Am Donnerstagmorgen ereignete sich im Friedeburger Ortsteil Wiesedermeer auf der Radarstraße zwischen Wiesedermeer und Brockzetel gegen 08.15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Eine verletzte Person sollte in ihrem Wagen eingeklemmt sein. Neben Rettungsdienst und Polizei machten sich auch zahlreiche Einsatzkräfte aus verschiedenen Feuerwehren auf den Weg zur Unfallstelle.
Hierbei bewährte sich wieder das mittlerweile etablierte Alarmierungssystem der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland, dass je nach Alarmstichwort automatisch und unabhängig von Gemeinde- und Landkreisgrenzen die benötigten nächstgelegenen Rettungsmittel in Marsch setzt. So wurden aufgrund der örtlichen Nähe zur Unfallstelle die Feuerwehren Wiesede, Brockzetel, Ardorf, Marcardsmoor, sowie die Feuerwehr Wiesmoor mit dem nächstgelegenen Rüstwagen alarmiert.
Nachdem die Einsatzkräfte den Einsatzort erreicht hatten, konnte die gemeldete Lage bestätigt werden. Beide beteiligten Fahrzeuge waren nach der Kollision auf der Straße in einen angrenzenden Straßengraben geschleudert worden. In einem der beiden Pkw wurde eine Frau durch die Kollision eingeschlossen, aber nicht eingeklemmt. So wurde durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit, indem die Fahrertür mit einem Spreizer geöffnet wurde. Danach konnte sie dem Rettungsdienst übergeben werden.
Die Einsatzkräfte der verschiedenen Feuerwehren sicherten die Einsatzstelle zudem für die Unfallaufnahme durch die Polizei ab. Dafür musste die Radarstraße in diesem Bereich komplett gesperrt werden. Die Kräfte aus Wiesmoor und Marcardsmoor konnten den Einsatzort nach knapp 60 Minuten wieder verlassen.
Am Sonntagvormittag verletzte sich ein Mann bei Arbeiten auf dem Dach eines Nebengebäudes im rückwärtigen Bereich eines Grundstückes an der Pollerstraße. Die schwere Schnittverletzung, die er sich dabei am Unterschenkel zuzog, machte neben dem Einsatz des Rettungsdienstes auch ein Eingreifen der Feuerwehr notwendig, da der Patient nicht ohne weitere Hilfsmittel vom Dach gerettet werden konnte.
Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte um 10.15 Uhr mit dem Alarmstichwort „Menschenrettung aus Höhe“. Kurze Zeit später rückten mehrere Einsatzkräfte mit Einsatzleitwagen, Drehleiter, Hilfeleistungslöschfahrzeug und Rüstwagen-Kran zur Einsatzstelle aus. Der mit dem Mehrzweckfahrzeug ersteintreffende Ortsbrandmeister konnte nach kurzer Lageerkundung die anrückenden Kräfte gezielt einweisen, um eine möglichst schnelle Rettung gewährleisten zu können.
Trotz der beengten Platzverhältnisse am Ort des Geschehens ließ sich die Drehleiter in der Nähe des Nebengebäudes platzieren. Nachdem die Mitarbeiter des Rettungsdienstes die Erstversorgung des Patienten auf dem Dach abgeschlossen hatten, konnte er im Anschluss per Drehleiterkorb gerettet werden.
Der gesamte Einsatz dauerte lediglich knapp 30 Minuten. Während dieser Zeit war die Pollerstraße in diesem Bereich gesperrt.
Eine längere Dieselspur beschäftigte die Feuerwehr Wiesmoor am Freitagnachmittag. Die Fahrbahnverunreinigung erstreckte sich über mehrere Straßen im Stadtgebiet. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen aus und sicherte besonders betroffene Bereiche bis zum Eintreffen einer Fachfirma für die Reinigung der Fahrbahnen ab.
Die Führung der Feuerwehr Wiesmoor, sowie der Einsatzleitwagen 2 der Kreisfeuerwehr aus Middels wurden am späten Mittwochabend gegen 21.30 Uhr zu einer Personensuche in Wiesmoor alarmiert. Als Treffpunkt für eine erste Lagebesprechung zusammen mit der Polizei diente das Feuerwehrhaus an der Hauptstraße.
Als die Polizei kurze Zeit darauf eintraf, konnte bereits Entwarnung gegeben werden. Die gesuchte Person wurde zuvor von den Beamten ausfindig gemacht. Daraufhin waren keine weiteren Maßnahmen seitens der Feuerwehr mehr erforderlich und der Einsatz konnte abgebrochen werden.
Am Montagabend befuhr der Lkw eines Bauunternehmens auf den Weg zu einer Großbaustelle die Kanalstraße I. Beim Einbiegen auf die dortige, mit Stahlplatten ausgelegte Baustraße, wurde der Kraftstofftank erheblich beschädigt und es trat Dieselkraftstoff aus.
