Gemeldeter Gasaustritt

Aufgrund eines technischen Defektes an der Heizungsanlage vermuteten die Bewohner eines Einfamilienhauses an der Oldenburger Straße in Hinrichsfehn einen Gasaustritt an der vorhandenen Therme und wählten den Notruf. Die Feuerwehr Wiesmoor wurde durch die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland um 12.51 Uhr alarmiert und rückte kurz darauf mit mehreren Fahrzeugen aus. Die Erkundung der Einsatzstelle ergab schließlich, dass kein Erdgas ausgetreten war. Nach kurzer Zeit konnte die Einsatzstelle an den zuständigen Energieversorger übergeben werden. Damit endete der Einsatz der Feuerwehr nach knapp einer halben Stunde. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                           

Gemeldeter Schornsteinbrand

Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Wiesmoor um 16.14 Uhr zu einem Schornsteinbrand alarmiert. Der Einsatzort befand sich an der Hauptwieke II in Wiesmoor. Die Erkundung des betroffenen Objektes ergab, dass sich das Geschehen auf das Schornsteinanschlussrohr des Ofens beschränkte. Die Einsatzkräfte überprüften dennoch sicherheitshalber den gesamten Schornstein. Dabei kam auch die Drehleiter zum Einsatz. Nach gut 50 Minuten konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen. Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)                                                           

Gemeldeter Großbrand entpuppt sich als Lagerfeuer

Mit dem Alarmstichwort „Gärtnerei in Vollbrand“ wurde am Samstagabend um 20:55 Uhr ein Großaufgebot von Einsatzkräften alarmiert. Neben den Feuerwehren Wiesmoor, Marcardsmoor und Middels (ELW 2), wurde auch die DRK Bereitschaft Aurich-Süd durch die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland in Marsch gesetzt.

Der Einsatzort sollte sich am Mühlenweg im Stadtteil Mullberg befinden. Wenige Minuten nach dem Alarm kam vom ersteintreffenden Einsatzleitwagen der Feuerwehr Wiesmoor die Rückmeldung, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. An der angegebenen Einsatzstelle fanden die Feuerwehrkräfte lediglich ein sehr großes Lagerfeuer vor, das aus einiger Entfernung sehr wohl den Anschein eines größeren Schadenfeuers erweckte. Auf Anordnung der Polizei löschte die Feuerwehr das Lagerfeuer ab. Dafür fuhr das Tanklöschfahrzeug die Einsatzstelle an, alle weiteren Kräfte brachen den Einsatz ab. Nach knapp einer Stunde konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

Saunabrand an ungewöhnlicher Stelle

Zu einem Brandeinsatz an einem Wohn- und Geschäftshauskomplex rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesmoor in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus. Der Alarm erfolgte um 03.41 Uhr – wenige Minuten später trafen die ersten Kräfte an der Einsatzstelle, die an der Hauptstraße lag, ein.

Sie stellten fest, dass auf der Dachterrasse im rückwärtigen Bereich des Gebäudes eine Saunahütte in voller Ausdehnung brannte. Das Feuer hatte sich bereits auf die aus Kunststoffplatten bestehende Bedachung eines darunterliegenden Anbaus ausgedehnt. Einsetzende Windböen trieben die Flammen auf der Dachterrasse zudem in Richtung einer angrenzenden Oberwohnung, deren äußere Scheiben der doppelverglasten Fenster bereits geborsten waren. Da durch das Feuer keine Personen gefährdet waren, konnten sich die Einsatzkräfte gleich zu Beginn auf die Brandbekämpfung konzentrieren.

Noch vom Boden aus leitete die Feuerwehr einen ersten Löschangriff mit einem C-Rohr ein, um die Flammen in Schach zu halten. Da die Lage zu diesem Zeitpunkt noch als kritisch anzusehen war und eine mögliche Ausbreitung der Flammen in die darunterliegenden Räumlichkeiten nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Feuerwehr Marcardsmoor zur Unterstützung nachgefordert. Im Verlauf des Einsatzes setzten die Feuerwehrleute weitere C-Rohre ein, die unter anderem über die Drehleiter und einen Atemschutztrupp, welcher sich Zutritt zur Dachterrasse verschafft hatte, vorgenommen wurden. So gelang es den Einsatzkräften rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Ausbreitung der Flammen auf weitere Gebäudeteile konnte somit erfolgreich verhindert werden. Die Saunahütte wurde vom Feuer vollkommen zerstört, der darunterliegende Anbau stark in Mitleidenschaft gezogen. Im Zuge der Nachlöscharbeiten entfernten die eingesetzten Atemschutztrupps die Reste der Hütte vom Dach. Mit Wärmebildkameras kontrollierten sie die Brandstelle außerdem auf versteckte Glutnester. Nach knapp zwei Stunden konnten die Feuerwehren Wiesmoor und Marcardsmoor, die mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort waren, wieder abrücken.Text: Jan-Marco Bienhoff (jmb)