PKW im Kanal

Mitten im Unwettergeschehen erfolgte am Freitagabend gegen 21.15 Uhr die Alarmierung mehrerer Feuerwehren der Gemeinde Großefehn und dem Rüstwagen-Kran der Feuerwehr Wiesmoor zu einem schweren Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmten Personen, bei dem ein Pkw im Kanal versunken sein sollte. Kurz nachdem die Rettungskräfte den Unfallort an der Kanalstraße Nord erreicht hatten, konnte festgestellt werden, dass sich keine Personen mehr im verunfallten Fahrzeug befanden. Daraufhin konnte die Feuerwehr Wiesmoor wieder abrücken. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                           

Brand eines größeren Schuppens

Am Sonntagmorgen wurden die Feuerwehren Wiesmoor, Marcardsmoor und Middels (Einsatzleitwagen 2), sowie das DRK Aurich um 08.14 Uhr zu einem gemeldeten Wohngebäudebrand in der Straße Osterende in Zwischenbergen alarmiert. Die wenig später mit mehreren Fahrzeugen anrückenden Feuerwehrkräfte konnten größtenteils auf Sicht anfahren, da ihnen eine große Rauchsäule den Weg zur Einsatzstelle wies.

Statt eines brennenden Wohngebäudes fanden die ersteintreffenden Einsatzkräfte einen größeren alleinstehenden Schuppen vor, der allerdings in voller Ausdehnung brannte. Das Feuer fand in den dort gelagerten Materialien reichlich Nahrung. Die Hitzestrahlung war so groß, dass ein in der Nähe abgestellter Anhänger, sowie ein Fahrzeug ebenfalls Beschädigungen davontrugen. Es wurden umgehend mehrere Atemschutztrupps eingesetzt, die das Feuer mit insgesamt drei C-Rohren innerhalb kürzester Zeit unter Kontrolle brachten. Aufgrund dieser Lageentwicklung konnten die Feuerwehr Marcardsmoor und der ELW 2 aus Middels den Einsatz abbrechen.

Die Löschwasserversorgung der im ländlichen Außenbereich gelegenen Einsatzstelle wurde zunächst durch die wasserführenden Fahrzeuge sichergestellt. Zwischenzeitlich bauten weitere Einsatzkräfte eine mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung zum nächsten Hydranten auf. Im Zuge der umfangreichen Nachlöscharbeiten half kurzfristig auch ein Nachbar mit seinem Traktor aus, der das Brandgut mit dem Frontlader etwas auseinanderzog. Um hartnäckige Glutnester im Brandschutt zu ersticken, wurde abschließend auch Löschschaum eingesetzt. Insgesamt kamen fünf Atemschutztrupps zum Einsatz. Der circa 8×12 Meter große Schuppen und die darin befindlichen Materialien und Gerätschaften wurden durch das Feuer vollkommen zerstört. Die Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst des DRK Aurich übernahm die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte. Die Polizei leitete noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache ein. Die Feuerwehr Wiesmoor war mit 60 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen vor Ort. Die Straße Osterende musste für die Dauer der Löscharbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Nach und nach rückten die Einsatzkräfte schließlich vom Ort des Geschehens wieder ab. Das letzte Fahrzeug der Feuerwehr konnte die Einsatzstelle nach gut zwei Stunden verlassen. Die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft aller eingesetzten Fahrzeuge und Geräte dauerte im Feuerwehrhaus allerdings noch bis 11.20 Uhr an. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb

Schornsteinbrand

Ein Schornsteinbrand rief am späten Samstagabend die Feuerwehr Wiesmoor auf den Plan. Um 19.37 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland die Einsatzkräfte, die wenige Minuten später mit mehreren Fahrzeugen zum Einsatzort in der Süderwieke I ausrückten. Die Feuerwehr kontrollierte den Schornstein, sowie die angrenzenden Bereiche in dem Haus. Eine weitere Brandausbreitung konnte dabei nicht festgestellt werden. Nach der Ankunft des zuständigen Schornsteinfegers entfernten die Einsatzkräfte Glutreste über die Reinigungsöffnung des Schornsteins und löschten diese außerhalb des Gebäudes ab. Gut eine Stunde später konnten die Einsatzkräfte den Brandort wieder verlassen und zum Feuerwehrhaus zurückkehren. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)         

                                                  

Feuer greift auf Dachstuhl über

Am Neujahrstag wurden die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor zusammen mit der DRK Bereitschaft Aurich und dem Einsatzleitwagen 2 des Landkreises, stationiert bei der Feuerwehr Middels, um 11.19 Uhr durch die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland zu einem Dachstuhlbrand in der Norderwieke II in Wiesmoor alarmiert. Aufgrund des Alarmstichwortes rückten die Feuerwehren innerhalb kürzester Zeit mit einem Großaufgebot zur Einsatzstelle aus. Am Brandort schien sich diese Meldung für die ersteintreffenden Kräfte zu bestätigen. Aus dem gesamten Dachstuhl drang dichter Rauch und im rückwärtigen Bereich des Gebäudes waren offene Flammen zu sehen.

