Ein Teil einer großen und mehrstämmigen Weide stürzte aufgrund der teils starken Windböen am Nachmittag im rückwärtigen Bereich des Rathauses um. Außerdem neigten sich die weiteren Ausleger des Baumes bedrohlich in Richtung Nachbargrundstück, auf dem sich die Zufahrt zum Areal der Johanniter, Ortsverband Wiesmoor, befindet.
Um die Gefahrenstelle zu beseitigen, rückte die Feuerwehr Wiesmoor mit der Drehleiter aus. In gut eineinhalb Stunden schnitten die Einsatzkräfte den Baum soweit zurück, bis keine Gefahr mehr von ihm ausging. Der Bauhof sperrte den Bereich ab, da die Reste des Baumes zu einem späteren Zeitpunkt in Eigenregie vom angrenzenden Parkplatz entfernt werden sollen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Wiesmoor alarmiert, um im Klootschießerring eine Doppelhaushälfte nach einem Entstehungsbrand zu kontrollieren. Der Bewohner hatte zuvor eine brennende Mikrowelle aus der Wohnung entfernt. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Brandstelle und belüfteten das Gebäude, da der Brand eine nicht unerhebliche Menge Rauch erzeugt hatte. Zusätzlich kümmerten sich die Feuerwehrleute um die weiteren Mitbewohner, bis ein vorsorglich nachgeforderter Rettungswagen eintraf. Danach rückte die Feuerwehr wieder ab.
Nach einem Verkehrsunfall an der Hauptstraße sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab. Nachdem ein Abschleppunternehmen das verunfallte Fahrzeug geborgen hatte, halfen die Einsatzkräfte noch bei der Reinigung der Fahrbahn. Danach konnte der Einsatz beendet werden.
Gegen 18 Uhr wurde die Feuerwehr Wiesmoor zu einem Verkehrsunfall in der Kanalstraße II alarmiert, bei dem ein Pkw in den dortigen Voßbargkanal zu rutschen drohte. Es befand sich noch eine Person im Fahrzeug.
Als die Feuerwehr die Einsatzstelle erreicht hatte, hing der Pkw mit dem Heck nach unten an der Kanalböschung. Ersthelfer aus der Nachbarschaft hatten geistesgegenwärtig reagiert und den Wagen mithilfe eines kleinen Traktors und eines weiteren Transporters provisorisch gesichert. Damit verhinderten sie das Abrutschen des verunfallten Pkws in den Kanal. In Anbetracht der winterlichen Witterung bewahrten sie so die ältere Fahrerin davor, in eine wahrscheinlich lebensbedrohliche Lage zu geraten, falls sie mit ihrem Fahrzeug ins kalte Wasser gestürzt wäre. Neben der bestehenden Sicherung durch die Ersthelfer wurde dann der Kran des Rüstwagens zügig am Wagen angeschlagen. Gemeinsam wurde das havarierte Fahrzeug schließlich soweit die Böschung hinaufgezogen, bis die Dame aus ihrem Fahrzeug gerettet werden konnte. Bis auf einen Schrecken blieb sie augenscheinlich unverletzt. Im Anschluss wurde der Pkw wieder komplett auf die Fahrbahn gezogen und der Einsatz beendet.
Nachdem die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wiesmoor einen sehr ruhigen Jahreswechsel ohne Einsatz verbringen konnte, folgte bereits am Nachmittag des Neujahrstages die erste Alarmierung im Jahr 2026.
Um 13.20 Uhr wurden die Einsatzkräfte in den Flummweg gerufen, da es dort in einem Wohnhaus zu einem Schornsteinbrand gekommen sein sollte. Wenig später traf die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen an der Einsatzstelle ein. Die Erkundung ergab, dass in einem Abgasrohr des Ofens Glutreste vorhanden waren, die für eine leichte Rauchentwicklung verantwortlich waren. Ein Gebäudeschaden war nicht entstanden. Der Ofen wurde durch den Eigentümer außer Betrieb genommen. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr war damit nicht mehr erforderlich und die Einsatzkräfte konnte die Einsatzstelle wieder verlassen.
Ein vermeintlicher Zimmerbrand im Jümmeweg rief am 1. Weihnachtstag gegen 13.25 Uhr die Feuerwehr Wiesmoor auf den Plan.
