Beseitigung von Schneewehen im Stadtgebiet

Auch am Samstag mobilisierte die Stadt Wiesmoor alle verfügbaren Kräfte, um die Fahrbahnen im Stadtgebiet von Schneewehen zu befreien. Durch den starken Wind in der vorangegangenen Nacht türmten sich auf etlichen Straßen teils hohe Schneewehen auf, die die Fahrbahnen für Pkw unpassierbar machten. Hier waren die Außenbereiche der Stadt besonders betroffen. Neben Radladern und Traktoren des Bauhofes und externen Räumdiensten kam auch wieder der Einsatztraktor der Feuerwehr im Rahmen der Amtshilfe für den Bauhof zum Einsatz.

Mit dem Schneeräumschild wurden unter anderem Straßen in Marcardsmoor, Zwischenbergen und Mullberg wieder passierbar gemacht. Als sich der Traktor am frühen Morgen beim Schneeräumen in Zwischenbergen befand, wurde die Feuerwehr außerdem auf einen in einer Schneewehe steckengebliebenen Pkw aufmerksam gemacht. Die Einsatzkräfte zogen den Wagen der jungen Familie mit dem Traktor aus dem Schnee heraus, damit sie die Fahrt fortsetzen konnten. Die Feuerwehr konnte ihren Einsatz schließlich am frühen Nachmittag beenden.

Text: jmb                                                                                                                              

Baumbeseitigung

Ein Teil einer großen und mehrstämmigen Weide stürzte aufgrund der teils starken Windböen am Nachmittag im rückwärtigen Bereich des Rathauses um. Außerdem neigten sich die weiteren Ausleger des Baumes bedrohlich in Richtung Nachbargrundstück, auf dem sich die Zufahrt zum Areal der Johanniter, Ortsverband Wiesmoor, befindet.

Um die Gefahrenstelle zu beseitigen, rückte die Feuerwehr Wiesmoor mit der Drehleiter aus. In gut eineinhalb Stunden schnitten die Einsatzkräfte den Baum soweit zurück, bis keine Gefahr mehr von ihm ausging. Der Bauhof sperrte den Bereich ab, da die Reste des Baumes zu einem späteren Zeitpunkt in Eigenregie vom angrenzenden Parkplatz entfernt werden sollen.

Text: jmb                                                                                                                              

Amtshilfe für den Bauhof

Aufgrund der herausfordernden Wetterlage bat der Bauhof der Stadt Wiesmoor am Morgen zusätzlich die Feuerwehr um Amtshilfe.

Daraufhin wurde der Einsatztraktor eingesetzt, um mit dem Schneeräumschild die Hauptverkehrswege und mögliche Anfahrtsstrecken für den Rettungsdienst frei zu halten. Am frühen Nachmittag konnte der Einsatz schließlich beendet werden.

Text: jmb                                                                                                                              

Sturmschaden

Am Freitagnachmittag wurde die Bereitschaft des städtischen Baubetriebshofes zum Fasanenweg gerufen, da dort ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Bei dem Baum handelte es sich um eine große Linde mit einem Stammdurchmesser von gut 50 Zentimetern, die sich in starker Schräglage befand und in der Krone eines gegenüberliegenden Straßenbaumes verfangen hatte.

Aufgrund dieser besonderen Lage wurde zunächst der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wiesmoor telefonisch informiert. Nach kurzer Lageerkundung ließ er die Drehleiter und den Rüstwagen anrücken, um die Gefahrenstelle zu beseitigen. Mithilfe der Drehleiter konnte die Baumkrone teilweise zurückgeschnitten werden. Anschließend wurde das Stahlseil der Seilwinde des Rüstwagen am Baum angeschlagen, um so die Linde sicher zu Boden zu bringen. Danach wurde sie mit einer Motorsäge weiter zerkleinert. Nach gut eineinhalb Stunden war die Gefahrenstelle beseitigt und die Straße wieder frei.

Text: jmb                                                                                                                                 

Sturmschaden

Am Freitagmorgen unterstützte die Feuerwehr Wiesmoor den Bauhof der Stadt Wiesmoor bei einer Baumbeseitigung. Im Burenweg musste eine umsturzgefährdete Pappel gefällt werden. Der Baum wurde vom Korb der Drehleiter heraus zurückgeschnitten und die Gefahrenstelle damit beseitigt.

