Blutspendeaktion in Wiesmoor

Am heutigen Mittwoch (11.06.2025) konnten 185 Spenderinnen und Spender an der Blutspendekaktion im Feuerwehrhaus in Wiesmoor teilnehmen. Für viele Bürgerinnen und Bürger ist die regelmäßige Teilnahme an der Blutspendeaktion neben einem sozialen Treffpunkt auch ein fester Termin in der Alltagsplanung.
Am morgigen Donnerstag (12.06.2025) besteht für alle Erstspender nicht nur die Möglichkeit einen Eisgutschein (7,50€) zu erhalten, sondern auch eine gute Tat für das Allgemeinwohl zu erledigen und einen weiteren regelmäßigen Termin im Kalender zu gewinnen.
Weiterhin besteht für alle Spender die Teilnahme an der Verlosung von 8×2 Tickets für Konzerte auf der Freilichtbühne in Wiesmoor.
4 Spender konnten heute eine besondere Spende (50/75/100/125/150) absolvieren. Sie erhielten neben einem Präsent vom DRK Blutspendedienst ein Dankeschön in Form einer Urkunde und eines Gutscheines für das Kaufhaus Behrends von der Feuerwehr Wiesmoor.

Text: Maximilian Keller (MK)

Auf dem Bild: Monika Bohlen, Sabine Meyer, Sonja Harms, Herold Heeren

Ein besonderer Neuzugang bei uns im Fuhrpark – zumindest auf Zeit

Vor einigen Monaten trat die Firma REBO mit einer außergewöhnlichen Anfrage an uns heran: Ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt zum Thema Traktoren im Katastrophenschutz.

Hinter den Kulissen wurde zu diesem Zeitpunkt bereits über ein Jahr lang an einem völlig neuen Einsatzkonzept gearbeitet – von einem interdisziplinären Team aus Feuerwehrleuten, Ingenieuren und Entwicklern im Bereich Sonderfahrzeugbau. Ziel war es, ein hochgeländegängiges, modulares Fahrzeugsystem auf Traktorbasis zu schaffen, das sich flexibel an verschiedenste Einsatzlagen – von der Vegetationsbrandbekämpfung bis zum Hochwasserschutz, aber auch für den Einsatz in der regulären Brandbekämpfung – anpassen lässt.

Nun trifft diese Technologie erstmals auf die Praxis:

Heute ist das Herzstück des Systems – der sogenannte „Einsatztraktor“ – bei uns eingetroffen.

Zwischen den etablierten Fahrzeugen unserer Wehr wirkt er ungewohnt, aber genau das ist auch seine Stärke: neue Wege zu gehen.

Der Traktor ist jedoch nur ein Teil eines umfassenden Gesamtsystems, das aus mehreren Modulen, Anbaugeräten und Anhängereinheiten besteht. Die offizielle Indienststellung des Projekts erfolgt am 15. August 2025 – ab diesem Zeitpunkt begleiten wir die technische Erprobung, Schulung und taktische Auswertung als aktiver Projektpartner.

Wir freuen uns, Teil dieses spannenden Projekts zu sein und nehmen euch auf Instagram & Facebook mit auf diese Reise: Von der ersten Erprobung bis zum operativen Einsatz der Prototypen.

Gemeinsamer Grillabend der Stadtfeuerwehren

Der gemeinsame Grillabend der beiden Stadtfeuerwehren ist seit 16 Jahren fester Bestandteil in der Jahresplanung. Organisiert und ausgerichtet durch die beiden Alters- und Einsatzabteilungen, kommen an diesem Abend viele bekannte Gesichter zusammen. Neben den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr nahmen Vertreter der Verwaltung und des Stadtrates an diesem Abend teil. In lockerer Runde fanden so viele Gespräche, auch abseits des fachlichen Austausches, ihren Platz und sorgten damit für einen runden Abschluss des Abends.

Text: Maximilian Keller (mk)

Impfaktion durch die Stadt Wiesmoor

Die Stadt Wiesmoor bietet den Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit, sich vorsorglich und kostenfrei impfen zu lassen.

