Nach einem Verkehrsunfall auf der Pollerstraße in Wiesmoor, bei dem ein Pkw mit einem Baum kollidierte, geriet das Unfallfahrzeug am frühen Freitagmorgen in Brand. Der Fahrer konnte sich nach dem Unfall selbstständig aus dem Wagen befreien. Er erlitt leichte Verletzungen.
Als die Feuerwehr, die um 04.04 Uhr alarmiert wurde, die Einsatzstelle wenige Minuten später erreicht hatte, brannte das Fahrzeug bereits in voller Ausdehnung. Zwei Atemschutztrupps nahmen umgehend die Brandbekämpfung auf. Kurz nach Beginn der Löscharbeiten platzte der Kraftstofftank des Unfallwagens auf. Der auslaufende brennende Treibstoff wurde mit Schaum abgelöscht. Die Löschwasserversorgung wurde dabei durch die wasserführenden Fahrzeuge sichergestellt. Damit das Gemisch aus Löschwasser und ausgelaufenen Betriebsstoffen nicht in die Oberflächenentwässerung gelangen konnte, wurde zwei Gullys im Bereich der Einsatzstelle mit Rohrdichtkissen verschlossen. Zudem hatten die Einsatzkräfte diesen Bereich notdürftig mit Erde eingedeicht, um die weitere Ausbreitung des kontaminierten Löschwassers zu verhindern. Im Zuge der Nachlöscharbeiten mussten die Feuerwehrleute Motorhaube und Heckklappe des älteren Fahrzeugs der Marke Volkswagen mit hydraulischem Rettungsgerät öffnen, um auch die letzten Flammen löschen zu können.
Nach Ende der Löscharbeiten wurde das Unfallfahrzeug durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle noch bis zum Eintreffen einer Fachfirma ab, die im Anschluss die Fahrbahn reinigte und das kontaminierte Löschwasser aufnahm. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden konnten die Einsatzkräfte, die mit vier Fahrzeugen vor Ort waren, die Einsatzstelle wieder verlassen.
Ein Anwohner bemerkte am frühen Abend des Himmelfahrtstages eine Rauchentwicklung im Dachbereich eines Wohnhauses im Buchenweg. Er wählte daraufhin folgerichtig den Notruf.
Mit dem Alarmstichwort Dachstuhlbrand wurden kurz darauf die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor, die SEG des DRK Aurich, sowie Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Der Ortsbrandmeister erreichte daraufhin mit dem Mehrzweckfahrzeug als erstes den Einsatzort. Die Erkundung ergab, dass die Rauchentwicklung durch einen Kleinbrand auf der Terrasse hinter dem Gebäude verursacht wurde. Das Feuer, durch dass bereits die Glasscheibe einer Terrassentür geborsten war, konnte von Bewohnern selbst gelöscht werden. Außerdem hatte sich Brandrauch im Wohnhaus ausgebreitet. Wenig später war die Feuerwehr Wiesmoor bereits mit Einsatzleitwagen, Tanklöschfahrzeug, Drehleiter und Hilfeleistungslöschfahrzeug vor Ort.
Da sich die vorgefundene Lage nun weniger dramatisch als zunächst angenommen darstellte, veranlasste der Ortsbrandmeister den Einsatzabbruch für die Feuerwehr Marcardsmoor, das DRK Aurich und die weiteren Kräfte der Feuerwehr Wiesmoor. Die Maßnahmen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle beschränkten sich im Anschluss auf die Nachkontrolle der Brandstelle mit der Wärmebildkamera und das Belüften des Wohnhauses. Nach etwas mehr als 30 Minuten konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen.
Kurz nach Dienstbeginn wurde die Feuerwehr Wiesmoor am Freitagabend um 19.34 Uhr zu einem unklaren Gasgeruch im Keller eines Wohnhauses an der Mullberger Straße alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit rückten die Einsatzkräfte mit Einsatzleitwagen, Tanklösch- und Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus.
Die Erkundung am Einsatzort ergab schließlich, dass es sich um einen Defekt an der Gaszufuhr der Heizungsanlage handelte, durch den geringe Mengen Erdgas austraten. Wenig später traf auch ein Mitarbeiter der EWE, sowie der zuständige Schornsteinfeger an der Einsatzstelle ein. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war somit nicht mehr notwendig, so dass der Einsatz nach gut 30 Minuten beendet werden konnte.
Die Feuerwehr Wiesmoor rückte am Maifeiertag gegen 14.40 Uhr zu einem gemeldeten Flächenbrand in der Ilexstraße aus. Das Feuer konnte durch die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs schnell gelöscht werden.
Die Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebes bemerkten während des Entleerungsvorgangs von Müllbehältern eine Rauchentwicklung aus dem Inneren des Müllwagens. Beim genaueren Hinschauen konnten sie bereits eine sichtbare Brandentwicklung im Innenraum des Sammelbehälters wahrnehmen. Die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens entluden daraufhin auf einer in der Nähe befindlichen freien Fläche des Busbahnhofes der Wiesmoorer KGS den brennenden Restmüll aus ihrem Fahrzeug. Gleichzeitig setzten sie einen Notruf ab, in dessen Folge die Feuerwehr Wiesmoor um 11.54 Uhr mit dem Alarmstichwort „Brand eines Müllwagens“ alarmiert wurde.