Es handelte sich bei dem betroffenen Objekt um das alleinstehende Nebengebäude eines Wohnhauses mit ausgebautem Spitzdach, in dem u.a. auch eine Garage im Erdgeschoss untergebracht war. Als die Feuerwehr eintraf, befand sich ein direkt hinter dem Gebäude stehender Geräteschuppen in Vollbrand. Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf den Dachstuhl des Nebengebäudes ausgedehnt. Durch die enorme Hitzeentwicklung war dort auch schon ein großes Fensterelement im Giebel geborsten. Durch den schnellen Einsatz mehrerer Atemschutztrupps gelang es der Feuerwehr, die Flammen zügig mit drei C-Rohren niederzuschlagen. Um das Feuer im Dachstuhl von außen löschen zu können, mussten die eingesetzten Atemschutzgeräteträger zudem die Dachziegel im betroffenen Bereich entfernen. Über die Drehleiter wurden die Arbeiten unterstützt. Nach gut 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle – eine Ausbreitung der Flammen auf die restlichen Gebäudeteile konnte somit rechtzeitig unterbunden werden. Im Rahmen der umfangreichen Nachlöscharbeiten wurden noch mehrere Glutnester mithilfe von Wärmebildkameras ausfindig gemacht und gezielt abgelöscht.

Durch Feuer, Brandrauch und Löschwasser entstand ein nicht unerheblicher Gebäudeschaden. Allerdings verhinderte das rasche Eingreifen der Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor einen Totalverlust. Personen wurden nicht verletzt. Die Norderwieke II war während der Lösch- und Aufräumarbeiten für etwas mehr als anderthalb Stunden komplett für den Verkehr gesperrt. Die Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst des DRK Aurich übernahm die sanitätsdienstliche Absicherung aller eingesetzten Einsatzkräfte. Die Polizei nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache auf. Die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor waren mit insgesamt 70 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatzleitwagen 2 aus Middels konnte den Einsatz bereits auf der Anfahrt abbrechen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

PKW im Kanal

Am Freitagabend ereignete sich auf der Oldenburger Straße ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Fahrzeugführer befuhr mit seinem Pkw älteren Baujahrs die Fahrbahn in Richtung Stadtzentrum. Auf gerader Strecke kam er plötzlich von der Fahrbahn ab und landete anschließend mit seinem Wagen im Nordgeorgsfehnkanal. Kurz darauf alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland zahlreiche Rettungskräfte zur Unfallstelle, da davon ausgegangen werden musste, dass sich noch mindestens eine Person im Fahrzeug befand. So wurden neben der Feuerwehr Wiesmoor, deren Kräfte gerade den wöchentlichen Ausbildungsdienst absolvierten, auch die DLRG Ortsgruppen Wiesmoor-Großefehn und Aurich, sowie Rettungsdienst und Polizei um 20.42 Uhr in Marsch gesetzt.   Die ersten Kräfte der Feuerwehr erreichten den Einsatzort binnen weniger Minuten. Der Oldtimer war zu diesem Zeitpunkt schon komplett im Kanal versunken. Anwohnern und weiteren Ersthelfern war es glücklicherweise gelungen, den alleinbeteiligten Fahrer vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte aus seiner misslichen Lage zu befreien. Er war ansprechbar und wurde anschließend durch den Rettungsdienst versorgt. In Zusammenarbeit mit den Einsatztauchern der DLRG Ortsgruppe Wiesmoor-Großefehn konnte der versunkene Wagen schnell im Wasser lokalisiert und anschließend mit dem Kran des Rüstwagens aus dem Wasser geborgen werden. Aufgrund der besseren Erreichbarkeit der Einsatzstelle erfolgten die Bergungsmaßnahmen von der Mullberger Straße aus. Das letzte Fahrzeug der Feuerwehr Wiesmoor, die insgesamt mit 35 Feuerwehrkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort war, konnte die Einsatzstelle nach etwas mehr als einer Stunde verlassen. Die Mullberger Straße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zwischen dem Drosselweg und der Bentstreeker Straße komplett gesperrt. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                                                                                           

Saunabrand an ungewöhnlicher Stelle

Zu einem Brandeinsatz an einem Wohn- und Geschäftshauskomplex rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus. Der Alarm erfolgte um 03.41 Uhr – wenige Minuten später trafen die ersten Kräfte an der Einsatzstelle, die an der Hauptstraße lag, ein.