Am vergangenen Dienstag bestand erneut die Gelegenheit, sich im Feuerwehrhaus impfen zu lassen. Viele Kameradinnen und Kameraden nahmen das Angebot in Anspruch. Text: Maximilian Keller (mk)                                                                         

Nachruf Johannes Schoon

Mit großer Trauer muss die Feuerwehr Wiesmoor von ihrem ehemaligen Ortbrandmeister und Ehrenbrandmeister Johannes Schoon Abschied nehmen. Er verstarb am 17. Mai 2025 im Alter von 77 Jahren. Hannes – wie er von vielen in Kurzform genannt wurde – war fast 60 Jahre lang Mitglied unserer Feuerwehr. Weit über das übliche Maß hinaus widmete er seine Kraft und Lebenszeit dem Dienst in der Feuerwehr.

Er trat im Juli 1965 als 17-Jähriger in die Freiwillige Feuerwehr Wiesmoor ein. Schon in jungen Jahren entwickelte er eine besondere Begeisterung für das Ehrenamt Feuerwehr – welche ihn schließlich auch sein Leben lang begleiten sollte. Bereits damals zeigte sich, dass er als Mensch ein Macher war, der es verstand, Veränderungen entschlossen voranzutreiben.
Durch dieses besondere Engagement erwarb er sich bereits früh den Respekt und das Vertrauen seiner Kameraden. Nach dem Besuch mehrerer Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene wurde er bereits 1973 zum stellvertretenden Ortsbrandmeister und 1985 schließlich zum Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wiesmoor gewählt. Diese Funktion übte er 18 Jahre lang aus. So leitete er insgesamt 30 Jahre die Geschicke der Feuerwehr. Dabei war Hannes stets jemand, der nicht nur über Gemeinschaft sprach, sondern sie aktiv lebte und förderte.

In dieser langen Zeit führte Hannes seine Mannschaft nicht nur bei unzähligen Einsätzen, er prägte die Feuerwehr auch in vielen anderen Bereichen nachhaltig. Als Vollblutfeuerwehrmann legte in dieser Zeit so manchen Grundstein für die spätere erfolgreiche Entwicklung der Feuerwehr Wiesmoor.
Darunter fielen diverse Fahrzeugbeschaffungen, der Bau des heute noch genutzten Feuerwehrhauses, die Gründung des Feuerwehr Fördervereins oder die Begründung der bis heute währenden Freundschaft mit der Feuerwehr aus Turek (Polen), die 2001 offiziell als Partnerschaft beurkundet wurde. Auch die Tradition des Hackselballs, der über viele Jahre von der Feuerwehr veranstaltet wurde, ging auf seine Initiative zurück.

Auch über die Grenzen Wiesmoors hinaus war er als geschätzter und verlässlicher Kamerad bekannt. Mit ihm verliert die Feuerwehr Wiesmoor nicht nur einen ihrer verdientesten Kameraden, sondern auch eine prägende Persönlichkeit, die mit ihrer Hingabe bleibende Spuren hinterlassen hat. Sein Name wird immer mit der Feuerwehr Wiesmoor verbunden bleiben. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.                                                                                                      

Gefahrgutübung mit dem Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer in Wiesmoor

Seit einiger Zeit intensivieren der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer sowie die Gefahrguteinheit der Feuerwehr Wiesmoor ihre Zusammenarbeit. Um die Arbeitsabläufe zu vertiefen und die Arbeitsvorgänge zu optimieren, trafen sich beide Einheiten am vergangenen Mittwochabend im Feuerwehrhaus in Wiesmoor.

Nach einer kurzen Lageeinweisung setzte sich der Zug (bestehend aus zehn Fahrzeugen) in die Straße „Am Dobben“ in Bewegung. Auf dem Gelände der Firma Wilken GmbH meldeten Mitarbeiter einen beißenden Geruch sowie den Austritt einer Flüssigkeit von einer LKW-Ladefläche. Neben der Beseitigung des Stoffaustritts galt es für die Einsatzkräfte, einen Insassen zu retten, der nach einer Notdekontamination in Behandlung übergeben wurde.

Der gemeinsame Übungsabend wurde im Rahmen einer Einsatznachbesprechung im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Wiesmoor beendet.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Helfern, der Firma „Wilken GmbH“ sowie dem Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer, die alle zu einem erfolgreichen Übungsdienst beigetragen haben.