Am Müllfahrzeug selbst entstand durch das schnelle Handeln der Mitarbeiter augenscheinlich kein größerer Schaden durch das Feuer. Der aufgehäufte Inhalt des Müllfahrzeuges – mehrere Kubikmeter Restmüll – brannte anschließend jedoch in voller Ausdehnung.
Die Feuerwehr traf kurze Zeit nach ihrer Alarmierung mit mehreren Fahrzeugen am Einsatzort ein, darunter auch der als Großtanklöschfahrzeug konzipierte Einsatztraktor mit Tankanhänger. Ein Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeugs begann unterdessen mit einem C-Rohr den Innenraum des Müllfahrzeuges zu kühlen. Zudem führte der Trupp einen ersten Löschangriff auf den brennenden Restmüllhaufen durch. Mehrere kleine Verpuffungen, die durch im Müll befindliche Spraydosen ausgelöst wurden, erschwerten dabei die Löscharbeiten. Das Ablöschen des Müllhaufen übernahm kurz darauf die Besatzung des Einsatztraktors. Mit einem der beiden Frontwasserwerfer konnte das Feuer innerhalb weniger Minuten aus gesicherter Position heraus gelöscht werden. Im Zuge der Nachlöscharbeiten setzten die Einsatzkräfte einen Radlader ein, der vom nahegelegenen Kaufhaus zur Verfügung gestellt wurde. Damit zogen die Einsatzkräfte den Haufen auseinander, um letzte Glutnester zu löschen.
Wenig später traf ein Lkw des betroffenen Entsorgungsbetriebes mit großer Mulde an der Einsatzstelle ein, in den die verbrannten Restmüllabfälle verladen wurden. Dabei unterstützten auch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes die Aufräumarbeiten mit einem weiteren Radlader und einer Kehrmaschine. Die Feuerwehr blieb bis zum Ende der Verladearbeiten mit dem Einsatztraktor und dem Tanklöschfahrzeug vor Ort, um letzte verbliebene Glutnester abzulöschen.
Der Busbahnhof der KGS musste für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt werden. Eine Notbushaltestelle für die Schulbusse wurde in der Nähe eingerichtet. Insgesamt war die Feuerwehr Wiesmoor mit fünf Fahrzeugen, dem Einsatztraktor und 31 Kameradinnen und Kameraden vor Ort. Das letzte Fahrzeug der Feuerwehr konnte die Einsatzstelle nach etwas mehr als eineinhalb Stunden verlassen.
Am Dienstagabend rückte die Feuerwehr Wiesmoor um kurz nach 19.30 Uhr mit mehreren Fahrzeugen zu einem vermuteten Zimmerbrand im ersten Obergeschoss eines größeren Wohn- und Geschäftshauses an der Hauptstraße aus. Aufgrund des Alarmstichwortes wurden auch Kräfte des Rettungsdienstes, die SEG Sanitätsdienst der DRK Bereitschaft Aurich, die Polizei, sowie die Feuerwehr Friedeburg mit dem Einsatzleitwagen alarmiert.
Die ersteintreffenden Kräfte stellten eine Rauchentwicklung und Brandgeruch fest, welche aus der betroffenen Wohnung drangen. Ein Atemschutztrupp verschaffte sich schließlich gewaltsam Zutritt zur Wohnung, während die nachgerückten Kräfte bereits Vorbereitungen für einen umfangreichen Löschangriff trafen. Derweil suchte der eingesetzte Atemschutztrupp nach möglichen noch in der Wohnung befindlichen Personen. Die Suche konnte zügig beendet werden, Personen befanden sich nicht darin. Die Ursache für die Rauchentwicklung wurde durch die vorgehenden Kräfte ebenfalls schnell ausfindig gemacht. In der Küche schmorte angebranntes Essen auf dem Herd. Der Topf wurde kurzerhand in der danebenliegen Spüle abgelöscht.
Daraufhin konnten weitere Kräfte, die sich och auf der Anfahrt befanden, oder im Feuerwehrhaus in Bereitstellung warteten, den Einsatz abbrechen. Darunter auch die Kräfte der Feuerwehr Friedeburg, die mit ihrem Einsatzleitwagen zur Unterstützung mitalarmiert wurden, da sich der Einsatzleitwagen der Wiesmoorer Wehr zurzeit zur technischen Generalüberholung beim Hersteller befindet.
Die Wohnung wurde im Anschluss durch die Feuerwehr belüftet. Eine knappe dreiviertel Stunde später konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen. Insgesamt waren 40 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen vor Ort.