Text: jmb                                                                                                                       

Lkw droht in Kanal zu kippen

Ein Lkw mit Anhänger befuhr am frühen Dienstagnachmittag die Oldenburger Straße von Hinrichsfehn kommend in Richtung Wiesmoor, als der Fahrzeuglenker plötzlich nach rechts auf die Berme geriet. Das Fahrzeuggespann ließ sich nicht mehr auf die Straße zurücklenken und kam schließlich komplett von der Fahrbahn ab. Der Lkw blieb nach wenigen Metern in starker Schräglage in der Kanalböschung stecken. Die beiden Insassen konnten das Fahrzeug unverletzt und selbstständig verlassen. Da der Lkw auf dem weichen Untergrund in den Kanal zu kippen drohte, wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 12.56 Uhr alarmiert.

Die Einsatzkräfte rückten mit dem Rüstwagen-Kran und weiteren Großfahrzeugen an, um zu verhindern, dass der verunfallte Lkw in den Nordgeorgsfehnkanal rutscht. Zunächst sicherten sie den Lastwagen mit der Seilwinde des Rüstwagens gegen ein wegkippen ab. Für den zweiten Sicherungsstrang kam ein Kettenzug, der am Schlauchwagen angeschlagen wurde, zum Einsatz. So sicherten die Einsatzkräfte das Fahrzeug bis zum Eintreffen eines Bergungsunternehmens. Weiterhin unterstützte die Feuerwehr die Polizei bei den notwendigen Absperrmaßnahmen mit einem Fahrzeug. Die Oldenburger Straße musste für die Dauer der Bergungsarbeiten zwischen Amselweg und Rhododendronstraße für knapp zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden.Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Fahrbahn durch Torfmull verschmutzt

Ein Lkw verlor am frühen Donnerstagnachmittag erhebliche Mengen seiner Ladung auf der Hauptstraße. Der Torfmull lag stellenweise mehrere Zentimeter hoch auf der Fahrbahn. Besonders betroffen war der Bereich zwischen Hauptkreuzung und Neuer Weg in Fahrtrichtung Voßbarg. Zunächst rückten Mitarbeiter des städtischen Bauhofes mit schwerem Gerät an, um den Torfmull von der Straße zu entfernen. Im weiteren Verlauf der Reinigungsarbeiten wurde auch die Feuerwehr Wiesmoor mit dem Tanklöschfahrzeug herangezogen, um die restlichen Rückstände des Torfmulls von der Fahrbahn zu spülen. Die Einsatzkräfte konnten ihren Einsatz nach gut 45 Minuten beenden. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Notfalltüröffnung

Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr Wiesmoor im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes um 16.33 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in die Schulstraße alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften dem Rettungsdienst einen Zugang zur betroffenen Wohnung. Im weiteren Verlauf des Einsatzes führte die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof noch Maßnahmen zur Eigentumssicherung durch. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Wasserschaden in Wohnhaus

Als Folge eines Starkregenschauers wurde der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wiesmoor am Samstagnachmittag von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland zur Erkundung eines Wasserschadens in einem Wohnhaus in der Begonienstraße alarmiert. Die Erkundung ergab, dass durch undichte Dachflächen eine nicht unerhebliche Menge Regenwasser in das Gebäude eingedrungen war. Mit den Mitteln der Feuerwehr war an dieser Einsatzstelle allerdings nichts auszurichten. Da sich der Vermieter des Wohnhauses wenig kooperativ zeigte, mussten im weiteren Verlauf des Einsatzes die Polizei, die EWE als zuständiger Energieversorger, die Rufbereitschaft des Bauhofes, sowie das Ordnungsamt der Stadt Wiesmoor hinzugezogen werden. Das Haus musste aufgrund des massiven Wasserschadens aus Sicherheitsgründen von der Stromversorgung getrennt werden. Damit war es unbewohnbar. Eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes kümmerte sich im Anschluss um die Unterbringung mehrerer Bewohner in einer Ersatzunterkunft. Der Einsatz endete für die Feuerwehr nach knapp drei Stunden. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