Text: Maximilian Keller (MK)                                                   Bild(er): Wilken GmbH

Gemeinsamer Dienstabend mit der Freiwilligen Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse

Für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Wiesmoor und Akelsbarg-Felde-Wrisse stand am vergangenen Freitagabend ein gemeinsamer Dienstabend im Feuerwehrhaus in Wiesmoor auf dem Plan.


Die beiden Feuerwehren kommen regelmäßig zusammen zum Einsatz. Um die bestehende gute Zusammenarbeit weiter zu festigen, stand an diesem Abend vor allem der Umgang mit den Sonderfahrzeugen, wie z.B. dem Rüstwagen-Kran, der Drehleiter, sowie dem kürzlich beschafften Einsatzleitwagen der Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse auf dem Plan. Dazu wurden mehrere verschiedene Stationen gebildet. Auch die Einsatzmöglichkeiten weiterer spezieller Einsatzmittel, wie die des UTVs oder der Drohne, wurden an diesem Abend ausgiebig getestet. So wurde ebenfalls das Zusammenspiel der Wiesmoorer Drohne mit dem Einsatzleitwagen der Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse inklusive der Luftbildauswertung geprobt. Nach gut zwei Stunden Informationsaustausch ließ man den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Text: Maximilian Keller (MK)

Ungewöhnliche Einsätze und Hilfe über die Stadtgrenzen hinaus

Viele der Einsätze, zu denen die Feuerwehr Wiesmoor jährlich gerufen wird, kann man durchaus als „Business as usual“ bezeichnen. Die Sonderfahrzeuge und spezielle Einsatzmittel der Wehr kommen ebenso regelmäßig auch überörtlich zum Einsatz.

Von Zeit zu Zeit gibt es aber auch „statistische Ausreißer“ zu verzeichnen. Als einen solchen Ausreißer kann man zum Beispiel die vergangenen Tage bezeichnen, in denen die Feuerwehr Wiesmoor zu acht Einsätzen ausgerückt ist. Allerdings ist hierbei die Anzahl der Einsätze nicht unbedingt außergewöhnlich – es gibt immer mal Zeiträume mit mehreren Alarmen in verhältnismäßig kurzen Abständen. Vielmehr spielen bei diesem Ausreißer die nicht alltäglichen Alarmstichworte und die Anzahl der überörtlichen Einsätze eine Rolle. So waren fünf der letzten acht Alarmierungen überörtliche Anforderungen.

Angefangen bei einem gemeldeten Betriebsgebäudebrand und einen Tag später bei einem gemeldeten schweren Verkehrsunfall in der Gemeinde Großefehn, die aber letztendlich glimpflich verliefen. Wiederum einen Tag später erfolgte eine erneute Alarmierung zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 72, diesmal mit zwei beteiligten Lkw. Zusammen mit den ebenfalls alarmierten Feuerwehren Hesel und Holtland aus dem Landkreis Leer befreite man zwei eingeklemmte Personen. Leider kam für ein Unfallopfer jede Hilfe zu spät. Zwei weitere Beteiligte wurden schwer verletzt.

Die folgenden beiden Einsätze im eigenen Stadtgebiet stachen durch nicht alltägliche Alarmmeldungen hervor. „Person unter Werbeschild eingeklemmt“ und „Lkw droht in Kanal zu kippen“ sind Stichworte, die eher selten vorkommen. Auch diese beiden Einsätze verliefen glimpflich und ohne Personenschäden.

Kurz darauf mussten die Wiesmoorer Einsatzkräfte mit Drohne und UTV wieder überörtlich ausrücken. Dieses Mal ging es in den Landkreis Ammerland. Dort unterstützten sie die Feuerwehren der Gemeinde Apen, die sich aufgrund mehrerer Flächenbrände entlang einer Bahntrasse im Großeinsatz befanden. Bereits tags darauf ertönten die Melder der Feuerwehrleute erneut. Mit dem Alarmstichwort „Pkw in Gebäude gefahren“ wurde die Feuerwehr wiederum mit einer eher seltenen Einsatzsituation konfrontiert, die sich im Nachhinein aber weniger dramatisch als zunächst angenommen darstellte. Nur wenige Stunden später war die Gefahrgutgruppe der Wiesmoorer Stadtfeuerwehren unterwegs, um den Gefahrgutzug des Landkreises Leer bei einem Einsatz in der Gemeinde Westoverledingen zu unterstützen. Mit diesem Einsatz endete dann auch der „statistische Ausreißer“. Texte: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Neues zu Lande und in der Luft