Infolge eines Verkehrsunfalles mit zwei beteiligten Fahrzeugen im Bereich der Kreuzung von Wittmunder Straße und Hauptwieke I sollte aus dem Motorraum eines unfallbeteiligten Transporters Rauch aufsteigen. Aufgrund der Verformung im Frontbereich ließ sich die Motorhaube des betroffenen Fahrzeuges nicht mehr öffnen. Da ein beginnender Pkw-Brand vermutet wurde, forderte die Polizei die Feuerwehr nach. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Wagen.
Kurz nach ihrer Alarmierung um 15.28 Uhr rückte die Feuerwehr Wiesmoor mit Tanklöschfahrzeug und Hilfeleistungslöschfahrzeug aus. An der Einsatzstelle konnte schließlich festgestellt werden, dass es nicht zu einem Brandausbruch gekommen war. Als Grund für die augenscheinliche Rauchentwicklung kurz nach der Kollision wurde verdampfende Kühlflüssigkeit vermutet. Eine Kontrolle des Motorraumes mit der Wärmebildkamera lieferte ebenfalls keine Anzeichen für ein Feuer. Die Feuerwehr unterstützte bei der Räumung der Fahrbahn. Weitere Maßnahmen waren seitens der Einsatzkräfte nicht erforderlich. Somit konnte der Einsatz bereits nach knapp 30 Minuten beendet werden.
Ein Pferd befand sich am Samstagmittag in Marcardsmoor in einer Notlage. Während des Transports in einem Pferdeanhänger geriet das Tier auf die Mittelabschottung des Anhängers und blieb dort hängen. Da die Rettungsversuche der Besitzer zunächst scheiterten, wählten sie den Notruf.
In dessen Folge wurden die Feuerwehren Marcardsmoor und Wiesmoor um 12.55 Uhr zur Tierrettung alarmiert. Der Einsatzort befand sich auf der Wittmunder Straße, kurz vor der Einmündung zur Straße Zweite Reihe. Nachdem die ersten Kräfte den angegebenen Einsatzort nach wenigen Minuten erreicht hatten, konnten sie feststellen, dass das Pferd bereits aus seiner misslichen Lage befreit war. Daraufhin konnte die Feuerwehr Wiesmoor, die mit Rüstwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug und Mannschaftstransportfahrzeug angerückt war, den Einsatz abbrechen. Die Feuerwehr Marcardsmoor führte das Tier im Anschluss noch auf eine angrenzende Weide und übergab die Einsatzstelle an die Besitzer.
Am späten Donnerstagvormittag rückte die Feuerwehr Wiesmoor gegen 11.25 Uhr mit vier Fahrzeugen zur Grundschule Am Fehnkanal nach Hinrichsfehn aus. Grund hierfür war ein gemeldeter Entstehungsbrand in einer Verteilerdose der Elektroinstallation. Am Einsatzort bestätigte sich die Meldung. In einem Klassenzimmer war eine Verteilerdose verschmort und sorgte für eine leichte Rauchentwicklung. Ein offenes Feuer konnten die Einsatzkräfte nicht feststellen.
Das gesamte Schulgebäude war zu diesem Zeitpunkt bereits frühzeitig vom Schulpersonal in vorbildlicher Weise geräumt worden. Die Schülerinnen und Schüler wurden auf die festgelegten Sammelstellen geführt und dort vom Personal der Schule betreut.
Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich auf die Nachkontrolle der kleinen Brandstelle mit der Wärmebildkamera und die anschließende Belüftung des betroffenen Klassenzimmers. Im Verlauf des Einsatzes wurde außerdem ein Elektriker des städtischen Bauhofes hinzugezogen, der die Elektroinstallation im betroffenen Bereich überprüfte. Nach etwas mehr als 30 Minuten konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen.
Um eine Minute vor Mitternacht wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor ein zweites Mal an diesem Wochenende alarmiert. Dieses Mal brannte laut Meldung ein Wohnwagen auf dem Campingplatz am Ottermeer.
Den ersten Kräften bot sich folgendes Bild: Auf dem Gelände des Campingplatzes brannte ein Wohnwagen in voller Ausdehnung. Die Eigentümer waren nicht vor Ort. Die Wärmestrahlung des Feuers hatte bereits einen weiteren Wohnwagen in der Nähe beschädigt. Zwei Atemschutztrupps nahmen mit ihren Strahlrohren die Brandbekämpfung auf und dämmten die Flammen des mittlerweile in sich zusammengestürzten Wohnwagens schnell ein. Die Gefahr der weiteren Brandausdehnung war somit gebannt. Im Zuge der Nachlöscharbeiten zogen die Atemschutztrupps die Reste der völlig zerstörten Freizeitbehausung auseinander, um letzte Glutnester freizulegen. Dabei setzten sie für eine bessere Löschwirkung auch Schaum ein. Die Polizei nahm routinemäßig die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach knapp eineinhalb Stunden beendeten die 22 Einsatzkräfte, die mit drei Fahrzeugen vor Ort waren, den Einsatz und kehrten zum Feuerwehrhaus zurück.