Vermeintliche Bootsexplosion auf dem Ems-Jade-Kanal

Die Feuerwehren Marcardsmoor und Wiesmoor wurden am Samstagnachmittag um 14.22 Uhr von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland mit dem Alarmstichwort „Bootsexplosion“ alarmiert. Der Einsatzort befand sich am Bootsanleger des Ems-Jade-Kanals an der Poststraße in Marcardsmoor – nur wenige Meter vom Feuerwehrhaus Marcardsmoor entfernt. Entsprechend zügig waren 15 Kräfte der Marcardsmoorer Feuerwehr mit dem Löschgruppenfahrzeug und dem Gerätewagen Öl vor Ort. Nach einer ersten Lageerkundung bestätigte sich die Meldung über eine Explosion eines Sportbootes glücklicherweise nicht. Es hatte zwar ein Brandereignis an Bord des Wasserfahrzeuges gegeben, welches jedoch augenscheinlich durch den Eigentümer mit einem Feuerlöscher selbst gelöscht werden konnte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Marcardsmoor stellten zunächst den Brandschutz sicher und legten vorsorglich eine Ölsperre auf dem Kanal aus. Parallel erkundeten weitere Kräfte den Innenraum des Bootes. Die Feuerwehr Wiesmoor, die mit Einsatzleitwagen und Tanklöschfahrzeug beim Feuerwehrhaus Marcardsmoor in Bereitstellung gegangen waren, konnte daraufhin den Einsatz nach wenigen Minuten abbrechen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                           

Notfalltüröffnung

Am Dienstagvormittag wurde die Feuerwehr zu einer Notfalltüröffnung in der Straße „Neuer Weg“ in Wiesmoor alarmiert. Nachdem die Einsatzkräfte kurz nach der Alarmierung die Einsatzstelle erreicht hatten, konnten sie sich durch ein auf Kipp stehendes Fenster einen zerstörungsfreien Zugang zur betroffenen Wohnung verschaffen und die Einsatzstelle an Polizei und Rettungsdienst übergeben. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)  

Notfalltüröffnung

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Feuerwehr Wiesmoor zu einer Notfalltüröffnung in der Begonienstraße alarmiert. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr kurz nach der Alarmierung die Einsatzstelle erreichten, hatte sich diePolizei bereits Zugang zur betroffenen Wohnung verschafft. Somit war ein Eingreifender Feuerwehr nicht mehr erforderlich.

Schwerer Verkehrsunfall

Während sich die Feuerwehr Wiesmoor bereits in Mullberg im technischen Hilfeleistungseinsatz nach einem Verkehrsunfall befand (Einsatznr.: 024), erfolgte um12:49 Uhr die Alarmierung zu einem weiteren Verkehrsunfall. Diesmal lautete die Meldung allerdings, dass eine Person im verunfallten Fahrzeug eingeklemmt sein sollte. Der Einsatzort befand auf dem Postweg zwischen Strackholt und Spetzerfehn.Dort war ein Autofahrer alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn abgekommen und im angrenzenden Straßengraben gelandet.

Mit dem Rüstwagen-Kran und dem Mannschaftstransportfahrzeug rückten die Einsatzkräfte aus Wiesmoor zur Unterstützung der Großefehner Feuerwehren zur Unfallstelle aus. Nach Ankunft der Rettungskräfte stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht eingeklemmt war. Er wurde ohne die Zuhilfenahme von hydraulischem Rettungsgerät durch die Feuerwehr aus seinem Wagen befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Dieser Einsatz endete für die Kräfte aus Wiesmoor nach gut einer halben Stunde.

Auslaufende Betriebsstoffe nach Kollision zweier PKW


Auf der Bentstreeker Straße kam es gegen Montagmittag im Kreuzungsbereich Birkhahnweg zum Zusammenstoß eines Transporters mit einem weiteren Pkw. Nach der Kollision kam der Transporter auf einer Grundstückszufahrt zum Stillstand, der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls einige Meter weiter in den Straßengraben geschleudert. Beide Fahrzeuge wurde erheblich beschädigt, aus dem Transporter liefen zudem Betriebsstoffe aus. Daraufhin wurde die Feuerwehr Wiesmoor hinzugezogen, die eine Ausbreitung der auslaufenden Flüssigkeiten verhinderte. Im Anschluss übernahm eine Spezialfirma die Reinigung der verschmutzten Fahrbahnflächen. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Saunabrand an ungewöhnlicher Stelle

Zu einem Brandeinsatz an einem Wohn- und Geschäftshauskomplex rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus. Der Alarm erfolgte um 03.41 Uhr – wenige Minuten später trafen die ersten Kräfte an der Einsatzstelle, die an der Hauptstraße lag, ein.

Sie stellten fest, dass auf der Dachterrasse im rückwärtigen Bereich des Gebäudes eine Saunahütte in voller Ausdehnung brannte. Das Feuer hatte sich bereits auf die aus Kunststoffplatten bestehende Bedachung eines darunterliegenden Anbaus ausgedehnt. Einsetzende Windböen trieben die Flammen auf der Dachterrasse zudem in Richtung einer angrenzenden Oberwohnung, deren äußere Scheiben der doppelverglasten Fenster bereits geborsten waren. Da durch das Feuer keine Personen gefährdet waren, konnten sich die Einsatzkräfte gleich zu Beginn auf die Brandbekämpfung konzentrieren.

