Ein Großbrand im Apener Ortsteil Holtgast erforderte am Donnerstagabend den Einsatz zahlreicher Feuerwehren aus mehreren Landkreisen. An der dortigen Hauptstraße brannte ein größeres Betriebsgebäude.
Neben den Feuerwehren der Gemeinde Apen waren auch weitere Feuerwehren aus dem Landkreis Ammerland, sowie aus dem benachbarten Landkreis Leer am Einsatz beteiligt. Da sich die Löschwasserversorgung am Brandort als schwierig erwies, wurden im Verlauf des Einsatzes weitere Einheiten für den Wassertransport nachalarmiert. Dafür forderte die Einsatzleitung vor Ort gegen 23.30 Uhr auch den in Wiesmoor stationierten Einsatztraktor an, der sich wenig später mit dem 12.000 Liter Löschwasser fassenden Tankanhänger als so genanntes Großtanklöschfahrzeug auf den Weg zur Einsatzstelle machte.
Am Einsatzort wurden die Kräfte aus Wiesmoor in die Situation eingewiesen und in einem Einsatzabschnitt zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung eingesetzt. Neben dem Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Tank der Feuerwehr Edewecht versorgte somit auch das Großtanklöschfahrzeug aus Wiesmoor Teile der Einsatzstelle als so genannter Pufferspeicher mit Löschwasser. Für den Löschwassernachschub belieferten dann mehrere Tanklöschfahrzeuge der eingesetzten Feuerwehren die beiden Pufferspeicher im Pendelverkehr. Dabei klappte die Zusammenarbeit aller am Einsatz beteiligten Einheiten hervorragend. Gegen 03 Uhr konnten die Einsatzkräfte aus Wiesmoor die Einsatzstelle wieder verlassen.
Auch am Samstag mobilisierte die Stadt Wiesmoor alle verfügbaren Kräfte, um die Fahrbahnen im Stadtgebiet von Schneewehen zu befreien. Durch den starken Wind in der vorangegangenen Nacht türmten sich auf etlichen Straßen teils hohe Schneewehen auf, die die Fahrbahnen für Pkw unpassierbar machten. Hier waren die Außenbereiche der Stadt besonders betroffen. Neben Radladern und Traktoren des Bauhofes und externen Räumdiensten kam auch wieder der Einsatztraktor der Feuerwehr im Rahmen der Amtshilfe für den Bauhof zum Einsatz.
Mit dem Schneeräumschild wurden unter anderem Straßen in Marcardsmoor, Zwischenbergen und Mullberg wieder passierbar gemacht. Als sich der Traktor am frühen Morgen beim Schneeräumen in Zwischenbergen befand, wurde die Feuerwehr außerdem auf einen in einer Schneewehe steckengebliebenen Pkw aufmerksam gemacht. Die Einsatzkräfte zogen den Wagen der jungen Familie mit dem Traktor aus dem Schnee heraus, damit sie die Fahrt fortsetzen konnten. Die Feuerwehr konnte ihren Einsatz schließlich am frühen Nachmittag beenden.
Am späten Vormittag rutschte ein Lkw der 7,5 Tonnen Klasse im Kurvenbereich Amselweg Ecke Birkhahnweg aufgrund extremer Straßenglätte seitlich von der Fahrbahn. Die Räder auf der Beifahrerseite versanken dabei in der aufgeweichten Berme. Da sich die Unfallstelle in einem schlecht einsehbaren Kurvenbereich befand, forderte die Polizei die Feuerwehr an. Es sollte versucht werden, den Lkw möglichst schnell freizuschleppen, um wegen der winterlichen Straßenbedingungen eine weitere Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zu vermeiden.
Da der Einsatztraktor ohnehin im Stadtgebiet unterwegs war, wurde er zur Unfallstelle beordert. Ihm gelang es in kurzer Zeit den Lkw zurück auf die Fahrbahn zu ziehen. Anschließend konnte der Lkw-Fahrer seine Fahrt fortsetzen.
Aufgrund der herausfordernden Wetterlage bat der Bauhof der Stadt Wiesmoor am Morgen zusätzlich die Feuerwehr um Amtshilfe.
Daraufhin wurde der Einsatztraktor eingesetzt, um mit dem Schneeräumschild die Hauptverkehrswege und mögliche Anfahrtsstrecken für den Rettungsdienst frei zu halten. Am frühen Nachmittag konnte der Einsatz schließlich beendet werden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag brach in einem landwirtschaftlich genutzten Gebäude in der Gemeinde Großefehn am Bullmeedeweg in Bagband ein Feuer aus. Daraufhin wurde neben mehreren Feuerwehren aus der Gemeinde Großefehn, sowie der Samtgemeinde Hesel um kurz nach 0.30 Uhr auch die Feuerwehr Wiesmoor alarmiert. Wenig später rückten Drehleiter und Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Aufgrund der unzureichenden Wasserversorgung im Bereich der Einsatzstelle forderte der Einsatzleiter der örtlichen Feuerwehr wenig später auch das GTLF-V der Feuerwehr Wiesmoor an.
Durch den schnellen Einsatz der beteiligten Feuerwehren konnten die Flammen zügig niedergeschlagen und somit ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich aufgrund der großen Mengen an gelagerten Erntevorräten allerdings noch längere Zeit hin.
Einen weiteren Bericht finden Sie hier (FF Großefehn)