Am Freitagabend erfolgte die offizielle Übergabe des neuen Rüstwagen-Kran im Rahmen einer Dienstversammlung der Feuerwehr Wiesmoor. Die Mitglieder der Wehr hatten an diesem Abend allerdings noch drei weitere Gründe zur Freude. Zum einen wurde auch die neue Drohne übergeben, zum anderen erhielten die Kameradinnen und Kameraden einen Spezialanhänger zur Ergänzung des eigenen Logistik- und Hygienekonzeptes, sowie einen E-Scooter. Die letzteren beiden Anschaffungen wurden durch den feuerwehreigenen Förderverein finanziert und sind regional bislang noch eher selten bei Feuerwehren anzutreffen.

Bürgermeister Sven Lübbers skizzierte den Anwesenden in seiner Rede zur Ersatzbeschaffung des Rüstwagen-Kran noch einmal den langen und teils beschwerlichen Weg bis zur Ankunft des neuen Flaggschiffs im Fuhrpark der Feuerwehr Wiesmoor auf. Er lobte das imposante Sonderfahrzeug als weitsichtige Investition in die Sicherheit der Bevölkerung. Außerdem dankte Bürgermeister Lübbers dem Landkreis Aurich, der den Kran aufgrund des überörtlichen Einsatzgebietes des Rüstwagens finanziell bezuschusste. Sodann übergab er die Schlüssel des Neufahrzeuges an den verantwortlichen Gruppenführer Frank de Buhr. Auch Kreistagsvorsitzender Kuno Behrends sprach der Feuerwehr Wiesmoor als Vertreter des Landkreises Aurich in seiner Rede großen Dank für den unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Bevölkerung aus. Mit dem neuen Fahrzeug sah er die Wehr für die künftigen Aufgaben gut gewappnet. Pastorin Eva Ceasar von der Kirchengemeinde der Friedenskirche Wiesmoor dankte den Kameradinnen und Kameraden ebenfalls für ihren Einsatz am Nächsten. Sie wünschte den Feuerwehrleuten mit dem neuen Fahrzeug und der neuen Ausrüstung alles Gute und gab ihnen ein paar segensreiche Worte mit auf den Weg.

Dass sich die Anschaffung eines solch groß dimensionierten Fahrzeuges als richtiger Schritt erwiesen hat, zeigte sich bereits bei einem entsprechenden Einsatz vor etwas mehr als zwei Wochen. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall mit einem Pkw im Kanal im Großefehner Ortsteil Spetzerfehn. Im Wagen sollte sich noch eine Person befinden. Glücklicherweise bestätigte sich diese Meldung nach Ankunft der Einsatzkräfte nicht. Der verunfallte Pkw, ein VW Passat Variant, konnte mit dem Heckkran des Rüstwagens problemlos in einem Arbeitsgang aus dem Wasser gehoben werden.

Neben dem Rüstwagen übergab Bürgermeister Sven Lübbers auch eine neue Drohne an die Feuerwehr Wiesmoor. Dafür überreichte er der zuständigen Gruppenführerin Ivonne Büscher einen großen symbolischen Schlüssel. Zwar ist das bisher genutzte Modell erst gut fünf Jahre alt, dennoch machten verschiedene Faktoren die Beschaffung eines neueren Modells wirtschaftlicher als den Erhalt der alten Drohne. Das neue Fluggerät des Herstellers DJI trägt die Bezeichnung Matrice 350 RTK. Das Gerät verfügt gegenüber dem Vorgängermodell über eine erheblich bessere Flugleistung und ist auch weitaus flexibler nachrüstbar. So kann die neue Drohne bis zu 55 Minuten in der Luft bleiben. Eine verbesserte Akkutechnik ermöglicht zudem ein schnelleres Laden der Reserveakkus. Während die bisherige Drohne nur mit sehr geringen zusätzlichen Lasten fliegen konnte, lässt sich die Matrice 350 mit einer zusätzlichen Nutzlast von bis zu 2,7 kg bestücken. Damit können unter anderem ein leistungsstarkes Lautsprechersystem und ein Hochleistungs-LED-Scheinwerfer installiert werden. Die neue Drohne kann zudem auch bei Niederschlag in Form von Regen oder Schnee geflogen werden, wenn es notwendig sein sollte. Das Kamerasystem (Zenmuse H30T), darunter auch eine hochauflösende Wärmebildkamera, eine 40-Megapixel-Zoomkamera mit 34-fach optischem Zoom und 400-fachem maximalen digitalen Zoom, sowie eine 48-Megapixel-Weitwinkelkamera bilden das Herzstück der Drohne und gehören zu den derzeit leistungsfähigsten Varianten auf dem Markt.