Brand Betriebsgebäude

Durch ein verheerendes Feuer wurde das Gebäude eines Autohauses an der Hauptstraße im Wiesmoorer Stadtteil Voßbarg vollständig zerstört. Das Autohaus gliederte sich in einen Werkstatt- und weitere Lagerbereiche, sowie eine große Ausstellungshalle mit Büros und angrenzenden Räumlichkeiten für die Mitarbeiter. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Die Feuerwehr rückte insgesamt mit über 100 Kräften und 16 Fahrzeugen an, um den Großbrand zu bekämpfen. Die Bevölkerung wurde aufgrund der massiven Rauchentwicklung über die Warn-App Katwarn aufgerufen, in der Umgebung Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Der Alarm riss die Einsatzkräfte der Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor um 03.21 Uhr mit dem Stichwort „Feuer Betriebsgebäude“ aus den Betten. Mehrere Kräfte der Feuerwehr Wiesmoor – unter ihnen auch der Ortsbrandmeister – kamen auf ihrem Weg zum Feuerwehrhaus am gemeldeten Einsatzobjekt vorbei. Durch diese ersten „Lageerkundungen auf Sicht“ war bereits beim Ausrücken der ersten Fahrzeuge klar, dass es sich um einen bestätigten Großbrand handelte. Zusammen mit den beiden Wiesmoorer Feuerwehren wurde auch die Feuerwehr Middels mit dem dort stationierten Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich, sowie die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Sanitätsdienst der DRK Kreisbereitschaft Aurich alarmiert. Das DRK kümmerte sich während der Löscharbeiten um die sanitätsdienstliche Absicherung aller Einsatzkräfte.

Als die Feuerwehr eintraf stand der gesamte Werkstattbereich in Flammen. Die Wärmestrahlung und die Rauchentwicklung des Feuers waren zu diesem Zeitpunkt bereits enorm. Am Übergang zwischen Werkstatt und Ausstellungshalle war außerdem zu erkennen, dass sich der Brand bereits auf weitere Gebäudeteile ausgedehnt hatte. Im Inneren des brennenden Gebäudes, das als Stahlbaukonstruktion erstellt wurde, kam es in der Anfangsphase des Einsatzes zu mehreren Verpuffungen und kleineren, aber lautstarken Explosionen. Dabei begünstigten viele Dinge, wie dort gelagerte Reifen, Betriebsstoffe, sowie die Fahrzeuge in der Werkstatt und mehrere Gasflaschen die rasche Brandausbreitung im gesamten Gebäude. An einen Innenangriff war zu dieser Zeit bereits nicht mehr zu denken. Aber auch im Außenbereich des Autohauses bestand durch die starke Wärmestrahlung des Feuers die Gefahr der Brandausbreitung auf abgestellte Fahrzeuge und gelagerte Materialien. Die Feuerwehr begegnete dieser Gefahr mit mehreren so genannten Riegelstellungen, bei denen gefährdete Objekte mit viel Löschwasser vom Feuer abgeschirmt und geschützt werden. Aufgrund der Größe des Brandobjektes forderte der Einsatzleiter außerdem eine zusätzliche Drehleiter an. Dazu wurde die Feuerwehr Aurich zur Unterstützung alarmiert.

Eine weitere Herausforderung war die beengte Platzsituation auf dem Betriebsgelände des Autohauses. Wie bei einem solchen Objekt üblich, standen vor dem Brandobjekt etliche Pkw dicht an dicht auf dem Gelände. Für die Fahrzeuge der Feuerwehr, allen voran die Drehleiter, war deswegen nicht genügend Platz vorhanden. Gleich zu Beginn des Einsatzes begannen daher mehrere Einsatzkräfte damit, Neuwagen und Fahrzeuge von Kunden mithilfe von Pkw-Rangierhilfen aus dem Gefahrenbereich zu entfernen. Sie wurden im hinteren Teil des Betriebsgeländes abgestellt. Auf diese Weise konnte die Feuerwehr innerhalb kurzer Zeit gut 36 Fahrzeuge vor Schäden durch Wärmestrahlung bewahren und sich zugleich ausreichend Platz für die umfangreichen Löscharbeiten schaffen.