Um einen Schaden für die Umwelt möglichst gering zu halten, wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 17.21 Uhr alarmiert. Laut Alarmmeldung drohten ca. 400 Liter Dieselkraftstoff auszulaufen. Die Einsatzkräfte rückten umgehend mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Bei der Erkundung am Unglücksort stellten die Feuerwehrleute fest, dass der Tank des Lkw bei dem Vorfall so schwer beschädigt wurde, dass der gesamte Tankinhalt bereits ausgelaufen war. Ein Teil des Kraftstoffes hatte sich großflächig auf den Stahlplatten im Einmündungsbereich von Kanalstraße I und Baustraße verteilt. Die Einsatzkräfte brachten mehrere Säcke Bindemittel aus, um die verbliebenen Flüssigkeitslachen aufzunehmen. Der weitaus größere Teil des Tankinhaltes war bereits in die Tragschicht der Baustraße eingesickert. Aufgrund der Ausdehnung der Bodenverunreinigung forderte der Einsatzleiter – wie in solchen Fällen üblich – die untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich an.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle bis zum Eintreffen des Landkreismitarbeiters ab. Nach einer Lagebesprechung mit dem ebenfalls anwesenden Bauleiter übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle im weiteren Verlauf an den Bauleiter. Die verantwortliche Baufirma wurde seitens der Unteren Wasserbehörde damit beauftragt, die Verunreinigungen fachgerecht zu beseitigen. So konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Einsatzort nach knapp eineinhalb Stunden wieder verlassen.
Ein gemeldeter Schuppenbrand beschäftigte die Feuerwehr Wiesmoor am Freitagvormittag gegen 10.20 Uhr. Nachdem die Feuerwehr den Einsatzort im Falkenweg erreicht hatten, stellten die Einsatzkräfte fest, dass es in einem kleinen Anbau des betroffenen Schuppens, in dem auch Brennholz gelagert wurde, brannte.
Zwei Trupps unter Atemschutz löschten das Feuer in kürzester Zeit. Sie verhinderten dadurch die Ausbreitung der Flammen auf den restlichen Schuppen. Der Anbau wurde durch das Feuer stark beschädigt. Im Zuge der Nachlöscharbeiten mussten Teile des dort gelagerten Brennholzvorrates entfernt werden.
Der Einsatz konnte bereits nach gut 30 Minuten beendet werden. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort.
Die Feuerwehr Wiesmoor wurde am Samstagnachmittag um 14.29 Uhr zu einem Heckenbrand im Klosterweg alarmiert. Als das erste Fahrzeug eintraf, hatten die Eigentümer das Feuer bereits mit einem Gartenschlauch unter Kontrolle bringen können. Die Einsatzkräfte führten noch Nachlöscharbeiten an der Tujahecke durch. Nach 30 Minuten konnte die Feuerwehr die Brandstelle wieder verlassen.
Die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde am Mittwochabend um 21.40 Uhr zur Unterstützung der Feuerwehren der Nachbargemeinde Großefehn und der Polizei zu einer Personensuche alarmiert.
Die Einsatzkräfte aus Wiesmoor rückten daraufhin mit dem Mehrzweckfahrzeug, dem Einsatzleitwagen, sowie dem Schlauchwagen aus, auf dem entsprechend dem Alarmierungsstichwort das Beladungsmodul „Drohne“ mitgeführt wurde.
Im Bereitstellungsraum am Feuerwehrhaus Großefehn-Zentrum erhielten sie eine Einweisung in die Lage und Infos über das ihnen zugeteilte Suchgebiet. Wenig später nahmen sie die Suche auf. Neben der Drohne setzten die Einsatzkräfte auch die mitgeführten E-Scooter ein, mit denen Wanderwege und die nähere Umgebung abgesucht wurden. Nach gut dreieinhalb Stunden beendete die Polizei die Suchmaßnahmen. Daraufhin konnten die Kräfte aus Wiesmoor zum Heimatstandort zurückkehren.
Um 11.16 Uhr gab es bereits die nächste Alarmierung an diesem Tag für die Feuerwehr Wiesmoor. Dieses Mal wurden die Einsatzkräfte zu einem Schuppenbrand in der Hauptwieke I gerufen. Nach Erreichen des Brandortes konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. Der Eigentümer hatte die Flammen in einem kleineren Anbau des Schuppens größtenteils selbst mit einem Gartenschlauch niedergeschlagen und eine weitere Ausbreitung verhindert. Die Feuerwehr führte im Anschluss noch Nachlöscharbeiten mit einem C-Rohr durch. Knapp eine Stunde später konnten die Einsatzkräfte zum Feuerwehrhaus zurückkehren.
Mitarbeiter einer Tiefbaufirma waren im Grenzweg mit Bauarbeiten beschäftigt. Einer der Männer erlitt in einer Baugrube plötzlich einen medizinischen Notfall. Aufgrund dessen wurde neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr alarmiert, um bei der Rettung der Person aus der Grube zu unterstützen. Wenige Minuten nach dem Alarm erreichten Rüstwagen und Drehleiter den Einsatzort. Beide Fahrzeuge verfügen über entsprechendes Equipment für solche Einsatzlagen. Allerdings brauchten die Einsatzkräfte der Feuerwehr hier nicht mehr tätig werden. Die anwesenden Arbeitskollegen hatten die betroffene Person bereits aus der Grube gerettet. Die Einsatzstelle wurde an den Rettungsdienst übergeben und die Feuerwehr rückte wieder ab.