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wiesmoor konnten sich an diesem Abend allerdings noch über zwei weitere Ergänzungen ihrer Ausrüstung freuen. Durch den feuerwehreigenen Förderverein wurde neben einem speziellen Anhänger auch ein E-Scooter beschafft. Hierbei fand Bürgermeister Sven Lübbers lobende Worte für die sehr erfolgreiche Arbeit des Fördervereins der Feuerwehr Wiesmoor. Es sei beachtlich, wie die Ausstattung der Wehr im Laufe der Jahre durch weitsichtige und vielfältige Anschaffungen des Vereins stetig verbessert werden konnte.

Den Anhänger konnte der Förderverein in sehr gutem gebrauchtem Zustand von der Firma „Die ostfriesische Räucherei Janssen GbR“ aus Fahne erwerben. Dem Kauf vorausgegangen waren bereits länger zurückliegende Überlegungen des Ortsbrandmeisters, das Logistik- und Hygienekonzept der Feuerwehr Wiesmoor pragmatisch und zukunftsorientiert weiter zu entwickeln. Bei dem Tandemachser handelt es sich um eine Spezialanfertigung, die genau diesen Überlegungen als Kombination aus Kühlanhänger und mobiler WC-Anlage in vollem Umfang entsprachen. Im vorderen Teil des Anhängers gelangt man über eine Tür zu einem kleinen Vorraum. Dort sind Einbauschränke vorhanden, in denen beispielsweise Reinigungsmittel und Hygieneartikel Platz finden. Dahinter befindet sich eine abgetrennte Toilettenkabine mit einem kleinen Waschbecken. Der hintere Teil des Anhängers ist über zwei große Hecktüren zu erreichen. Dort ist die geräumige Kühlzelle aufgebaut. An den Seiten werden mit Bannern bespannte Bauzaunelemente mitgeführt, die an Einsatzstellen als Sichtschutz aufgebaut werden können.

Eine kleine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Feuerwehr Wiesmoor erledigte in den vergangenen Wochen die notwendigen Arbeiten, um den Anhänger für Feuerwehrzwecke nutzen zu können. So musste das Gefährt unter anderem für die Lackierung in Feuerwehrrot vorbereitet werden. Bei der Lackierung selbst erhielt die Feuerwehr eine umfangreiche Unterstützung von der Firma Bohlen & Doyen. Bürgermeister Sven Lübbers überreichte dem zuständigen Gerätewart Neels Janßen schließlich die Schlüssel für den Anhänger.

Er soll beispielweise sowohl bei größeren Einsatzlagen, als auch bei länger andauernden Einsätzen Verwendung finden. Ein besonderer Vorteil besteht darin, dass in den Sommermonaten zukünftig an den Einsatzstellen schneller auf gekühlte Getränke zurückgegriffen werden kann, um die Regeneration der Feuerwehrleute nach einem kräftezehrenden Einsatz zu unterstützen.

Zu guter Letzt erhielt die Feuerwehr noch einen so genannten E-Scooter. Zunächst schaffte der Förderverein eines dieser Fahrzeuge an – ein Zweites soll bald folgen. Das angeschaffte Modell „Pollux“ stammt vom Hersteller Streetbooster. Das Gerät ist sehr robust gebaut. Durch die großen Reifen und die Vollfederung eignet sich das Kraftpaket auch für Fahrten abseits reiner Asphalt- und Pflastersteinuntergründe. Die Einsatzzwecke sind vielfältig. So kann der E-Scooter bei Personensuchen, Einsatzstellen größerer Ausdehnung, Schlauchkontrollen bei Wasserförderungen über lange Wegstrecken oder bei Großveranstaltungen Verwendung finden. Texte: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

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