Am Montagabend befuhr der Lkw eines Bauunternehmens auf den Weg zu einer Großbaustelle die Kanalstraße I. Beim Einbiegen auf die dortige, mit Stahlplatten ausgelegte Baustraße, wurde der Kraftstofftank erheblich beschädigt und es trat Dieselkraftstoff aus.
Um einen Schaden für die Umwelt möglichst gering zu halten, wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 17.21 Uhr alarmiert. Laut Alarmmeldung drohten ca. 400 Liter Dieselkraftstoff auszulaufen. Die Einsatzkräfte rückten umgehend mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Bei der Erkundung am Unglücksort stellten die Feuerwehrleute fest, dass der Tank des Lkw bei dem Vorfall so schwer beschädigt wurde, dass der gesamte Tankinhalt bereits ausgelaufen war. Ein Teil des Kraftstoffes hatte sich großflächig auf den Stahlplatten im Einmündungsbereich von Kanalstraße I und Baustraße verteilt. Die Einsatzkräfte brachten mehrere Säcke Bindemittel aus, um die verbliebenen Flüssigkeitslachen aufzunehmen. Der weitaus größere Teil des Tankinhaltes war bereits in die Tragschicht der Baustraße eingesickert. Aufgrund der Ausdehnung der Bodenverunreinigung forderte der Einsatzleiter – wie in solchen Fällen üblich – die untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich an.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle bis zum Eintreffen des Landkreismitarbeiters ab. Nach einer Lagebesprechung mit dem ebenfalls anwesenden Bauleiter übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle im weiteren Verlauf an den Bauleiter. Die verantwortliche Baufirma wurde seitens der Unteren Wasserbehörde damit beauftragt, die Verunreinigungen fachgerecht zu beseitigen. So konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Einsatzort nach knapp eineinhalb Stunden wieder verlassen.
Die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag um 02.43 Uhr zur Unterstützung der Feuerwehren der Stadt Aurich und der Polizei zu einer Personensuche alarmiert.
Die Einsatzkräfte aus Wiesmoor rückten daraufhin mit dem Mehrzweckfahrzeug, dem Einsatzleitwagen, sowie dem Schlauchwagen aus, auf dem entsprechend dem Alarmierungsstichwort das Beladungsmodul „Drohne“ mitgeführt wurde.
Wenige Augenblicke nach dem Ausrücken kam über Funk die Meldung, dass die gesuchte Person aufgefunden wurde. Daraufhin konnte der Einsatz abgebrochen werden.
Die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde am Mittwochabend um 21.40 Uhr zur Unterstützung der Feuerwehren der Nachbargemeinde Großefehn und der Polizei zu einer Personensuche alarmiert.
Die Einsatzkräfte aus Wiesmoor rückten daraufhin mit dem Mehrzweckfahrzeug, dem Einsatzleitwagen, sowie dem Schlauchwagen aus, auf dem entsprechend dem Alarmierungsstichwort das Beladungsmodul „Drohne“ mitgeführt wurde.
Im Bereitstellungsraum am Feuerwehrhaus Großefehn-Zentrum erhielten sie eine Einweisung in die Lage und Infos über das ihnen zugeteilte Suchgebiet. Wenig später nahmen sie die Suche auf. Neben der Drohne setzten die Einsatzkräfte auch die mitgeführten E-Scooter ein, mit denen Wanderwege und die nähere Umgebung abgesucht wurden. Nach gut dreieinhalb Stunden beendete die Polizei die Suchmaßnahmen. Daraufhin konnten die Kräfte aus Wiesmoor zum Heimatstandort zurückkehren.
Auf Anforderung der Polizei wurde die Drohnengruppe der Feuerwehr Wiesmoor in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um 01.28 Uhr zu einer Personensuche in Großefehn alarmiert. In einer Seniorenwohneinrichtung galt ein älterer, aber sehr mobiler Herr seit einiger Zeit als vermisst.
Die Drohnengruppe startete zunächst vom Parkplatz eines Discounters an der Straße Müllers Kamp mit der Suche aus der Luft, bevor die Einsatzkräfte im weiteren Verlauf des Einsatzes den Suchbereich bis nach Spetzerfehn ausweiteten. Dafür bezogen die Feuerwehrleute bei der Mühle Spetzerfehn Stellung.
Die Suche wurde schließlich nach Entscheidung der Polizei um kurz nach 03. Uhr ergebnislos eingestellt.
Die Gefahrgut-Gruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde am Mittwoch um 13.40 Uhr zur Unterstützung des Gefahrgutzuges des Landkreises Leer zu einem Einsatz auf der Bundesautobahn 28 zwischen den Anschlusstellen Filsum und Leer Ost alarmiert. Dort war ein mit Gefahrgut beladener Lkw verunglückt.
Die Kräfte aus Wiesmoor rückten mit Mehrzweckfahrzeug (Ford Ranger), Einsatzleitwagen, einem Löschgruppenfahrzeug und dem Schlauchwagen – beladen mit der Logistikkomponente Gefahrgut – zur Einsatzstelle aus.
Die Erkundung an der Unfallstelle ergab schließlich, dass lediglich Betriebsstoffe des verunfallten Lkw ausgelaufen waren. Der geladene Tankcontainer wurde durch den Unfall zwar äußerlich beschädigt, es trat aber kein Gefahrstoff aus.
Gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus der Samtgemeinde Jümme und des Gefahrgutzuges Leer wurde die anschließende Bergung des verunfallten Gefahrgut-Lkw abgesichert. Nach knapp fünf Stunden konnte die Feuerwehr Wiesmoor den Einsatzort wieder verlassen.
Die Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebes bemerkten während des Entleerungsvorgangs von Müllbehältern eine Rauchentwicklung aus dem Inneren des Müllwagens. Beim genaueren Hinschauen konnten sie bereits eine sichtbare Brandentwicklung im Innenraum des Sammelbehälters wahrnehmen. Die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens entluden daraufhin auf einer in der Nähe befindlichen freien Fläche des Busbahnhofes der Wiesmoorer KGS den brennenden Restmüll aus ihrem Fahrzeug. Gleichzeitig setzten sie einen Notruf ab, in dessen Folge die Feuerwehr Wiesmoor um 11.54 Uhr mit dem Alarmstichwort „Brand eines Müllwagens“ alarmiert wurde.
Am Müllfahrzeug selbst entstand durch das schnelle Handeln der Mitarbeiter augenscheinlich kein größerer Schaden durch das Feuer. Der aufgehäufte Inhalt des Müllfahrzeuges – mehrere Kubikmeter Restmüll – brannte anschließend jedoch in voller Ausdehnung.
Die Feuerwehr traf kurze Zeit nach ihrer Alarmierung mit mehreren Fahrzeugen am Einsatzort ein, darunter auch der als Großtanklöschfahrzeug konzipierte Einsatztraktor mit Tankanhänger. Ein Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeugs begann unterdessen mit einem C-Rohr den Innenraum des Müllfahrzeuges zu kühlen. Zudem führte der Trupp einen ersten Löschangriff auf den brennenden Restmüllhaufen durch. Mehrere kleine Verpuffungen, die durch im Müll befindliche Spraydosen ausgelöst wurden, erschwerten dabei die Löscharbeiten. Das Ablöschen des Müllhaufen übernahm kurz darauf die Besatzung des Einsatztraktors. Mit einem der beiden Frontwasserwerfer konnte das Feuer innerhalb weniger Minuten aus gesicherter Position heraus gelöscht werden. Im Zuge der Nachlöscharbeiten setzten die Einsatzkräfte einen Radlader ein, der vom nahegelegenen Kaufhaus zur Verfügung gestellt wurde. Damit zogen die Einsatzkräfte den Haufen auseinander, um letzte Glutnester zu löschen.
Wenig später traf ein Lkw des betroffenen Entsorgungsbetriebes mit großer Mulde an der Einsatzstelle ein, in den die verbrannten Restmüllabfälle verladen wurden. Dabei unterstützten auch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes die Aufräumarbeiten mit einem weiteren Radlader und einer Kehrmaschine. Die Feuerwehr blieb bis zum Ende der Verladearbeiten mit dem Einsatztraktor und dem Tanklöschfahrzeug vor Ort, um letzte verbliebene Glutnester abzulöschen.
Der Busbahnhof der KGS musste für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt werden. Eine Notbushaltestelle für die Schulbusse wurde in der Nähe eingerichtet. Insgesamt war die Feuerwehr Wiesmoor mit fünf Fahrzeugen, dem Einsatztraktor und 31 Kameradinnen und Kameraden vor Ort. Das letzte Fahrzeug der Feuerwehr konnte die Einsatzstelle nach etwas mehr als eineinhalb Stunden verlassen.
Die Gefahrgut-Gruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde am Donnerstag gegen 12.40 Uhr zur Unterstützung des Gefahrgutzuges des Landkreises Leer zu einem Einsatz mit einem Gefahrstoff in der Gemeinde Uplengen alarmiert.
Die Kräfte aus Wiesmoor rückten mit Einsatzleitwagen, einem Löschgruppenfahrzeug und dem Schlauchwagen, beladen mit der Logistikkomponente Gefahrgut, zur Einsatzstelle in Remels aus.
Gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden aus dem Landkreis Leer wurde der Gefahrstoff aus einem Wohnhaus geborgen und anschließend gesichert. Nach gut drei Stunden konnten die Einsatzkräfte aus Wiesmoor den Einsatzort wieder verlassen.
Am Samstagvormittag ereignete sich auf der Hauptstraße in Höhe des Combi-Verbrauchermarktes ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Um 10.58 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesmoor alarmiert, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab, nahmen die ausgetretenen Betriebsstoffe mit Bindemittel auf und räumten nach Beendigung der Unfallaufnahme durch die Polizei die Fahrbahn wieder frei, indem die beiden betroffen Fahrzeuge von der Fahrbahn auf einen angrenzenden Parkplatz geschoben wurden. Die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle nach gut 45 Minuten wieder verlassen.
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer verursachte am späten Mittwochabend mit seinem Pkw einen Ölschaden auf dem Parkplatz eines Discounters an der Hauptstraße. Die Feuerwehr rückte gegen 21.45 Uhr aus und verhinderte die Ausbreitung des Motoröls in die Oberflächenentwässerung. Das Motoröl wurde anschließend mit Bindemittel aufgenommen. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.
Ein Pkw mit defekter Ölwanne verursachte am Sonntagnachmittag einen Ölschaden an der Oldenburger Straße in Hinrichsfehn. Die Feuerwehr rückte aus und verhinderte die Ausbreitung des Motoröls in die Oberflächenentwässerung. Die Reinigung der Fahrbahn übernahm im weiteren Verlauf eine Fachfirma.