Längere Ölspur im Stadtkern

Ein technischer Defekt an einem Traktor-Gespann verursachte gegen Dienstagmittag eine knapp zwei Kilometer lange Ölspur im Stadtkern von Wiesmoor. Die Ölspur erstreckte sich von der Hauptstraße, über die Oldenburger Straße bis hin zur Mullberger Straße. Die Feuerwehr Wiesmoor wurde um 11.47 Uhr alarmiert, um die besonders rutschigen Gefahrenstellen abzusichern. Eine Fachfirma kümmerte sich im Verlauf des Einsatzes um die Reinigung der betroffenen Fahrbahnen. Nach gut zwei Stunden konnten die neun Einsatzkräfte, die mit zwei Fahrzeugen ausgerückt waren, die Einsatzstelle wieder verlassen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)        

                                                   

PKW fährt in ausgebüxte Kuhherde

In der Nacht von Sonntag auf Montag brachen im Wiesmoorer Stadtteil Wiesederfehn mehrere Kühe aus ihrer umzäunten Weide aus und liefen auf die nahegelegene Bundesstraße. Der Fahrer eines mit mehreren Personen besetzten VW-Transporters erkannte die Tiere in der Dunkelheit zu spät und fuhr in die Herde. Bei dem heftigen Aufprall wurde der Frontbereich des Transporters erheblich beschädigt. Das Fahrzeug kam nach der Kollision auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Zwei Tiere schleuderten durch die Wucht des Aufpralls in den angrenzenden Straßengraben, die anderen Kühe ergriffen die Flucht. Die Insassen des Pkws hatten Glück im Unglück und kamen augenscheinlich bis auf ein paar Blessuren mit dem Schrecken davon.

Zunächst wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 00.13 Uhr mit dem Stichwort Ausleuchten einer Unfallstelle alarmiert. Wenig später erreichten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Unfallort mit Einsatzleitwagen, Rüstwagen und Hilfeleistungslöschfahrzeug. Da die akute Gefahr bestand, dass sich die restlichen verschwundenen Kühe erneut in Richtung Bundesstraße bewegen, wurde im Einsatzverlauf auch die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor hinzugezogen, um die Tiere aus der Luft zu suchen. Derweil begann in Zusammenarbeit mit dem betroffenen Landwirt die Bergung der beiden Kühe, für die es keine Rettung mehr gab. Dazu hoben die Einsatzkräfte die Wiederkäuer mit dem Kran des Rüstwagens aus dem Straßengraben. Parallel zu den Bergungsarbeiten konnten die Drohnenpiloten die gesuchten Tiere nach wenigen Minuten auf einem Stück Weideland in einiger Entfernung zur Unfallstelle ausfindig machen. Die Kühe wurden durch Feuerwehrleute eingefangen und anschließend sicher auf einer Weide untergebracht. Abschließend reinigten die Einsatzkräfte noch die Fahrbahn im Bereich der Unfallstelle. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei und der Bergungsarbeiten war die Hauptstraße komplett gesperrt. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

                                                          

Schlange im Garten

Zu einem nicht alltäglichen Tierrettungseinsatz wurde die Feuerwehr Wiesmoor am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr gerufen. Die Bewohner eines Wohnhauses an der Oldenburger Straße in Hinrichsfehn hatten eine Schlange in ihrem Garten entdeckt und um Hilfe gebeten. Drei Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor, die u.a. auch über Spezialgerät zum Einfangen exotischer Tiere verfügt, rückten daraufhin mit dem Schlauchwagen aus. Auf dem Fahrzeug wurde gemäß des Alarmstichwortes der Rollcontainer „Kleintierrettung“ mitgeführt.

Das auffällig gefärbte Kriechtier im Garten des Wohnhauses konnte augenscheinlich als ungiftige Kornnatter identifiziert werden. Die Feuerwehrleute fingen die knapp einen Meter lange Schlange mithilfe eines so genannten Schlangenhakens und einer Schlangenzange zügig ein und legten das Tier danach in einen speziellen Transportbehälter ab. Die Schlange wurde wenig später an einen Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises Aurich übergeben. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach gut 40 Minuten beendet. Wer Hinweise auf den/die Besitzer/in der Schlange geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Wiesmoor unter 04944 / 94050. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb

Personensuche mit Drohne

Die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 03.04 Uhr erneut zur Unterstützung der Polizei alarmiert. Der Einsatzort lag diesmal im Stadtgebiet Aurich. Die Einsatzkräfte aus Wiesmoor rückten daraufhin mit dem Einsatzleitwagen, sowie dem Schlauchwagen aus, auf dem entsprechend dem Alarmierungsstichwort das Beladungsmodul „Drohne“ mitgeführt wurde. Allerdings erfolgte bereits kurz nach dem Ausrücken der Einsatzkräfte wiederum der Einsatzabbruch für die Drohnengruppe.Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                           

Personensuche mit Drohne

Die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag um 03.55 Uhr zur Unterstützung der Polizei zu einer Personensuche in der Gemeinde Friedeburg alarmiert. Die Einsatzkräfte aus Wiesmoor rückten daraufhin mit dem Einsatzleitwagen, sowie dem Schlauchwagen aus, auf dem entsprechend dem Alarmierungsstichwort das Beladungsmodul „Drohne“ mitgeführt wurde. Allerdings erfolgte bereits kurz nach dem Ausrücken der Einsatzkräfte der Einsatzabbruch für die Drohnengruppe. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                           

Verendetes Reh aus Kanal geborgen

Am Donnerstagabend rückte die Feuerwehr Wiesmoor zu einer Tierkadaverbergungaus. An einer Schleuse des Nordgeorgsfehnkanals in der Schulstraße trieb der Kadaver eines Rehs an der Wasseroberfläche. Mit einem Haken konnte das tote Tier aus dem Wasser geborgen werden. Es wurde anschließend durch die Feuerwehr abtransportiert und auf einem gesicherten Gelände des Baubetriebshofes abgelegt, von wo es der Entsorgung zugeführt wird.