Nachdem die Feuerwehr die Einsatzstelle innerhalb kürzester Zeit mit mehreren Fahrzeugen erreicht hatte, mussten sich die Einsatzkräfte zunächst einen Zugang zum verschlossenen Wohnhaus schaffen, da die Bewohner offenkundig nicht zu Hause waren. Mit dem Türöffnungswerkzeug stellten sie einen zerstörungsfreien Zugang in das Haus her. Anschließend stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich lediglich um einen piependen Rauchmelder handelte und kein Brandereignis vorlag. Somit konnte der Einsatz nach kurzer Zeit beendet werden.
Die automatische Brandmeldeanlage eines Verbrauchermarktes an der Hauptstraße meldete am Mittwoch einen Feueralarm, in dessen Folge die Feuerwehr Wiesmoor um 10.47 Uhr durch die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland alarmiert wurde. Kurz darauf erreichten der Ortsbrandmeister mit dem Mehrzweckfahrzeug und weitere Kräfte mit mehreren Fahrzeugen die Einsatzstelle. Die Erkundung ergab, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Daraufhin konnte der Einsatz abgebrochen werden.
Am Freitagmorgen benötigte die Besatzung eines Rettungswagens die Hilfe der Feuerwehr. Ein Patient musste möglichst schonend aus dem Obergeschoss des Haupthauses der Turngemeinschaft Wiesmoor zum RTW transportiert werden.
So alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland um 09.26 Uhr die Drehleiter der Feuerwehr Wiesmoor zur Unterstützung hinzu. Mithilfe des Hubrettungsfahrzeuges konnte der Patient in wenigen Minuten aus dem Obergeschoss transportiert und anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden. Zugute kam den Einsatzkräften dabei, dass sie sich erst vor wenigen Wochen im Rahmen von Anleiterübungen mit dem Objekt vertraut gemacht hatten. Auf Betreiben der Verantwortlichen der TG Wiesmoor probten die Einsatzkräfte damals verschiedene Möglichkeiten, die Gebäude der TG mit der Drehleiter zu erreichen. Dieses Wissen konnte nun in die Tat umgesetzt werden.
Am Donnerstagnachmittag rückte die Feuerwehr Wiesmoor mit der Drehleiter in den Buchweizenweg in Marcardsmoor aus, da sich dort ein größerer Baum in Schräglage befand und auf die Fahrbahn, sowie auf einen auf dem Nachbargrundstück befindlichen Schuppen zu fallen drohte. Bei dem Baum handelte es sich um eine Erle mit einem Stammdurchmesser von gut 50 Zentimetern.
Mithilfe der Drehleiter konnte der Baum zurückgeschnitten und anschließend gefällt werden. Nach gut einer Stunde war die Gefahrenstelle beseitigt und die Straße wieder frei.
Die Bewohner eines Wohnhauses im Buchenweg bemerkten am Dienstagabend einen ungewöhnlichen Geruch im Haus. Sie vermuteten einen Gasaustritt und wählten den Notruf, in dessen Folge die Feuerwehr Wiesmoor um 18.47 Uhr alarmiert wurde.
Nachdem die Einsatzkräfte den Ort des Geschehens erreicht hatten, untersuchte ein Trupp unter Atemschutz das betroffene Gebäude mit einem speziellen Messgerät. Die Bewohner hatten das Haus bereits nach Absetzen des Notrufes verlassen. Der eingesetzte Atemschutztrupp konnte im Gebäude keine ungewöhnlichen Messwerte feststellen. Auch ein Mitarbeiter des örtlichen Energieversorgers konnte im weiteren Verlauf keine Hinweise auf einen Gasaustritt finden.
Kurz nach Beginn des Einsatzes meldeten sich allerdings einige weitere Bewohner der Straße bei den Einsatzkräften und schilderten ebenfalls ein Problem mit einem unerklärlichen chemischen Geruch in ihren Häusern. Als die Feuerwehrleute den Hinweisen nachgingen, bemerkten sie an einigen Stellen im Außenbereich einen verdünnerartigen Geruch in der Luft. Schließlich wurde die Kanalisation in der Straße durch das Öffnen einiger Kanaldeckel überprüft. Dort konnte der Geruch in einem Kanalschacht im Bereich des Sonnenblumenweges besonders stark wahrgenommen werden. Die Feuerwehr spülte anschließend die Kanalisation in diesem Bereich mit Wasser. In Rücksprache mit einem Mitarbeiter des örtlichen Klärwerks beendete die Feuerwehr diese Maßnahme nach knapp 30 Minuten. Danach konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.