Sie stellten fest, dass auf der Dachterrasse im rückwärtigen Bereich des Gebäudes eine Saunahütte in voller Ausdehnung brannte. Das Feuer hatte sich bereits auf die aus Kunststoffplatten bestehende Bedachung eines darunterliegenden Anbaus ausgedehnt. Einsetzende Windböen trieben die Flammen auf der Dachterrasse zudem in Richtung einer angrenzenden Oberwohnung, deren äußere Scheiben der doppelverglasten Fenster bereits geborsten waren. Da durch das Feuer keine Personen gefährdet waren, konnten sich die Einsatzkräfte gleich zu Beginn auf die Brandbekämpfung konzentrieren.

Noch vom Boden aus leitete die Feuerwehr einen ersten Löschangriff mit einem C-Rohr ein, um die Flammen in Schach zu halten. Da die Lage zu diesem Zeitpunkt noch als kritisch anzusehen war und eine mögliche Ausbreitung der Flammen in die darunterliegenden Räumlichkeiten nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Feuerwehr Marcardsmoor zur Unterstützung nachgefordert. Im Verlauf des Einsatzes setzten die Feuerwehrleute weitere C-Rohre ein, die unter anderem über die Drehleiter und einen Atemschutztrupp, welcher sich Zutritt zur Dachterrasse verschafft hatte, vorgenommen wurden. So gelang es den Einsatzkräften rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäudeteile konnte somit erfolgreich verhindert werden. Die Saunahütte wurde vom Feuer vollkommen zerstört, der darunterliegende Anbau stark in Mitleidenschaft gezogen. Im Zuge der Nachlöscharbeiten entfernten die eingesetzten Atemschutztrupps die Reste der Hütte vom Dach. Mit Wärmebildkameras kontrollierten sie die Brandstelle außerdem auf versteckte Glutnester. Nach knapp zwei Stunden konnten die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor, die mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort waren, wieder abrücken.Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)        

                                                                           

Personensuche mit positivem Ausgang

Die Feuerwehr Wiesmoor wurde auf Anforderung der Polizei am späten Dienstagabend um 21.10 Uhr zu einer Personensuche alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Stadtteil Wiesederfehn. Als Treffpunkt für die Einsatzkräfte und als Standort der Einsatzleitung wurde der große Parkplatz des Combi-Marktes an der Hauptstraße genutzt.

Dort fand durch die Polizei zunächst eine Einweisung in die Situation statt. Es gab ernstzunehmende Hinweise, dass die gesuchte Person sehr mobil unterwegs sein könnte. Zudem war es wahrscheinlich, dass sich die vermisste Person in einer medizinischen Notlage befand. Daraufhin veranlasste der Einsatzleiter der Feuerwehr Wiesmoor in Rücksprache mit der Polizei eine umfangreiche Nachalarmierung weiterer Kräfte, um die Suche in dem riesigen Gebiet effektiver durchführen zu können. So wurden neben den Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor auch der ELW 2 der Feuerwehr Middels, die Rettungshundestaffel des DRK Aurich, die Drohnengruppen aus Osterhusen, Norden und Ochtersumalarmiert. Da sich auch der Hopelser Wald im Suchgebiet befand, wurden kreisübergreifend die Feuerwehren Marx und Friedeburg ebenfalls zur Unterstützung angefordert.

Nachdem die ersten Einheiten die Suche in ihren zugeteilten Bereichen aufgenommen hatten, kam über die Einsatzleitung die Meldung, dass sich die gesuchte Person wieder an ihrer Wohnanschrift eingefunden hatte. Somit konnten die zahlreichen, noch auf Anfahrt befindlichen Kräfte, als auch die bereits eingesetzten Feuerwehrleute den Einsatz nach knapp einer Stunde abbrechen.

Großbrand gerade noch verhindert

Am Sonntagabend geriet das Fett einer Gastronomie-Fritteuse in einem Gastronomiebetrieb an der Hauptstraße im Zentrum Wiesmoors in Brand. Daraufhin wurde die Feuerwehr um 19:47 Uhr durch die Kooperative Regionalleistelle Ostfriesland mit dem Einsatzstichwort Zimmerbrand alarmiert.

Als die Einsatzkräfte den Brandort erreicht hatten, quoll bereits dichter Rauch aus dem Dachbereich des größeren kombinierten Geschäfts- und Wohngebäudes hervor und wehte auf die Hauptstraße. Zudem war im Inneren des im Erdgeschoß befindlichen Imbisses eine starke Brandentwicklung zu erkennen. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz zur Lageerkundung und Brandbekämpfung in das Objekt vor. Weitere Kräfte bauten im rückwärtigen Bereich des Gebäudes sofort einenLöschangriff von außen auf, um Flammen zu bekämpfen, die aus den Rohren einer Lüftungsanlage in den Himmel schlugen. Außerdem wurde eine Wasserversorgung zu einem nahegelegenen Hydranten aufgebaut. Die Drehleiter ging ebenfalls vor dem Gebäude in Stellung, um von dort auf das Dach gelangen zu können. Hier wurde schließlich ein weiterer gezielter Löschangriff auf die Lüftungsanlage vorgenommen.

Es gelang der Feuerwehr gerade noch rechtzeitig, die Flammen niederzuschlagen, bevor sie sich durch die Lüftungsanlage auf weitere Teile des großen Gebäudekomplexes ausbreiten konnten. Während der aufwendigen Nachlöscharbeiten konnten mithilfe der vorhandenen Wärmebildkameras noch einige Glutnester ausfindig gemacht werden.

In den direkt vom Feuer betroffenen Räumlichkeiten richteten die Flammen und der entstandene Brandrauch erheblichen Schaden an. Die Feuerwehr setzte zudem zwei Hochleistungslüfter ein, um das Erdgeschoss als auch das Obergeschoss vom Brandrauch zu befreien. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr Wiesmoor war mit neun Fahrzeugen und insgesamt 60 Kräften für gut eineinhalb Stunden im Einsatz. Daneben waren auch Beamte der Polizei Aurich, sowie ein Mitarbeiter des örtlichen Energieversorgers vor Ort. Während der Löscharbeiten musste die Hauptstraße für den Verkehr gesperrt werden.

Vermisste Person im Kanal

Wenige Minuten nach Ende des ersten Einsatzes am Freitagabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 20.08 Uhr erneut zu einem Wasserrettungseinsatz alarmiert. Dieses Mal lautete die Meldung: Menschenrettung aus Wasser, Einsatzort war die Mullberger Straße in Mullberg. Dort wurde ein herrenloses Fahrrad an der Kanalböschung gefunden. Durch die dortige Spurenlage lag zudem die Vermutung nahe, dass der Besitzer des Fahrrades wohlmöglich in den Kanal gestürzt sei. Daraufhin rückten die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot zur Einsatzstelle aus.

Dort wurde zunächst der betroffene Bereich der Kanalböschung durch die Einsatzkräfte abgesucht, teils auch mit Wärmebildkameras. Weiterhin wurde die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet. Hierbei kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Von der Rüstwagenbesatzung wurde das Schlauchboot zu Wasser gebracht, um das Gebiet von der Wasserseite aus abzusuchen. Parallel dazu machten sich die Einsatztaucher der DLRG und die Drohnengruppe der Feuerwehr für den Einsatz bereit.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam von der Polizei die Rückmeldung, dass der Fahrradbesitzer zu Hause angetroffen werden konnte. Somit konnten alle beteiligten Rettungskräfte den Einsatz nach knapp einer Stunde abbrechen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                                           

PKW landet im Kanal – Unfall endete glimpflich

Durch die vorbildliche und schnelle Reaktion mehrerer Ersthelfer endete am Freitagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall in Mullberg für alle Unfallbeteiligten glimpflich. Zuvor stießen zwei Pkw im Kreuzungsbereich Mullberger Straße Ecke Bentstreeker Straße zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug eines älteren Ehepaares in den angrenzenden Nordgeorgsfehnkanal geschleudert. Ein junger Autofahrer, der das Unfallgeschehen beobachtete, erkannte sofort die lebensbedrohliche Situation, in der sich die beiden Senioren befanden. Der couragierte Ersthelfer, selbst Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Friedeburg, zögerte keine Sekunde und sprang in den Kanal, um die beiden Insassen aus dem bereits halb versunkenen Wagen zu befreien. Da sich die Türen des Fahrzeugs von außen zunächst nicht öffnen ließen, musste er eine Seitenscheibe einschlagen. Danach gelang es ihm, beide Personen aus dem Pkw zubefreien. Weitere Ersthelfer kümmerten sich im Anschluss um die Unfallbeteiligten.

Da zum Zeitpunkt der Alarmierung der Rettungskräfte um 07:38 Uhr davon ausgegangen werden musste, dass sich die Personen noch im versunkenen Fahrzeug befanden, rückte ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und Polizei zur Unfallstelle aus.

Doch nachdem die zahlreichen Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreicht hatten, konnteschließlich schnell Entwarnung gegeben werden. Die drei Unfallbeteiligten trugen glücklicherweise keine schwereren Verletzungen davon. Der junge Ersthelfer, der das ältere Ehepaar aus dem Pkw befreite, verletzte sich bei der Rettungsaktion leicht an einer Hand. Sie alle wurden durch die Mitarbeiter des Rettungsdienstes versorgt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und hob das Unfallfahrzeug nach Abschluss der Unfallaufnahme durch die Polizei mit dem Kran des Rüstwagens aus dem Kanal. Nach gut 90 Minuten konnten die letzten Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.

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