Auslaufende Betriebsstoffe nach Kollision zweier PKW


Auf der Bentstreeker Straße kam es gegen Montagmittag im Kreuzungsbereich Birkhahnweg zum Zusammenstoß eines Transporters mit einem weiteren Pkw. Nach der Kollision kam der Transporter auf einer Grundstückszufahrt zum Stillstand, der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls einige Meter weiter in den Straßengraben geschleudert. Beide Fahrzeuge wurde erheblich beschädigt, aus dem Transporter liefen zudem Betriebsstoffe aus. Daraufhin wurde die Feuerwehr Wiesmoor hinzugezogen, die eine Ausbreitung der auslaufenden Flüssigkeiten verhinderte. Im Anschluss übernahm eine Spezialfirma die Reinigung der verschmutzten Fahrbahnflächen. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Saunabrand an ungewöhnlicher Stelle

Zu einem Brandeinsatz an einem Wohn- und Geschäftshauskomplex rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus. Der Alarm erfolgte um 03.41 Uhr – wenige Minuten später trafen die ersten Kräfte an der Einsatzstelle, die an der Hauptstraße lag, ein.

Sie stellten fest, dass auf der Dachterrasse im rückwärtigen Bereich des Gebäudes eine Saunahütte in voller Ausdehnung brannte. Das Feuer hatte sich bereits auf die aus Kunststoffplatten bestehende Bedachung eines darunterliegenden Anbaus ausgedehnt. Einsetzende Windböen trieben die Flammen auf der Dachterrasse zudem in Richtung einer angrenzenden Oberwohnung, deren äußere Scheiben der doppelverglasten Fenster bereits geborsten waren. Da durch das Feuer keine Personen gefährdet waren, konnten sich die Einsatzkräfte gleich zu Beginn auf die Brandbekämpfung konzentrieren.

Noch vom Boden aus leitete die Feuerwehr einen ersten Löschangriff mit einem C-Rohr ein, um die Flammen in Schach zu halten. Da die Lage zu diesem Zeitpunkt noch als kritisch anzusehen war und eine mögliche Ausbreitung der Flammen in die darunterliegenden Räumlichkeiten nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Feuerwehr Marcardsmoor zur Unterstützung nachgefordert. Im Verlauf des Einsatzes setzten die Feuerwehrleute weitere C-Rohre ein, die unter anderem über die Drehleiter und einen Atemschutztrupp, welcher sich Zutritt zur Dachterrasse verschafft hatte, vorgenommen wurden. So gelang es den Einsatzkräften rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäudeteile konnte somit erfolgreich verhindert werden. Die Saunahütte wurde vom Feuer vollkommen zerstört, der darunterliegende Anbau stark in Mitleidenschaft gezogen. Im Zuge der Nachlöscharbeiten entfernten die eingesetzten Atemschutztrupps die Reste der Hütte vom Dach. Mit Wärmebildkameras kontrollierten sie die Brandstelle außerdem auf versteckte Glutnester. Nach knapp zwei Stunden konnten die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor, die mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort waren, wieder abrücken.Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)        

                                                                           

Personensuche mit positivem Ausgang

Die Feuerwehr Wiesmoor wurde auf Anforderung der Polizei am späten Dienstagabend um 21.10 Uhr zu einer Personensuche alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Stadtteil Wiesederfehn. Als Treffpunkt für die Einsatzkräfte und als Standort der Einsatzleitung wurde der große Parkplatz des Combi-Marktes an der Hauptstraße genutzt.

Dort fand durch die Polizei zunächst eine Einweisung in die Situation statt. Es gab ernstzunehmende Hinweise, dass die gesuchte Person sehr mobil unterwegs sein könnte. Zudem war es wahrscheinlich, dass sich die vermisste Person in einer medizinischen Notlage befand. Daraufhin veranlasste der Einsatzleiter der Feuerwehr Wiesmoor in Rücksprache mit der Polizei eine umfangreiche Nachalarmierung weiterer Kräfte, um die Suche in dem riesigen Gebiet effektiver durchführen zu können. So wurden neben den Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor auch der ELW 2 der Feuerwehr Middels, die Rettungshundestaffel des DRK Aurich, die Drohnengruppen aus Osterhusen, Norden und Ochtersumalarmiert. Da sich auch der Hopelser Wald im Suchgebiet befand, wurden kreisübergreifend die Feuerwehren Marx und Friedeburg ebenfalls zur Unterstützung angefordert.

Nachdem die ersten Einheiten die Suche in ihren zugeteilten Bereichen aufgenommen hatten, kam über die Einsatzleitung die Meldung, dass sich die gesuchte Person wieder an ihrer Wohnanschrift eingefunden hatte. Somit konnten die zahlreichen, noch auf Anfahrt befindlichen Kräfte, als auch die bereits eingesetzten Feuerwehrleute den Einsatz nach knapp einer Stunde abbrechen.

Amtshilfe

Die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 02.01 Uhr im Rahmen der Amtshilfe zur Unterstützung der Polizei Aurich alarmiert. Die Einsatzkräfte aus Wiesmoor rückten daraufhin mit dem Einsatzleitwagen, sowie dem Schlauchwagen aus, auf dem entsprechend dem Alarmierungsstichwort das Beladungsmodul „Drohne“ mitgeführt wurde. Der Einsatz konnte nach etwas mehr als anderthalb Stunden beendet werden. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb