Die Gefahrgut-Gruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde am Mittwoch um 13.40 Uhr zur Unterstützung des Gefahrgutzuges des Landkreises Leer zu einem Einsatz auf der Bundesautobahn 28 zwischen den Anschlusstellen Filsum und Leer Ost alarmiert. Dort war ein mit Gefahrgut beladener Lkw verunglückt.
Die Kräfte aus Wiesmoor rückten mit Mehrzweckfahrzeug (Ford Ranger), Einsatzleitwagen, einem Löschgruppenfahrzeug und dem Schlauchwagen – beladen mit der Logistikkomponente Gefahrgut – zur Einsatzstelle aus.
Die Erkundung an der Unfallstelle ergab schließlich, dass lediglich Betriebsstoffe des verunfallten Lkw ausgelaufen waren. Der geladene Tankcontainer wurde durch den Unfall zwar äußerlich beschädigt, es trat aber kein Gefahrstoff aus.
Gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus der Samtgemeinde Jümme und des Gefahrgutzuges Leer wurde die anschließende Bergung des verunfallten Gefahrgut-Lkw abgesichert. Nach knapp fünf Stunden konnte die Feuerwehr Wiesmoor den Einsatzort wieder verlassen.
Die Mitarbeiter eines Entsorgungsbetriebes bemerkten während des Entleerungsvorgangs von Müllbehältern eine Rauchentwicklung aus dem Inneren des Müllwagens. Beim genaueren Hinschauen konnten sie bereits eine sichtbare Brandentwicklung im Innenraum des Sammelbehälters wahrnehmen. Die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens entluden daraufhin auf einer in der Nähe befindlichen freien Fläche des Busbahnhofes der Wiesmoorer KGS den brennenden Restmüll aus ihrem Fahrzeug. Gleichzeitig setzten sie einen Notruf ab, in dessen Folge die Feuerwehr Wiesmoor um 11.54 Uhr mit dem Alarmstichwort „Brand eines Müllwagens“ alarmiert wurde.
Am Müllfahrzeug selbst entstand durch das schnelle Handeln der Mitarbeiter augenscheinlich kein größerer Schaden durch das Feuer. Der aufgehäufte Inhalt des Müllfahrzeuges – mehrere Kubikmeter Restmüll – brannte anschließend jedoch in voller Ausdehnung.
Die Feuerwehr traf kurze Zeit nach ihrer Alarmierung mit mehreren Fahrzeugen am Einsatzort ein, darunter auch der als Großtanklöschfahrzeug konzipierte Einsatztraktor mit Tankanhänger. Ein Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeugs begann unterdessen mit einem C-Rohr den Innenraum des Müllfahrzeuges zu kühlen. Zudem führte der Trupp einen ersten Löschangriff auf den brennenden Restmüllhaufen durch. Mehrere kleine Verpuffungen, die durch im Müll befindliche Spraydosen ausgelöst wurden, erschwerten dabei die Löscharbeiten. Das Ablöschen des Müllhaufen übernahm kurz darauf die Besatzung des Einsatztraktors. Mit einem der beiden Frontwasserwerfer konnte das Feuer innerhalb weniger Minuten aus gesicherter Position heraus gelöscht werden. Im Zuge der Nachlöscharbeiten setzten die Einsatzkräfte einen Radlader ein, der vom nahegelegenen Kaufhaus zur Verfügung gestellt wurde. Damit zogen die Einsatzkräfte den Haufen auseinander, um letzte Glutnester zu löschen.
Wenig später traf ein Lkw des betroffenen Entsorgungsbetriebes mit großer Mulde an der Einsatzstelle ein, in den die verbrannten Restmüllabfälle verladen wurden. Dabei unterstützten auch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes die Aufräumarbeiten mit einem weiteren Radlader und einer Kehrmaschine. Die Feuerwehr blieb bis zum Ende der Verladearbeiten mit dem Einsatztraktor und dem Tanklöschfahrzeug vor Ort, um letzte verbliebene Glutnester abzulöschen.