Der hohe Löschwasserbedarf konnte durch mehrere Hydranten in der Umgebung gedeckt werden. Um die Sicherheit der Einsatzkräfte bei den notwendigen Arbeiten zur Brandbekämpfung zu gewährleisten, mussten die Hauptstraße und die Pollerstraße im Bereich der Einsatzstelle komplett für den Verkehr gesperrt werden. Während das Feuer im Werkstattbereich nach einiger Zeit eingedämmt werden konnte, zündete der Brand in der Ausstellungshalle und den dahinter liegenden Räumen durch.

Mit einem Radbagger, der durch die Firma Bohlen & Doyen zur Verfügung gestellt wurde, musste schließlich die Blechfassade an einigen Stellen des Gebäudes Stück für Stück entfernt werden, damit man die Brandherde im Inneren erreichen konnte. Um die Löscharbeiten mit zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern zu unterstützen, forderte der Einsatzleiter die Feuerwehr Strackholt aus der Gemeinde Großefehn nach. Im Verlauf des Einsatzes wurde das Feuer mit mehreren Strahlrohren und mit den Wasserwerfern der beiden Drehleitern bekämpft. In einigen Bereichen des Brandobjektes musste die Feuerwehr auch Löschschaum einsetzen. Mithilfe der Seilwinde des Rüstwagens zogen die Einsatzkräfte außerdem noch zwei Fahrzeugwracks aus der völlig ausgebrannten Werkstatt heraus, um sie ablöschen zu können. Die Drohne der Feuerwehr Wiesmoor lieferte während der Löscharbeiten aufschlussreiche Luftbilder von der Einsatzstelle.

Durch die Brandbekämpfung floss Löschwasser, das mit Öl und anderen Betriebsstoffen kontaminiert war, durch die Oberflächenentwässerung in die angrenzenden Gräben. Um die Ausbreitung des kontaminierten Löschwassers zu verhindern, legten die Kräfte der Feuerwehr Marcardsmoor neben der Brandbekämpfung noch mehrere Ölsperren in den betroffenen Gräben aus. In diesem Zusammenhang waren später auch die untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich, Mitarbeiter des städtischen Klärwerks und ein Mitarbeiter der NLWKN in den Einsatz involviert. Zudem leitete die Polizei noch während des laufenden Feuerwehreinsatzes ihre Ermittlungen zur möglichen Brandursache ein.

Nach mehreren Stunden intensiver Löscharbeiten konnte das Feuer am frühen Vormittag schließlich gänzlich unter Kontrolle gebracht werden. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Anzahl der Einsatzkräfte nach und nach zurückgefahren. Die umfangreichen Nachlöscharbeiten an der Einsatzstelle, sowie die Reinigungs- und Aufräumarbeiten im Feuerwehrhaus dauerten noch bis zum Abend an. Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sicherten das Gelände im Anschluss mit Bauzäunen. Das letzte Fahrzeug der Feuerwehr verließ die Einsatzstelle zunächst gegen 18 Uhr. Allerdings kehrten einige Einsatzkräfte um kurz nach 19.30 Uhr mit Drehleiter und Tanklöschfahrzeug erneut zum Brandobjekt zurück, da es an einer Stelle im Dachbereich der Brandruine wieder zu einer schwachen Rauchentwicklung gekommen war. Nachdem auch dort die letzten Glutnester abgelöscht wurden, rückte die Feuerwehr gegen 21.00 Uhr endgültig ab.

Abschließend bedankt sich die Feuerwehr Wiesmoor bei allen Beteiligten der Feuerwehren Marcardsmoor, Aurich, Middels und Strackholt, des DRK Aurich, der umliegenden Polizeidienststellen, der Stadtverwaltung Wiesmoor und dem Bauhof der Stadt Wiesmoor für die Unterstützung und den reibungslosen Ablauf des Einsatzes.

Ein besonderer Dank gilt natürlich auch den Privatpersonen und Firmen, welche die Einsatzkräfte durch Überlassen von Baumaschinen, Bauzäunen, sanitären Einrichtungen und Hilfe bei der Verpflegung unterstützt haben (Fa. Bohlen & Doyen, Fa. Post, Ahorn Wohnmobile Wiesmoor, Kaufhaus Behrends, Gaststätte Fiedler).

Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)

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