtteil Voßbarg aus. An der Einsatzstelle konnte die Situation schnell unter Kontrolle gebracht werden, eine Ausbreitung des Feuers auf weitere Gebäudeteile war nicht festzustellen. Die Reinigungsarbeiten am betroffenen Schornstein wurden in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister durchgeführt. Mit einem Hochleistungslüfter wurde das Wohnhaus während der Reinigungsarbeiten rauchfrei gehalten. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr, die mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften angerückt war, die Einsatzstelle schließlich wieder verlassen.
Am frühen Sonntagabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 17.25 Uhr zu einem größeren Flächenbrand an der Hauptwieke II in Wiesmoor alarmiert. An der Einsatzstelle brannte eine ca. 2500 Quadratmeter große Grasfläche. Die dortige ausgetrocknete Vegetation bot den Flammen reichlich Nahrung. Das Feuer hatte zudem bereits auf einen Waldstreifen aus Birken übergegriffen. Während die Einsatzkräfte den Flächenbrand mit dem Löschwasservorrat der wasserführenden Fahrzeuge in Schach hielten, wurde eine Tragkraftspritze am angrenzenden Kanal in Stellung gebracht, um weiteres Löschwasser zu fördern. Die Feuerwehr verhinderte durch den Einsatz von vier C-Rohren ein Übergreifen der Flammen auf zwei benachbarte Grundstücke. Nach 20 Minuten war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden konnte. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Hauptwieke II komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr Wiesmoor, die mit vier Fahrzeugen und 31 Kräften angerückt war, konnte den Einsatz nach gut 90 Minuten beenden
Ein Heckenbrand in der Pollerstraße war am Freitagabend um 17.50 Uhr der Grund für einen Einsatz der Feuerwehr Wiesmoor. Noch auf der Anfahrt des ersten Fahrzeuges kam die Rückmeldung von der Einsatzstelle, dass das Feuer bereits von Anwohnern unter Kontrolle gebracht werden konnte. Somit war vor Ort nur noch das Tanklöschfahrzeug nötig, um Nachlöscharbeiten durchzuführen.
Nach einer halben Stunde konnte der Einsatz beendet werden.