Der Busbahnhof der KGS musste für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt werden. Eine Notbushaltestelle für die Schulbusse wurde in der Nähe eingerichtet. Insgesamt war die Feuerwehr Wiesmoor mit fünf Fahrzeugen, dem Einsatztraktor und 31 Kameradinnen und Kameraden vor Ort. Das letzte Fahrzeug der Feuerwehr konnte die Einsatzstelle nach etwas mehr als eineinhalb Stunden verlassen.
Die Gefahrgut-Gruppe der Feuerwehr Wiesmoor wurde am Donnerstag gegen 12.40 Uhr zur Unterstützung des Gefahrgutzuges des Landkreises Leer zu einem Einsatz mit einem Gefahrstoff in der Gemeinde Uplengen alarmiert.
Die Kräfte aus Wiesmoor rückten mit Einsatzleitwagen, einem Löschgruppenfahrzeug und dem Schlauchwagen, beladen mit der Logistikkomponente Gefahrgut, zur Einsatzstelle in Remels aus.
Gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden aus dem Landkreis Leer wurde der Gefahrstoff aus einem Wohnhaus geborgen und anschließend gesichert. Nach gut drei Stunden konnten die Einsatzkräfte aus Wiesmoor den Einsatzort wieder verlassen.
Am Samstagvormittag ereignete sich auf der Hauptstraße in Höhe des Combi-Verbrauchermarktes ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Um 10.58 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesmoor alarmiert, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle ab, nahmen die ausgetretenen Betriebsstoffe mit Bindemittel auf und räumten nach Beendigung der Unfallaufnahme durch die Polizei die Fahrbahn wieder frei, indem die beiden betroffen Fahrzeuge von der Fahrbahn auf einen angrenzenden Parkplatz geschoben wurden. Die Feuerwehr konnte die Einsatzstelle nach gut 45 Minuten wieder verlassen.
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer verursachte am späten Mittwochabend mit seinem Pkw einen Ölschaden auf dem Parkplatz eines Discounters an der Hauptstraße. Die Feuerwehr rückte gegen 21.45 Uhr aus und verhinderte die Ausbreitung des Motoröls in die Oberflächenentwässerung. Das Motoröl wurde anschließend mit Bindemittel aufgenommen. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.
Ein Pkw mit defekter Ölwanne verursachte am Sonntagnachmittag einen Ölschaden an der Oldenburger Straße in Hinrichsfehn. Die Feuerwehr rückte aus und verhinderte die Ausbreitung des Motoröls in die Oberflächenentwässerung. Die Reinigung der Fahrbahn übernahm im weiteren Verlauf eine Fachfirma.
Um eine Minute vor Mitternacht wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor ein zweites Mal an diesem Wochenende alarmiert. Dieses Mal brannte laut Meldung ein Wohnwagen auf dem Campingplatz am Ottermeer.
Den ersten Kräften bot sich folgendes Bild: Auf dem Gelände des Campingplatzes brannte ein Wohnwagen in voller Ausdehnung. Die Eigentümer waren nicht vor Ort. Die Wärmestrahlung des Feuers hatte bereits einen weiteren Wohnwagen in der Nähe beschädigt. Zwei Atemschutztrupps nahmen mit ihren Strahlrohren die Brandbekämpfung auf und dämmten die Flammen des mittlerweile in sich zusammengestürzten Wohnwagens schnell ein. Die Gefahr der weiteren Brandausdehnung war somit gebannt. Im Zuge der Nachlöscharbeiten zogen die Atemschutztrupps die Reste der völlig zerstörten Freizeitbehausung auseinander, um letzte Glutnester freizulegen. Dabei setzten sie für eine bessere Löschwirkung auch Schaum ein. Die Polizei nahm routinemäßig die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach knapp eineinhalb Stunden beendeten die 22 Einsatzkräfte, die mit drei Fahrzeugen vor Ort waren, den Einsatz und kehrten zum Feuerwehrhaus zurück.
Gegen 11 Uhr wurden die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wiesmoor am Samstag mit dem Stichwort F2-Schuppen in den Hopelser Weg alarmiert, wo ein Schuppen in voller Ausdehnung brennen sollte.