Noch vom Boden aus leitete die Feuerwehr einen ersten Löschangriff mit einem C-Rohr ein, um die Flammen in Schach zu halten. Da die Lage zu diesem Zeitpunkt noch als kritisch anzusehen war und eine mögliche Ausbreitung der Flammen in die darunterliegenden Räumlichkeiten nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Feuerwehr Marcardsmoor zur Unterstützung nachgefordert. Im Verlauf des Einsatzes setzten die Feuerwehrleute weitere C-Rohre ein, die unter anderem über die Drehleiter und einen Atemschutztrupp, welcher sich Zutritt zur Dachterrasse verschafft hatte, vorgenommen wurden. So gelang es den Einsatzkräften rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäudeteile konnte somit erfolgreich verhindert werden. Die Saunahütte wurde vom Feuer vollkommen zerstört, der darunterliegende Anbau stark in Mitleidenschaft gezogen. Im Zuge der Nachlöscharbeiten entfernten die eingesetzten Atemschutztrupps die Reste der Hütte vom Dach. Mit Wärmebildkameras kontrollierten sie die Brandstelle außerdem auf versteckte Glutnester. Nach knapp zwei Stunden konnten die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor, die mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort waren, wieder abrücken.Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)        

                                                                           

Gemeldete Rauchentwicklung im Verbrauchermarkt

Die automatische Brandmeldeanlage eines Verbrauchermarktes an der Hauptstraße meldete am Samstag einen Feueralarm, in dessen Folge die Feuerwehr Wiesmoor um 16.02 Uhr durch die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland alarmiert wurde. Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte wurde über Funk mitgeteilt, dass es im Markt eine Rauchentwicklung geben sollte.

An der Einsatzstelle traf die Feuerwehr, die wenige Minuten nach der Alarmierung bereits mit vier Fahrzeugen und 25 Kräften eingetroffen war, auf ein durch die Marktmitarbeiter vorbildlich geräumtes Gebäude. Somit konnten sich die Einsatzkräfte auf die Erkundung des Objektes konzentrieren. Eine Rauchentwicklung war zu diesem Zeitpunkt nicht zu erkennen. Mit Wärmebildkameras durchsuchten mehrere Trupps den gesamten Innenbereich, sowie Teile der Zwischendecke auf eine mögliche Brandentwicklung. Die Umgebung des ausgelösten Melders im Eingangsbereich wurde dabei natürlich besonders in Augenschein genommen. Wenige Minuten später stand schließlich fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, dessen Ursache unbekannt blieb. Eine knappe halbe Stunde nach dem Alarm rückte die Feuerwehr wieder ab.

Tragehilfe für den Rettungsdienst

Am späten Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 16.27 Uhr zur Unterstützung bei einem Rettungsdiensteinsatz an der Hauptstraße alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr leisteten eine Tragehilfe. Nach wenigen Minuten konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                           

Vermutlicher PKW-Brand nach Verkehrsunfall

Die Feuerwehren Marcardsmoor und Wiesmoor wurden um 18:25 Uhr am Montagabend zu einem Pkw-Brand in die Straße „Zweite Reihe“ in Marcardsmoor gerufen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte aus Marcardsmoor stellten fest, dass es sich um einen Verkehrsunfall handelte, bei dem ein Kleinwagen im Bereich einer Kurve frontal gegen einen Baum geprallt war. Ein Brandgeschehen war allerdings nicht festzustellen. Die Fahrzeuglenkerin hatte den im Frontbereich stark beschädigten Wagen kurz nach dem Unfall bereits selbstständig verlassen können und wurde anschließend von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und übernahm die Absicherung der Einsatzstelle. Nach Übergabe der Unfallstelle an die Polizei wurde der Einsatz gegen 19.40 Uhr beendet.

Die Feuerwehr Marcardsmoor war mit 18 Kräften und beiden Fahrzeugen angerückt, die Einsatzkräfte aus Wiesmoor konnten den Einsatz abbrechen. Ebenfalls im Einsatz waren der Rettungsdienst und ein Notarzt, sowie die Polizei Wiesmoor.

Vermisste Person im Kanal

Wenige Minuten nach Ende des ersten Einsatzes am Freitagabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 20.08 Uhr erneut zu einem Wasserrettungseinsatz alarmiert. Dieses Mal lautete die Meldung: Menschenrettung aus Wasser, Einsatzort war die Mullberger Straße in Mullberg. Dort wurde ein herrenloses Fahrrad an der Kanalböschung gefunden. Durch die dortige Spurenlage lag zudem die Vermutung nahe, dass der Besitzer des Fahrrades wohlmöglich in den Kanal gestürzt sei. Daraufhin rückten die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst mit einem Großaufgebot zur Einsatzstelle aus.

Dort wurde zunächst der betroffene Bereich der Kanalböschung durch die Einsatzkräfte abgesucht, teils auch mit Wärmebildkameras. Weiterhin wurde die Einsatzstelle großräumig ausgeleuchtet. Hierbei kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Von der Rüstwagenbesatzung wurde das Schlauchboot zu Wasser gebracht, um das Gebiet von der Wasserseite aus abzusuchen. Parallel dazu machten sich die Einsatztaucher der DLRG und die Drohnengruppe der Feuerwehr für den Einsatz bereit.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam von der Polizei die Rückmeldung, dass der Fahrradbesitzer zu Hause angetroffen werden konnte. Somit konnten alle beteiligten Rettungskräfte den Einsatz nach knapp einer Stunde abbrechen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)