Am Einsatzort bestätigte sich die gemeldete Lage. Ein großer Schuppen im hinteren Bereich eines Grundstücks brannte in voller Ausdehnung. Der Schuppen in Holzrahmenbauweise mit Glaselementen war an mehreren Seiten von Buschwerk umgeben. Umgehend nahmen zwei Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung mit zwei Strahlrohren auf, um die Flammen niederzuschlagen und das restliche Grundstück zu schützen. Anfänglich vermutete Druckgasbehälter konnten im Verlauf des Einsatzes ausgeschlossen werden. Die Löschwasserversorgung wurde zu Beginn des Einsatzes durch den Löschwasservorrat der wasserführenden Fahrzeuge sichergestellt. Für die weitere Löschwasserversorgung wurde die Wasserversorgung durch das öffentliche Hydrantennetz sichergestellt.
Im Rahmen der Brandbekämpfung mussten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten durchführen und dafür große Teile des Schuppens ausräumen. Nach gut zwei Stunden konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen. Der Schuppen samt Inhalt wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Personen wurden nicht verletzt.
Die Feuerwehr war mit neun Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort. Die Absicherung der Einsatzkräfte wurde durch eine Rettungswagenbesatzung des Rettungsdienstes des Landkreises Wittmund gewährleistet.
Am frühen Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Wiesmoor gegen 05.20 Uhr zu einem Schuppenbrand im Amselweg im Stadtteil Mullberg alarmiert. Kurz darauf rückte die Feuerwehr mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus.
Am Einsatzort bestätigte sich die gemeldete Lage. Ein großer Raum des in massivbauweise errichteten Schuppens brannte in voller Ausdehnung. Der Schuppen stand ca. vier Meter entfernt vom Wohnhaus. Umgehend nahmen zwei Trupps unter Atemschutz die Brandbekämpfung mit zwei Strahlrohren auf. Es gelang ihnen, die Flammen zügig niederzuschlagen, so dass der Brand auf den bereits vom Feuer betroffenen Raum begrenzt werden konnte. Zudem wurden zwei Propangasflaschen aus dem brennenden Schuppen geborgen. Ein Trupp kühlte sie anschließend im Freien mit einem Strahlrohr. Die Versorgung mit Löschwasser wurde zu Beginn des Einsatzes durch den Löschwasservorrat der wasserführenden Fahrzeuge sichergestellt. Für die weitere Löschwasserversorgung musste eine knapp 300 Meter lange Schlauchleitung zum nächstgelegenen Hydranten verlegt werden. Im weiteren Verlauf des Einsatzes führten die Einsatzkräfte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch, da sich die Flammen teilweise tief in die vorhandenen Holzverkleidungen gefressen hatten. Nach gut zweieinhalb Stunden konnte die Feuerwehr wieder abrücken. Ein Raum des Schuppens wurde durch das Feuer vollständig zerstört, weitere Räume wurden durch Hitze und Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Personen wurden nicht verletzt.
Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 40 Kräften im Einsatz. Die Absicherung der Einsatzkräfte wurde zunächst durch eine Rettungswagenbesatzung des Rettungsdienstes des Landkreises Wittmund sichergestellt. Später übernahmen zwei Kräfte der SEG-Sanitätsdienst der DRK Kreisbereitschaft Aurich die sanitätsdienstliche Absicherung an der Einsatzstelle.
Am Donnerstagabend ereignete sich auf dem Mullberger Weg im Friedeburger Ortsteil Bentstreek ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw. Dabei wurde eine Person tödlich verletzt.
Zur Unterstützung der polizeilichen Unfallaufnahme wurde um 17.42 Uhr die Drohne der Feuerwehr Wiesmoor angefordert, um Luftaufnahmen von der Unfallstelle anzufertigen. Für die Einsatzkräfte aus Wiesmoor endete der Einsatz nach knapp dreieinhalb Stunden mit der Rückkehr ins Feuerwehrhaus.